Freitag, 15. Januar 2016

28. September 2014, Hout Bay: Ausflug in den Botanischen Garten von Kirstenbosch

Sanft dringt das Licht des beginnenden Tages durch unser Panorama-Giebelfenster, laut zwitschern die Vögel und wir erwachen allmählich. Etwas weniger sanftes Geschirrklappern - Annette räumt die Spülmaschine aus - setzt unserer Döserei dann ein Ende. Voller Tatendrang robben wir deshalb aus dem ach so schnuffeligen Himmelbett und nehmen gemeinsam unser Frühstück ein. Allerdings ohne Ute, denn die sitzt schon im Bus und fährt ihrer Township-Tour entgegen. Und auch wir, zumindest Heinz und ich, haben es eilig: Kirstenbosch wartet! Dennoch lassen wir uns Zeit für das erste Mahl des Tages, räumen danach das Geschirr in die Maschine, packen alles Nötige, machen uns dann aber um so eiliger auf den kurzen Weg nach Kirstenbosch. Der Parkplatz - es ist Sonntag - ist bereits gut gefüllt, doch wir ergattern trotzdem eine Lücke nahe des Gates und streben nach dem Einparken erwartungsvoll dem größten und angeblich schönsten botanischen Garten Afrikas entgegen. Einmal, vor über zwanzig Jahren, war ich ja schon mal hier, auf meiner allerersten Afrika-Tour. Damals allerdings waren alle Eindrücke dieser Premieren-Reise auf dem schwarzen Kontinent so überwältigend, so neu, so unglaublich, dass meine Erinnerungen an Kirstenbosch recht lückenhaft und auch ziemlich verwaschen sind - nur eines weiß ich noch genau: es war durchaus beeindruckend, sehr hügelig und voller exotischer Pflanzen, die mir damals namentlich noch gar nichts sagten. Heute stellt sich das ein wenig anders dar, wenngleich Fynbos noch immer ein Buch mit sieben Siegeln für mich ist. Aber heute gehe ich ganz bewusst und mit bestimmten Erwartungen hierher - und das macht den Unterschied.

Die erste der Erwartungen: Heinz und ich, die wir ja immer auf der Suche nach besonderer Literatur zur Pflanzenwelt des südlichen Afrika sind, kehren zu allererst in den Laden am Main Gate ein, der, neben allerlei Nippes und Andenkentand, auch einen riesigen Bücherfundus verheißt, einen Fundus, der käuflich erwerbbar ist. Bestimmte Fachliteratur aus dem sehr spezifischen Themenkreis der Sukkulenten ist einfach schwer zu bekommen, vor allen Dingen im deutschsprachigen Raum. Wird man dann doch fündig, brechen einem die Versandkosten oftmals das finanzielle Genick. Letztes Jahr reisten wir, unter anderem deshalb, mit großer Hoffnung nach London und klapperten mehrere bekannte Buchhandlungen ab, leider jedoch ohne Erfolg. Umso größer sind nun unsere Erwartungen - und sie werden nicht enttäuscht! Ein wahres Bücherparadies tut sich da vor uns auf; sogar limitierte Schätze, wie wir sie letztes Jahr bei Frau Koch auf Tiras gesehen hatten, sind dabei! Entzückt huschen wir von Regal zu Regal und erstellen eine geistige Einkaufsliste, bevor wir uns an der Kasse nach den Schließzeiten der Bücherecke erkundigen: nichts wäre frustrierender, als heute Abend, nach der Besichtigung des Gartens, vor verschlossenen Türen zu stehen... Ah, bis 18 Uhr haben wir Zeit - das sollte reichen!

Kampferbaum-Allee
Mesemb-Garten
Verblühende Daisies










Erleichtert und voller Vorfreude wenden wir uns nun der Erfüllung unserer zweiten Erwartung zu - der ausgiebigen Erkundung eines Teils der 36 Hektar großen Anlage, die als einer der schönsten botanischen Gärten der Welt gilt. Und bereits der erste Blick auf die Themenbereiche, die sich gut sichtbar an die Osthänge des Tafelbergs und seiner montanen Freunde schmiegen, ist umwerfend! Wir queren eine lauschige Allee ausladender Kampferbäume und tauchen ein in ein Meer farbenfroher Korbblütler, der sogenannten Namaqua Daisies, zu deren kurzen Haupt-Blütezeit Heerscharen Schaulustiger ins ansonsten karge Namaqualand reisen. Und obwohl die Asterngewächse allesamt schon am Verblühen sind, wogt es in den schönsten Weiß-, Gelb- und Orangeabstufungen um uns herum. Annette ist begeistert: sie hatte unsere Tour unter das Motto „Blütenmeere“ gestellt; mehr oder weniger überzeugt, denn auch sie wußte, dass wir hierfür eigentlich ein bisschen zu spät dran sind. Nun aber fühlt sie sich voll bestätigt und hofft das Beste für die folgenden Wochen. Heinz und ich sehen das allerdings etwas anders, ohne Schmerzen dabei zu empfinden - schließlich sind wir auf was anderes gepolt. Und das kommt gleich anschließend an das Daisy-Areal: die Mittagsblumen.

Pelargonium sp.
Pelargonium sp.
Geranium sp.










Protea cynaroides
Leucospermum sp.
Leucospermum sp.










Ach, und danach die Pelargonien, die Proteen, der Fynbos, die Erikas, die Rautengewächse, die Palmfarne... Irre! Staunend, seufzend und fasziniert schrauben wir uns immer weiter nach oben, entdecken ständig etwas Neues, noch Begeisternderes, und kriegen uns fast nicht mehr ein. Doch es fesseln uns nicht nur die Pflanzen, die wunderbare Anlage und der zunehmend atemberaubendere Blick auf Kapstadt, nein, es sind auch die Tiere, die wir hier zu Gesicht bekommen: Schmetterlinge, Hummeln, Käfer und vor allen Dingen - Vögel! Frankoline, Perlhühner, Brillenvögel, Honigsauger, Nektarvögel aller couleur, Jungvögel, Erwachsene, Unscheinbare, bunt Schillernde, Nektartrinkende, Sandbadende... Heinz und ich verlieren uns in der Flut der Eindrücke, verharren hier, bleiben da stehen, genießen dort. Annette und Jochen hingegen, die anfangs auch noch voll bei der Sache waren, werden allmählich zappelig und so beschließen wir, uns zu trennen – bis abends, am Shop! Während unsere Freunde nun einem Restaurant zustreben, um sich leiblichen Freuden hinzugeben, mäandern Heinz und ich weiter durch die Wunderwelt der Kirstenbosch Gardens, die uns mehr und mehr gefangen nimmt. Was hier wächst, blüht, gedeiht und lebt, sucht seinesgleichen! Es lässt sich nur sehr schwer in Worte fassen - deshalb verzichte ich an dieser Stelle auch darauf: es ist angebrachter, nichts zu sagen, als das Gesehene in unzureichende Worte zu packen - besser, ich lasse einfach unsere Bilder sprechen!

Perlhuhn beim Sandbaden
Nilgans...
...und ihre Kleinen










Nectarinia famosa
Cinnyris chalybeus
Anthobaphes violacea










Stundenlang strolchen Heinz und ich wie verzaubert durch das hügelige Gelände des botanischen Gartens, der sein Prädikat, einer der schönsten der Welt zu sein, voll und ganz verdient. Dabei begegnen wir kaum einem anderen Menschen - und das, obwohl Wochenende ist und viele Besucher unterwegs sind. Aber es ist halt wie immer und überall: der Mensch ist faul und meidet jegliche Anstrengung. Gut für uns, die wir in den höheren Regionen Kirstenboschs unterwegs sind. Wie viel hier allerdings wirklich los ist, merken wir erst wieder, als wir weiter nach unten wandern, dem (angeblich) absoluten Highlight entgegen - dem Tree Canopy Walkway. Hui, hier wimmelt das Besuchervolk! Mit Kind, Kegel und Kinderwagen sind die Leute unterwegs, bevölkern den Walkway und sehen gar nicht wirklich hin, was dem Auge da geboten wird, zwölf Meter über dem Boden. Aber auch das ist typisch: heutzutage steht alles unter dem Motto „Erlebnis“, wobei Selbiges nicht im schieren Genuss einer Sache besteht, sondern im fun-erzeugenden Drumrum.

Tree Canopy Walkway
Onychognathus morio
Blick auf Kapstadt










In diesem Falle ist es ein 130 Meter langer Plankenweg, der sich über die Gipfel der dicht belaubten Bäume erhebt. Diese sehr ästhetische Konstruktion, auch „Die Boomslang“ genannt, bewegt sich unter den Schritten der Besucher - sie bebt, sie wogt, sie schaukelt - und dieser Funfaktor zieht die Menschen so in seinen Bann, dass sie alles andere vergessen. Ein Specht, ein Greifvogel, ein Affe. Egal! Hihihi, wie der Walkway ach so toll bebt! Auch ich, die ich mich schon fast verweigern wollte, diesen Bespaßungspfad zu betreten, stehe jetzt hier oben und erwische mich dabei, ebenfalls abgelenkt zu werden. Von den anderen Besuchern nämlich, deren Reaktionen auf die schaukelnden Planken nicht unterschiedlicher sein könnten: verkniffene Abhaker, die das unheimliche Schwanken unter ihren Füßen, militärisch ausschreitend, geflissentlich ignorieren; Angsthasen, die sich im Schneckentempo an der hölzernen Reling entlanghangeln; ausgelassen Kreischende, die den Walkway durch heftige Sprünge, zum Entsetzen der Angsthasen, in schlangengleiche Schwingungen versetzen; ein kleiner Junge, der, sobald er das beginnende Gewanke unter sich verspürt, in fassungslose Panik ausbricht und durch nichts und niemanden zum Weitergehen bewegt werden kann - fehlen nur noch diese Smartphonefuzzies, die jeden QR-Code der Schautafeln mit ihrem Handy scannen. All diese Menschen sind so mit sich selbst und dem Schwanken der Canopy-Boomslang beschäftigt, dass sie alles andere tatsächlich ausblenden. Na ja, ein Vogel, der fliegt halt vorbei, ein Spinnennetz hängt dumm rum, ein Affe hangelt sich eben von Baumkrone zu Baumkrone - da ist kein Funfaktor weit und breit... Heinz und ich, die wir durchaus ebenfalls große Freude an dieser schlangenhaften, sich windenden Konstruktion haben, sind allerdings auch etwas enttäuscht von diesem sogenannten Highlight.

Mathews Rockery
Euphorbien in Mathews Rockery
Aloe plicatilis










Denn, ganz ehrlich und unter uns gesagt: ein ausgesprochener Höhepunkt ist der Treetop Walkway tatsächlich nicht, zumindest nicht, was die Sicht auf die Natur um einen herum anbelangt; es ist lediglich eine interessante Konstruktion, die einem die Gardens aus einem anderen Blickwinkel präsentiert, mehr aber auch nicht. Unten auf dem Boden, wo man alles von Nahem betrachten kann, ist es, zumindest für uns, viel interessanter. Deshalb kehren wir der Boomslang nach zwanzig Minuten ohne Bedauern den Rücken, lassen die Funfanatiker allein mit ihrer Erlebnis-Schlange und tauchen in Mathews Rockery ein, die direkt am Fuße des Arboretums und der Boomslang liegt. Dieser Felsengarten, eine der ältesten Anlagen Kirstenboschs, ist wieder ganz nach unserem Geschmack; wiederum fast menschenleer, beherbergt er eine Vielzahl xerophytischer Pflanzen, die einen Querschnitt der Flora besonders arider Gegenden Südafrikas repräsentieren. Zwischen kleineren und größeren Gesteinsbrocken führen kunstvoll gepflasterte Weglein durch einen „Wald“ aus Euphorbien, Aloen und Crassulaceen und wir fühlen uns wie in eine andere Welt versetzt - in die Pflanzenwelt nämlich, die uns die nächsten drei Wochen begleiten wird! Wir können uns kaum sattsehen an den strotzenden Sukkulenten, die in Größe und Gestalt so unterschiedlich und dennoch nur auf eines spezialisiert sind - in extremer Trockenheit zu überleben.

Doch apropos Trockenheit: auch wir fühlen uns mittlerweile etwas dehydriert und streben so, nach einem Abschiedsgruß an unsere Lieblingspflanzen in der Rockery, durstig dem Restaurant an Gate 2 zu, wo wir unsere Freunde vermuten. Doch weit gefehlt, keiner da! Egal. Durstig lassen wir uns an einem der beschatteten Tische nieder, von wo aus man einen wunderschönen Blick auf die Hänge der Kirstenbosch Gardens hat. Ah, ein kühles Getränk mit Geschmack und Blubber, das tut gut! Besonders dann, wenn man den ganzen Tag nur lauwarmes Wasser der Sorte „natural“ - ein anderes Wort für eingeschlafene Füße - zur Verfügung hatte...

Conservatory
Conservatory
Conservatory










Mit wahrem Genuss pflegen wir also unsere trockenen Kehlen, bevor wir uns wieder auf den Weg machen, hinüber zu Gate 1, wo die trockenste Ecke von ganz Kirstenbosch auf uns wartet - das Conservatory. Der Glasbau beherbergt diverse Wüstenpflanzen, die nur derart wohl bedacht die nassen Winter Kapstadts überleben können. Hier finden sich Baobabs und Welwitschias gleichermaßen, Mesembs und Ascleps, Farne und Zwiebelpflanzen. Ein Eldorado für uns Zwei! Ganz besonders, weil die Bestückung des Haupthauses mit seinen vier Eckbauten im Kleinen raffinierterweise genau den geografisch-floralen Gegebenheiten der großen Biome Südafrikas und seines Nachbarstaats Namibia entspricht. Natürlich sehen Heinz und ich uns das alles besonders genau an, unsere spezielle Aufmerksamkeit aber gilt selbstverständlich den westlichen Regionen - vom Süden bis ganz hinauf in den Norden. Das ist wirklich toll gemacht, denn es ermöglich somit jedem Besucher, sich ein gutes Bild von den verschiedenen ariden Regionen Südafrikas zu verschaffen, ohne sie selbst bereisen zu müssen.

Wir hingegen wollen ja genau dort hin und sehen deshalb lediglich unsere Vorfreude heftig geschürt - angesichts der blühenden (und sehr streng duftenden) Hoodias, der unterschiedlichen Aloen und der Endemiten der Knersvlakte. Während wir mit leuchtenden Augen durch das Conservatory wandern, komme ich allerdings zwischenzeitlich mehr und mehr ins Grübeln. Kirstenbosch ist einer der wenigen botanischen Gärten dieser Welt, der ausschließlich heimische Gewächse zur Schau stellt. Woher aber stammen dann meine Fotos von Kakteen und anderen Pflanzen, die alles andere als Südafrikaner sind, die ich jedoch bei meinem ersten Besuch in Südafrika geschossen und Kirstenbosch zugeordnet hatte? Mhm, es muss wohl eine Sonderausstellung gewesen sein, anders kann ich mir das nicht erklären...
Doch das ist ja jetzt auch egal! Im sinkenden Sonnenlicht - der leuchtende Planet verabschiedet sich allmählich hinter die Berge - genießen wir diese Mini-Exkursion in vollen Zügen. Sie zeigt uns einen Ausschnitt dessen, was uns die nächsten Wochen erwarten wird; einen kleinen Ausschnitt, wohl gemerkt!

Wohl gemerkt aber sei auch die Uhr, die wir stets im Auge haben, denn wir müssen ja unbedingt zeitig im Buchladen erscheinen! Eine halbe Stunde vor Geschäftsschluss schließlich laufen wir dort ein und sichten nochmals die sirenenhaft verlockenden Bestände. Ach, wie gut, dass unsere Einkaufsliste heute Morgen schon weitestgehend stand; denn jetzt, beseelt von unserem trunkenmachenden Besuch der Kirstenbosch Gardens, sind wir so in Fahrt, dass wir nahezu jedes Pflanzenbuch interessant und kaufenswert finden - sofern wir es nicht ohnehin schon besitzen. Mit unserer Morgenliste im Kopf weiten wir die Einkäufe jedoch nur noch minimal aus: ich begnüge mich mit einem Medizinalpflanzenbuch, einem Field Guide für Fynbos-Gewächse (zu Beendigung meiner Sieben-Siegel-Ära) und einer detaillierten Richtersveldkarte - allein die ergänzt mein morgendliches Kaufvorhaben. Heinz hingegen, der den ganzen Tag mit seinen Wünschen schwanger ging und ob des hohen Preises zweifelte, kennt jetzt kein Halten mehr! John Lavranos' limitierte Ausgabe „Bushman Candles“ wandert ohne weiteres Zögern ins Körbchen, gefolgt von van Jaarsvelds „Cotyledon and Tylecodon“, getoppt von zwei weiteren, unbuchmäßigen Extras in Form eines T-Shirts und einer Fleece-Weste mit dezenter Stickerei im Brustbereich. Botanical Society of South Africa steht da zu lesen. Na, passender könnte es wohl nicht sein... Kurz vor Geschäftsschluss wandern wir nun, derart bestückt, strahlend zur Kasse, mehrere tausend Rand wechseln den Besitzer und schwer bepackt, aber glücklich verlassen wir den Laden, wo unsere Freunde schon auf uns warten.

Ja, wo wart ihr denn die ganze Zeit, was habt ihr noch gemacht, was habt ihr denn gekauft? Die Fragen prasseln zuhauf auf uns ein. Brav stehen wir Rede und Antwort und zeigen unsere Beute. Nach Sichtung unserer Neuerwerbungen fühlt sich Annette durch Heinz' T-Shirt so animiert, dass sie selbst auch nochmal losspurtet und ein paar textile Kleinigkeiten einmarktet. Dann aber sind all unsere Wünsche und Begehrlichkeiten endlich befriedigt und wir verlassen Kirstenbosch, über dessen Bergflanken sich bereits die Schatten der Dämmerung legen. Der Parkplatz ist wie leergefegt und wir stellen fest, dass wir wohl mit zu den letzten Besuchern des Tages gehören. Die Zeit verging wie im Fluge; kein Wunder - bei dieser wundervollen Anlage, die wirklich jederzeit einen Besuch lohnt! Voller neuer Eindrücke packen wir uns in unser einsam dastehendes Auto und fahren zurück nach Hout Bay, wo Ute auf der gemütlichen Holzveranda schon auf uns wartet. Auch sie hatte einen sehr erlebnisreichen Tag; bei einem schnell gezauberten Abendessen berichten wir uns gegenseitig von unseren kleinen und großen Abenteuern, sichten gegenseitig unsere Neuerwerbungen und fallen schließlich bald hundemüde und erlebnisschwer ins Bett.


Weitere Impressionen des Tages:

Mesemb-Garten
Mesemb-Garten
Buschige Riesen










Protea cynaroides
Protea cynaroides
Proteaceae










Mesembblüte
Mesembblüte
Mesembblüte mit Jungfer










Mesembblüte
Mesembblüte
Mesembblüte










Dimorphotheca sp.
Calla mit Schmetterling
Helichrysum sp.










Proteaceae
Phylica pubescens
Leucospermum sp.










Oxalis sp.
Oxalis sp.












Berzelia sp.
Acanthaceae
Dimorphotheca sp.
Dimorphotheca sp.
Asteraceae










Strelizia sp.
Strelizia sp.
Aseroe rubra (Pilz)










Mesembblüte
Orchidaceae
Ansellia africana










Zosterops pallidus
Junger Nektarvogel
Promerops cafer











Cinnyris chalybeus
Buschwürger











Die Kacke am Rollen...
Rhabdomys pumilio










Hummel
Trichostetha fascicularis
Anthobaphes violacea










Blick auf Kapstadt
Blick auf Kapstadt
Mesemb-Garten mit Aloen










Gardenia thunbergii
Trocken-Garten
Mesemb-Garten










Beet im Conservatory
Conservatory
Conservatory










Mesemb-Garten
Elegia sp.
Proteaceae
Protea sp.
















Protea cynaroides
Protea cynaroides
Leucospermum sp.
Proteaceae

















Oxalis sp.
Erika sp.
Erika sp.
















Hoodia parviflora


Freitag, 8. Januar 2016

26./27. September 2014; Anreise München > Kapstadt, Kairos Lodge, World of Birds

„Du weißt, dass die eigentlichen Entdeckungsreisen nicht im Kennenlernen neuer Landstriche bestehen, sondern darin, etwas mit anderen Augen zu sehen, oder?“, fragt Marcel Proust mit hintergründigem Blick. „Natürlich, mein Lieber!“, entgegnet John Steinbeck lächelnd. „Jede Reise ist wie ein eigenständiges Wesen; keine gleicht der anderen.“ „Genau! Und nur törichte Menschen suchen im Urlaub das große Erlebnis; ein geglückter Urlaub hingegen besteht aus lauter netten Kleinigkeiten!“, gibt nun auch Jennifer Ward ihren Senf dazu. Da kräht es aus dem Off: „Ihr und euer salbungsvolles Gelaber! Ich sag da ja nur: Jeder Mensch braucht dann und wann ein bisschen Wüste! Und jetzt lasst die beiden endlich losfahren, sonst wird das nie was mit dem Reisebericht.“ „Sven Hedin, warum musst du immer so profan sein - und die Sache trotzdem genau auf den Punkt bringen?“ Kopfschüttelnd sehen die Drei den Schweden an. Der freut sich wie ein Schnitzel und dreht sich zu uns um. „Jetzt packt euer Zeug und haut ab. Ihr tut so oder so das Richtige, auch, wenn das nicht jeder versteht. Genießt es und kommt mit vielen neuen Erlebnissen zurück; ich bin gespannt, sie zu hören! Denn wie sagte unser alter Kumpel Matthias Claudius schon anno dunnemals? Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Los, los und nehmt mir den Claudius beim Wort!“

Heinz und ich sehen uns voller Vorfreude an und starten, begleitet von diesem fiktiven Gespräch vierer kluger Köpfe, zu unserer neuen Tour, die uns genau dorthin führen wird, wo wir im letzten südafrikanischen Herbst auch schon waren - in die Sukkulenten-Karoo. Heuer jedoch besuchen wir diese Region zu einer ganz anderen Jahreszeit - im Frühling der südlichen Hemisphäre - und das macht diese Reise besonders spannend. Wie immer werden wir dabei natürlich mit unseren Freunden Annette und Jochen losziehen. Die Zwei sind ebenso afrikaverrückt wie wir, stehen zwar mehr auf Großwild, lieben aber auch Pflanzen. Und die Liebe zur Natur, zum schwarzen Kontinent und den „netten Kleinigkeiten“, die man Tag für Tag entdecken kann, teilen wir gleichermaßen. Da weiß man, was man hat - das perfekte Reiseteam! „Na, na, na!? Es gibt kein sichereres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag oder nicht, als mit ihm auf Reisen zu gehen!“, so piesackt uns Mark Twain, das kleine Flüsterteufelchen, jedoch seit Wochen. „Annette und Jochen kennt ihr schon lange, gut, geschenkt. Aber vergesst mir die Ute nicht!“ Ja, Mark hat leider recht, denn besagte Ute, die sich in letzter Minute in unsere Tour eingeklinkt hatte, ist tatsächlich unsere einzige und größte Sorge. Wir kennen sie nicht, sie kennt uns nicht. Das allein würde uns eigentlich wenig bekümmern, schließlich sind wir durchaus gesellschaftskompatibel. Viel mehr ist es jedoch der Zweck, das recht spezielle Wesen unserer Reise, die sich so sehr auf unser Steckenpferd, die Sukkulenten konzentriert. Für uns sind diese Bodenschätzchen wunderschön, hoch interessant und zutiefst aufregend. Klassische Safaritouristen hingegen fühlen sich in der Regel sehr schnell gelangweilt, wollen Wildlife, große Tiere, Jagdszenen, Action. Etwas, was auf unserer Tour in dieser Form nicht zu erwarten ist. Und davor haben Heinz und ich Angst: ein uns unbekannter Mensch mit an Bord, ein Mensch, der nach ein paar Stunden oder Tagen gelangweilt oder enttäuscht ist, ein Mensch, der uns mit seiner Erwartungshaltung unter Druck setzt und uns so die Reise verleidet. Annette hat zwar vorgesorgt und Ute deutlich auf den ungewöhnlichen Charakter unserer Tour hingewiesen. Doch Ute akzepierte das und blieb dabei: sie kommt mit. So also fliegen Heinz und ich am 26. September, einem kühlen Freitag, aus München los, voller Vorfreude und zuversichtlich, haben aber auch ein gutes Quäntchen an Bedenken und Zweifeln mit im Gepäck. Diese Sorgen jedoch haben wir ganz zu unterst in die Taschen geschlichtet und warten nun gespannt und, soweit möglich, vorurteilsfrei auf ein Kennenlernen mit Ute, das nun nicht mehr fern ist. Nach einem völlig unspektakulären Flug mit der BA kommen wir schließlich am nächsten Tag in Kapstadt an, wo uns Annette freudestrahlend vom Flughafen abholt. Schnell ist all unser Gepäck im Auto verstaut und wir machen uns auf den Weg nach Hout Bay, wo wir die nächsten zwei Nächte in einem kleinen privaten Bungalow der Kairos Lodge verbringen werden - das Oatlands wollten wir uns nach den Erfahrungen der letzten Tour nicht mehr antun... Bevor wir allerdings unser Quartier in Augenschein nehmen können, müssen wir es erst mal finden. Jochen, der noch anderweitig unterwegs ist, hat Annette genau aufgeschrieben, wie sie vom Flughafen dort hin kommt - männergenau. In diesen Notizen aber fehlen leider ein paar wichtige Turns, sodass wir, ganz auf Jochens Beschreibung vertrauend, schließlich doch völlig falsch abbiegen und, um wieder rauszufinden, eine unfreiwillige Sightseeingtour absolvieren. Heinz und ich haben kein Problem damit, ein wenig durch Kapstadt zu kurven, doch Annette, die das Auto steuert, flucht und schimpft. Wir beschließen deshalb, Jochens Wegbeschreibung einfach ad acta zu legen und uns auf diverse Wegweiser und unsere bescheidenen Ortskenntnisse zu verlassen. Und siehste, schon sind wir auf dem richtigen Weg. Trotz dieser kleinen Irrfahrt durch Kapstadt - die wir Jochen natürlich verschweigen - kommen wir am frühen Nachmittag zielsicher an, fast so, als wären wir Einheimische.

Kairos Lodge Innenhof
Ausblick von der Veranda
Der Pool










Hui, ist das schön hier! Ein kleines, recht privat wirkendes Anwesen, ein paar Hunde, Sonnenschein, üppig blühende Leucospermum-Büsche, zahlreiche Nektarvögel, ein urgemütlicher Bungalow - und Jochen heißen uns willkommen. Voller Freude begrüßen, umarmen wir uns, richten uns ein und lassen dann den Urlaub beginnen; in dieser sehr heimeligen Unterkunft, bei einem Empfangsgetränk auf der hölzernen Terrasse, von der aus man einen wunderschönen Blick auf die Berge des Kaplands und den gepflegten Garten des Anwesens hat. Schneck, wir sind da, wir haben Urlaub!

Leucospermum
Der üppig-grüne Garten
Nektarvogel










Gerade prosten wir uns alle zu, als Ute über die Holztreppe zu uns heraufgespurtet kommt - und ich finde sie sofort sympathisch. Natürlich sind die ersten Minuten unserer Bekanntschaft noch etwas verhalten, abtastend, aber nach einer Weile lockert sich die Stimmung sichtlich. Ganz besonders, als Ute, vom Klo kommend und ich, zum Klo gehend, uns begegnen und sie mich anspricht - auf ihre Bedenken hinsichtlich dieser Tour. Frei von der Leber weg schildert sie ihre Sorgen, die sich eher im persönlichen, denn im routentechnischen Bereich bewegen: zwei alte Freunde von Annette und Jochen (also Heinz und ich), zwei pflanzenverrückte Platzhirschen, wir Vier als soziale Einheit, sie als quasi „Fremde“, als Fremdkörper, als fünftes Rad am Wagen. Im Gegenzug schütte nun ich ihr, begeistert von ihrer Offenheit, mein Herz aus und alles ist im Lot. Wir müssen uns keine Sorgen machen, wir verstehen uns und, das Wichtigste, wir sind beide Freunde klarer und klärender Worte - eine hervorragende Basis für unsere gemeinsame Zeit in Südafrika!














Und um das in der Praxis auszutesten, haben wir nun gleich eine erste Gelegenheit: nicht weit von unserer Unterkunft entfernt liegt nämlich die „World of Birds“, ein riesiger Vogelpark, der zu den größeren Sehenswürdigkeiten Hout Bays, ja, sogar Kapstadts zählen soll. Heinz und ich wollten da gerne hin, allerdings, und das macht mich etwas sauer, haben wir uns mal wieder total vertrödelt: um 17 Uhr macht der Park zu und, als wir losmarschieren, ist es bereits halb vier. Deshalb nehmen wir den kürzesten Weg, der in nördlicher Richtung über den Disa River führt. Dort gibt es keine Brücke, aber die Einheimischen - so sagt zumindest unser Gastgeber vom Kairos - gehen immer an dieser Furt über die Felsen. Nach zehn Minuten Fußmarsch stehen wir tatsächlich an besagter Furt, die so seicht gar nicht ist. Ein paar algenschleimige Unterwassersteine und diverse Trockenfelsen, die, um von einem zum anderen zu kommen, spagatartige Hüpfer erfordern, bilden den Weg über den munter gluckernden Fluss. Ute nimmt die Hürde, ohne mit der Wimper zu zucken, unsere Männer hechten hinterher - Heinz hilft mir dabei gentlemanlike über die Felsen - und alle sind drüben, allein Annette panikt ein wenig. Heinz und Jochen reden ihr gut zu, leisten jede erdenkliche Hilfestellung und schließlich hat auch Annette die Flussüberquerung trockenen Fußes und heilen Leibes hinter sich gebracht. Wir robben die Böschung nach oben und erreichen, eine Stunde vor Schließung des Vogelparks, dessen Eingang. Na, das lohnt sich ja richtig! Im Eiltempo zahlen wir Eintritt und sausen los, um wenigstens ein bisschen was zu sehen.



























Doch bereits nach der Besichtigung der ersten Volieren bin ich über unser knappes Zeitfenster gar nicht mehr so traurig, denn die World of Birds hält nicht, was sie versprochen hatte - zumindest in meinen Augen. Im Internet hatte alles so gut geklungen: über 3.000 Vögel und andere Kleintiere, einzigartig präsentiert in mehr als hundert naturnah gestalteten, teilweise begehbaren Volieren, die sich auf einer Fläche von über vier Hektar verteilen. Die reinen Zahlen möchte ich nicht anzweifeln, doch die „Präsentation“ der Tiere lässt durchaus zu wünschen übrig. Naturnah ist hier gar nix! Die Volieren sind zusammengenagelte Hasengitter-Verschläge, dekoriert mit abgenagten, entlaubten Ästen, zerschlissenen Kletterseilen und anscheinend unvermeidlichen Zierelementen wie pseudoantiken Amphoren und lieblos gepflegten Pflanzgefäßen; die Vögel, gerade die größeren, haben viel zu wenig Platz zum Fliegen, und alles in allem wirkt die Anlage doch recht traurig. Ich will niemandem Unrecht tun: man erkennt schon, dass sich hier „gekümmert“ wird, dass ein Möglichstes getan wird, um den Tieren ein gutes Umfeld zu bieten, doch ich hatte mir das Ganze dennoch deutlich schöner und großzügiger vorgestellt. Gerade, weil sich die World of Birds als größter Vogelpark Afrikas anpreist, dessen Motto besser nicht klingen könnte: „Indem wir Wildtiere in die Stadt gebracht haben und damit Menschen und Tiere einander näherbringen, fördern wir den Respekt und das Verständnis für die Natur. So kann die Wertschätzung für Gottes wunderbare Schöpfungen in ihrer Vielfältigkeit von allen geteilt werden.“ Hehre Ziele, mangelhafte Umsetzung, würde ich da mal sagen. Vielleicht aber doch nicht so mangelhaft, wenn man die zunehmende Entfremdung des Menschen von der Natur in Betracht zieht - da kann es nicht schaden, einen Vogel mal „in echt“ zu sehen und ihn später, „in echt-echt“, wiederzuerkennen... Mein Ding war es, so oder so gesehen, aber trotzdem nicht - trotz der unleugbar hübschen Vogelfotos, die wir innerhalb der knappen Besuchsstunde geschossen haben - unseren, die Gitter wegsoftenden Zooms sei Dank!



























Nun aber werden wir aus dem Park hinauskomplimentiert, Besuchsende ist eben Besuchsende, und, weil in der vergangenen Stunde jeder da unterwegs war, wo es ihm eben interessant erschien, treffen wir am Ausgang erstmals wieder zusammen. Dort stellen wir fest, dass sich unser aller Begeisterung für die „World of Birds“ in Grenzen hält und somit keiner über die Kürze des Besuchs traurig ist. Darüber sind wir uns einig - nicht aber über den Rückweg zum Kairos. Annette fand die Flussquerung so schrecklich, dass sie gerne über die reguläre Brücke gehen möchte - was wir anderen so gar nicht einsehen, schließlich bedeutet das einen Umweg von mehreren Kilometern, einen Umweg entlang stark befahrener, todlangweiliger Teerstraßen. Ne, nicht mit uns, wir streiken! Notgedrungen und nur sehr ungern fügt sich Annette der Mehrheit. Doch mit der Hilfe von Heinz und Jochen schafft auch sie es abermals heil über den Disa River und eine viertel Stunde später sind wir zurück im Kairos, wo wir einen gemütlichen Abend einläuten. Ein bisschen Sundowner trinken, Zeitung lesen, im Internet surfen, von der Terrasse starren und ratschen.














Zwischendurch verschwinde ich allerdings kurz im Schlafzimmer, um mich endlich mal umzuziehen und mein Gepäck zu inspizieren. Selbiges war mir am Flughafen, als es vom Rollband kam, irgendwie „anders“ vorgekommen: es sah zwar völlig intakt und auch unberührt aus, aber dennoch war da etwas, etwas Unbenennbares, was meine Alarmglocken schrillen ließ. Als ich es jetzt öffne, d. h. die mehrfache Klebeband-Umwicklung entferne, das TSA-Schloss aufsperre und den Reißverschluss aufziehe, manifestieren sich meine diffusen Ahnungen - da war jemand dran! Ganz obenauf nämlich liegt ein Zettel vom deutschen Zoll in München, auf dem mir kundgetan wird, dass meine Reisetasche aus amtlichen Gründen geöffnet und Gefahrengut in Form von zehn Feuerzeugen konfisziert wurde. Spinnen die? Acht Feuerzeuge steckten in der offen zugänglichen Seitentasche und nur zwei davon in meiner im Gepäck befindlichen Waschtasche. Und jedes Jahr packe ich eine größere Anzahl von Feuerzeugen ein, denn wir machen ja Campingurlaub und brauchen die Teile, die leider alle naslang Beine kriegen, permanent. Noch nie hat das den Zoll gestört! Diesmal aber schon. Bei der Durchsuchung wurde das Oberste äußerst uncharmant zuunterst gekehrt, das „Gefahrengut“ entnommen, der Zettel beigelegt und die Tasche danach gewissenhaft wieder verschlossen - und zwar so, dass alles nahezu unverändert erschien. Auf der einen Seite ja löblich, aber trotzdem: warum? Robbe ich etwa während des Fluges in den Frachtraum und sprenge anschließend die Maschine mit Hilfe von zehn popeligen Feuerzeugen noch höher in die Luft oder setze sie in Brand, fünf der gefährlichen Flammenwerfer in jeder Hand? Hände hoch, ich brenn euch alle nieder!?

Ach, egal! Kopfschüttelnd nehme ich den Verlust zur Kenntnis, lege ihn ad acta, werfe mich in frische Klamotten und begebe mich wieder auf die Terrasse, um mit meiner „Crew“ dem Sonnenuntergang beizuwohnen. Der ist, weil er auf der anderen Seite des Hauses stattfindet, natürlich wenig spektakulär, dafür aber wird es schnell zapfig kalt und wir ziehen uns ins Innere unserer Behausung zurück, wo wir uns der Zubereitung des Abendessens und der Besprechung der Pläne für morgen widmen. Wobei es nicht viel zu besprechen gibt: Ute hat eine Township-Tour gebucht und wird sich in aller Frühe auf eigene Faust mit dem öffentlichen Bus auf den Weg zum Sammelpunkt machen, während wir Vier dem Botanischen Garten von Kirstenbosch einen Besuch abstatten wollen. Alles klar, oder? Entspannt und voller Vorfreude also genießen wir unser Abendessen, schwatzen noch ein wenig und begeben uns dann in unsere Schlafgemächer. Heinz und ich, rechtschaffen müde von der Anreise, kuscheln uns wohlig in unser luxuriöses Doppelbett, lassen die vergangenen Stunden revue passieren, plaudern kurz über unsere positiven Eindrücke bezüglich der „Gruppendynamik“ und schlafen schließlich zufrieden und erschöpft ein - einem neuen Tag, drei kommenden Wochen entgegen, die gut zu werden versprechen.

Reiseroute September/Oktober 2014

27.09.2014 – Ankunft in Kapstadt; Kairos, Hout Bay; World of Birds
28.09.2014 – Kapstadt: Besuch des Kirstenbosch National Botancial Garden
29.09.2014 – Kapstadt > Tankwa Karoo NP; Perdekloof
30.09.2014 – Kapstadt > Tankwa Karoo NP; Perdekloof
01.10.2014 – Tankwa Karoo NP > Vanrhynsdorp, Vanrhynsdorp Caravan Park
02.10.2014 – Vanrynsdorp > Knersvlakte > Namaqua NP, Koringkorrel
03.10.2014 – Namaqua NP, Rundfahrt im Park; Koringkorrel
04.10.2014 – Namaqua NP, Koringkorrel > Skilpad Rest Camp
05.10.2014 – Namaqua NP, Wanderung in der Umgebung; Skilpad Rest Camp
06.10.2014 – Namaqua NP > Richtersveld NP, Potjiespram
07.10.2014 – Richtersveld NP, Potjiespram > De Hoop
08.10.2014 – Richtersveld NP, Ausflug Helskloof Pass; De Hoop
09.10.2014 – Richtersveld NP, De Hoop > Kokerboomkloof
10.10.2014 – Richtersveld NP, Wanderung in der Umgebung; Kokerboomkloof
11.10.2014 – Richtersveld NP, Ausflug in die Umgebung; Kokerboomkloof
12.10.2014 – Richtersveld NP, Kokerboomkloof > Springbok, Goegap NR
13.10.2014 – Springbok, Goegap NR, Wanderung im Nature Reserve
14.10.2014 – Springbok, Goegap NR > Augrabies Falls NP
15.10.2014 – Augrabies Falls NP; Rundfahrt im Park
16.10.2014 – Augrabies Falls NP; Erholungs- und Packtag
17.10.2014 – Augrabies Falls NP > Upington, Heimflug