<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8124372880143607229</id><updated>2012-02-09T22:24:23.789+01:00</updated><category term='Reisebericht 2011'/><category term='Reisebericht 2007'/><category term='Allgemein'/><category term='Reisebericht 2009'/><category term='Reisebericht 2008'/><category term='Planung'/><title type='text'>NINASAFIRI</title><subtitle type='html'>Reiseblog von bariez.com
Reiseberichte über vergangene Afrikareisen, Vorstellung zukünftiger Planungen
Erster Reisebericht: Botswana-Sambia 2007
Zweiter Reisebericht: Botswana-Sambia 2008</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://bariez.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bariez.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Barbara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15119962091210101575</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bariez.com/images/PortraitBlog.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>104</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8124372880143607229.post-6347124137931843124</id><published>2011-06-01T18:46:00.010+02:00</published><updated>2011-07-29T14:36:25.255+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht 2011'/><title type='text'>30./31. März 2011, München &gt; Windhoek</title><content type='html'>Fünf - eine Zahl ohne große mystische Bedeutung, kein Geburtstag, den man groß feiert; fünf halt - eins, zwei, drei, vier, fünf. Spannend wird es erst, wenn es um die Großen Fünf, die Big Five geht. Da beschleunigt sich der Puls und das Foto-Jagdfieber erwacht! Wie oft durfte ich genau dieses Gefühl schon erleben und habe es jedes Mal genossen, denn es war immer wieder neu, schön und aufregend. Allerdings hat sich mein Blick im Laufe vieler Afrika-Reisen gewandelt, mein Augenmerk richtete sich zunehmend auf die kleinen Dinge am Wegesrand –Reptilien, Amphibien, Insekten, Blumen, Flechten; Lebewesen, die man oft erst entdeckt, wenn man auf allen Vieren herumkrabbelt und sich die Zeit nimmt, alles genau zu inspizieren. Und irgendwann in den vergangenen Jahren wurde der Wunsch in mir immer stärker, genau so eine Tour zu machen, eine Small-Five-Safari, eine botanische Erkundungsreise, einen Krabbelgruppen-Ausflug ins südliche Afrika. Heuer soll es endlich so weit sein – ich freue mich wahnsinnig darauf, vor allen Dingen weil ich weiß, dass sich das ideale Team für solch ein Vorhaben auf den Weg macht: meine bewährten Reisegenossen Annette und Jochen, mein Schneck Heinz und ich. Jeder von uns hat seine speziellen Interessen nebst dem dazugehörigen Wissen und so verspricht die bevorstehende „Nix-über-30-Zentimeter-Schulterhöhe-Tour“ eine ganz besondere zu werden. Unsere Route steht schon seit längerem, wir haben sie maßgeschneidert, auf unsere Vorlieben abgestimmt und können es nun kaum noch erwarten. Doch erst mal müssen wir uns vor Ort begeben, nach Windhoek, den Ausgangspunkt unserer Dreiländer-Rundreise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Wochen schon verfolge ich aufmerksam die Wettermeldungen über unser geplantes Tourgebiet, das von ungewöhnlich heftigen Jahrhundert-Niederschlägen heimgesucht wird. Was ich da auf den Radarbildern sehe, gefällt mir auf der einen Seite sehr, denn der üppige Regen lässt das Grün sicher sprießen, so manche Pflanze wird darob vielleicht außerplanmäßig blühen und die Flora besonders opulent gedeihen. Andererseits habe ich wenig Lust, drei Wochen durch die aridesten Gegenden des südlichen Afrika zu gurken und mir einen kalten Hintern nebst dauerfeuchter Klamotten und vielleicht sogar noch einen Fußpilz einzufangen, weil mir der Matsch permanent durch die Zehen quillt. Auch Heinz hat so seine Bedenken, die in einem feuchtkalten Jugend-Zelturlaub am österreichischen Wolfgangsee begründet liegen... Doch wir können es ohnehin nicht ändern und freuen uns so oder so tierisch auf den Urlaub, also los geht’s.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen letzten Blick noch werfe ich auf Kobus Bothas Wetterseiten, ein letztes Mal noch legen wir uns in ein richtiges Bett schlafen, dann steigen Heinz und ich selig grinsend mit Sack und Pack in die Münchner S-Bahn. Rasch bringt sie uns hinaus aus dem dicht besiedelten Stadtgebiet, hinaus in ländliche Gefilde, wo die Felder noch braun und brach im trüben Sonnenlicht liegen. Hier und da aber spitzen schon erste Knospen aus den sonst noch kahlen Bäumen – eine tolle Zeit, um wegzufliegen, denn wenn wir wiederkommen, wird schon alles grün sein und da, wo wir jetzt hinfliegen, ist es das schon. Besser geht’s nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut gelaunt kommen wir am Flughafen an und checken bei einer freundlichen SAA-Dame ein, die sich nach unseren Sitzwünschen erkundigt. Ich bestehe ja ohnehin immer auf einem Gangplatz, aber wenn sie schon so direkt fragt... Deshalb erkundige ich mich augenzwinkernd, ob es denn zu erwartende Vakanzen im Flieger gäbe und ob wir beide in diesem Falle dann je eine Reihe für uns zum Schlafen haben könnten. Frau Check-In meint verständnisvoll grinsend, dass die Maschine tatsächlich nicht ausgebucht sei; sie könne uns ja in einer Viererreihe auf die beiden Gangplätze buchen und wenn wir Glück hätten, würde niemand zwischen uns sitzen. Das aber wollen wir nicht riskieren – 10,5 Stunden Flug mit zwei Fremden zwischen uns, Schneck fern der Schnecke – geht gar nicht! Also pokern wir; Fenster-Gang nebeneinander in der allerletzten Reihe und, sollten sich freie zusammenhängende Plätze abzeichnen, dann begeben wir uns eben auf Okkupationskurs. Zufrieden mit unserer Entscheidung und voller Afrikavorfreude gehen wir noch ein Urlaubs-Anfangs-Bier trinken, dann wird es auch schon Zeit zum Boarden. Und wie erwartet, lichten sich die Reihen umso mehr, je weiter wir nach hinten kommen; in unserer, der letzten Reihe lässt Heinz sich auf seinem Fensterplatz nieder, ich platziere mich vorsorglich gleich mal in der freien Dreierreihe nebenan und warte ab. Die Purserette und ein Kollege blicken im Vorbeigehen vielsagend auf die drei ebenfalls freien Plätze vor mir: „Hey, schau doch mal, ob vorne noch ’ne Familie mit Kindern ist, dann setzen wir die hierher um.“ Oh ne, bitte nicht, schüttle ich entsetzt den Kopf – nix gegen Kinder, sie müssen ja nicht zwangsweise laut und nervig sein, aber ein Säugling, der den Druckausgleich nicht schafft und vor Schmerzen die ganze Nacht durchbrüllt, ist eben auch kein Spaß. Oder vielleicht gar die beiden Alles-total-natürlich-Eltern, die wir vorher in der Warteschlange erspäht hatten: ihr völlig überdrehter Sprößling ließ unter dem milden Lächeln seiner Erzeuger seine überschüssigen Energien laut kreischend an den anderen Passagieren aus. Der darf dann sicher auch seinen Namen ungetadelt auf unseren Nerven tanzen... Also bitte, bitte nicht! Fünf Minuten später werden meine eindringlichen Gebete erhört: der Aufruf des Kapitäns, das Flugzeug startklar zu machen, tönt gerade durch die Lautsprecher, als die Purserette wieder vorbeieilt. „Schnell, nehmen Sie Platz in der freien Reihe, bevor es jemand anderes tut!“, zwinkert sie Heinz zu. Und schwupp, schon sitzt Schneck vor mir und wir beide haben je ein, für Holzklasse-Verhältnisse, echt luxuriöses Bettchen unter unseren Hintern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genüsslich breiten wir uns aus, lassen uns ein recht schmackhaftes Abendessen servieren und erwarten dann die Bettschwere. Heinz beamt es schon im Sitzen weg – hallo, Schneck, du hast Platz zum Hinlegen! – ich ziehe mir noch einen Film rein. The King’s Speech, ein mehrfach oscar-gekröntes Machwerk, das, naja sagen wir mal, so voller unfesselnder, pseudosensitiver Nicht-Aktion ist, dass es auch mich bald in Morpheus Arme reißt. Eine recht friedliche Nacht verstreicht, in deren Verlauf ich nur einmal zwangserwache. Der Stewart nämlich erschlägt mich fast mit seinem Aluköfferchen, das er aus dem Gepäckfach über mir zerrt, um eine reichliche Dosis frischen Duftwässerchens nachzulegen. Eine unangenehme Wolke umhüllt mich daraufhin, aber ich döse dennoch wieder ein. Ein paar Stunden später, die sich schlaftechnisch allerdings eher wie Minuten anfühlten, erwache ich erneut und habe einen Schädel auf, als hätte ich die ganze Nacht durchgesoffen. „Good morning, Madam!“, flötet der parfümierte Stewart, zischt an mir vorbei und hinterlässt erneut eine Wolke seines „Duftes“. Jetzt weiß ich auch, warum ich so Kopfweh habe! Der Knabe steht auf Dolce &amp;amp; Gabbanas „The One“, ein Gebräu, das meine Nasenflügel erbeben und meine Hirn-Nervenzellverbände augenblicklich nervös werden lässt. Hier, in der klimaanlagen-gekühlten Trockenluft riecht ja vieles nicht ganz so streng wie unter normalen Bedingungen, aber diese Plörre ist derart penetrant und durchdringend, dass sie selbst Kabinenluft zerschneidet. Bäh!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit schwerem Kopf werfe ich einen Blick auf meine Uhr und stelle erleichtert fest, dass wir bald in Johannesburg ankommen. Juhu, Afrika, gleich sind wir da; und auch, wenn wir den Flughafen nicht verlassen werden, so haben wir zumindest afrikanischen Boden unter den Füßen! Als eineinhalb Stunden später die ersten Häuser unter uns auftauchen, fällt wie von Zauberhand die ganze, in mir schlummernde Genervtheit ab, der Stress der letzten Monate verglüht im Sonnenaufgang und das Gefühl der motivationserhaltenden Vorfreude weicht einer wohligen Ruhe – daheim! Zuhause in meiner zweiten Heimat. Entspannt lassen wir die ganzen hektischen Passagiere, die alle am liebsten schon während der Landung zum Ausgang drängen würden, von Bord wuseln, bevor wir ihnen gemächlich folgen. Wir schlängeln uns durch den Transitbereich, bummeln durch die Flughafengeschäfte auf der Suche nach neuer Bestimmungsliteratur, befühlen hier ein T-Shirt, dort ein überteuertes Souvenir, gehen eine Morgen-Cola bzw. einen Frühstücks-Kaffee trinken und klettern schließlich an Bord der Maschine nach Windhoek. Dichtes Gewölk schüttelt uns ordentlich durch, mir die Cola beinahe aus dem Magen, und verhindert jeglichen Blick auf den Boden. Doch im Sinkflug auf Namibias Hauptstadt – die braune Brause befindet sich nun in akuter Gefahr – durchdringen wir die Wolkendecke und können endlich erahnen, wie unglaublich grün es hier wirklich ist. Natürlich sieht es nicht aus, als würden wir gleich im Regenwald landen, aber ein samtener, grünlicher Flaum überzieht das karge Land, grüne Baumketten mäandern durch Sand, Geröll und Felsen, hin und wieder glitzert sogar eine Wasserfläche. Als die Maschine endlich landet - die Cola blieb, wo sie hingehört - können wir es kaum noch erwarten, die Pracht von nahem zu betrachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-BS7zY8L_wPk/TeZtmXE42vI/AAAAAAAACNY/k1m2Ht2x93Y/s1600/IMG_5708.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-BS7zY8L_wPk/TeZtmXE42vI/AAAAAAAACNY/k1m2Ht2x93Y/s200/IMG_5708.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613294491360877298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-DF1kB29eG18/TeZtmDX5OXI/AAAAAAAACNQ/8pOj7ca7XVw/s1600/IMG_5696.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-DF1kB29eG18/TeZtmDX5OXI/AAAAAAAACNQ/8pOj7ca7XVw/s200/IMG_5696.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613294486071884146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-YAzviRk9JIU/TeZtmAxRH1I/AAAAAAAACNI/3_xKROfqjo8/s1600/IMG_5694.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-YAzviRk9JIU/TeZtmAxRH1I/AAAAAAAACNI/3_xKROfqjo8/s200/IMG_5694.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613294485373001554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) Blick auf Heroes Acre; 2) Der Bismarck führt Wasser; 3) Saftiges Grün nahe der Auas-Berge&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rasch bürokraten wir uns durch die Immigration, pflücken unser Gepäck vom Band, schreiten guten Gewissens durch die grüne Zollpforte und werden von den strahlenden Gesichtern Annettes und Jochens willkommen geheißen. Es gibt ein großes Hallo, wir überfallen uns gegenseitig mit Fragen und Berichten – Annette und Jochen sind schon seit drei Tagen in Windhoek – dann schreiten wir zusammen auf den Parkplatz hinaus. Seidige Wärme umfängt uns, ein Zustand, der erst gestern Morgen an die Stelle kalter Dauernässe getreten ist, so bekommen wir aus erster, fast noch regenfeuchter Hand erzählt: es hat tage-, ja wochenlang geschüttet, was das Zeug hielt. Gestern war der erste niederschlagsfreie Tag und seit heute Mittag scheint die Sonne. Wenn Schnecken reisen... Hoffen wir mal, dass das Glück uns hold bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-JBd710UTFsw/TeZtmgd9UdI/AAAAAAAACNg/y5IgCjHvsxc/s1600/IMG_5715.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-JBd710UTFsw/TeZtmgd9UdI/AAAAAAAACNg/y5IgCjHvsxc/s200/IMG_5715.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613294493881946578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-sw2WtKKAN74/TeZtb8565UI/AAAAAAAACMo/d60VpbbfeD4/s1600/IMG_2211.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-sw2WtKKAN74/TeZtb8565UI/AAAAAAAACMo/d60VpbbfeD4/s200/IMG_2211.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613294312536859970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-S-lgO6woRBs/TeZtbhFg-NI/AAAAAAAACMY/3jQyQ35T5uU/s1600/IMG_2202.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-S-lgO6woRBs/TeZtbhFg-NI/AAAAAAAACMY/3jQyQ35T5uU/s200/IMG_2202.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613294305069299922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1)-3) Monteiro - Afrika, wir sind endlich da!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zusammen machen wir uns auf den Weg zu unserem heutigen Nachtquartier, dem Monteiro Camp, das 11 Kilometer südlich von Windhoek mitten in den Auas-Bergen liegt. Eigentlich wollten wir ja im zentral gelegenen Backpackers Unite nächtigen, doch es machte einen so ungepflegten, verwahrlosten Eindruck, dass Annette und Jochen sich nach etwas Besserem umsahen. Und da fahren wir jetzt hin. Schon auf der Flughafenausfahrt sind die Folgen des starken Regens nicht zu übersehen: der Teerbelag, der hier noch nie der beste war, ist zu großen Schollen zerborsten und aus dem nackten Untergrund haben sich badewannengroße Schlaglöcher ausgespült. Doch uns interessieren eher die positiven Folgen, die ebenso wenig zu übersehen sind. Alles ist grün, das Gras wiegt seine goldenen, weißen und rosafarbenen Ähren im leichten Wind, alle Riviere führen Wasser und glitzern munter gluckernd durch die saftige Landschaft. Ein wunderschönes, nicht ganz alltägliches Bild! Nach 40 Kilometern allerdings schluckt uns erst mal die Stadt, doch auch dort wogt ein Blütenmeer aus Wicken, Bougainvilleen, Strelizien und Clematis. Wir schrauben uns die Jan Jonker Road nach oben und biegen dann Richtung Süden ab. Ein blühendes Stadtviertel weiter, in der Robert Mugabe Ave, passieren wir ein riesiges Gelände, das von einem recht eigenwilligen Zaun umgeben ist: meterhohe Stahl-Elemente in extra-cleanem Look werden alle paar Meter von goldenen, unverkennbar asiatischen Kunststoff-Emblemen geschmückt. Man könnte fast ein überdimensionales China-Restaurant hinter diesem Zaun vermuten, aber es ist, man höre und staune, der neue Amtssitz des Präsidenten von Namibia. Das alte State House in der Innenstadt platzte aus allen Nähten, weswegen Uncle Sam Nujoma im Jahre 2002, damals in seinen letzten Amtsmonaten, ein neues in Auftrag gab – ausgerechnet bei seinen Freunden in Nordkorea. Und die haben dem Regierungspalast ihren charakteristischen, ganz und gar unafrikanischen Stempel aufgedrückt: asiatische Cleanliness gepaart mit billig anmutender China-Restaurant-Optik. Doch billig war die Bude mitnichten, auch wenn sie so aussieht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Kurven weiter geben die Hügelketten den Blick auf eine zweite Ausgeburt nordkoreanischen Architektur-Geschmacks preis, den Heroes Acre. Dieses monströse Kriegsdenkmal befindet sich auf einem etwa sieben Quadratkilometer großen Gelände, auf dem 174 mehr oder weniger namhafte namibische Freiheitskämpfer zur letzten Ruhe gebettet liegen. Ein strahlend weißer Obelisk und eine güldene Soldatenstatue in martialischer Kommunisten-Heldenpose krönen den Gottesacker und sollen, so Old Sams offizielle Begründung für diese massive Geldverschwendung, in den Namibiern jedweder Hautfarbe patriotische Gefühle wachrufen. Mhm, ganz bestimmt! Wie gut, dass diese optische Abscheulichkeit bald wieder aus unserem Sichtfeld verschwindet und wir in die Tiefen der samtig-grünen Auas-Berge abtauchen dürfen. Ein Bahngleis überquerend erreichen wir Monteiro, ein Camp mit nur 2 Bungalows und 6 Campsites, von denen einige überdacht sind; nicht ganz unwichtig in diesen regenreichen Wochen. Wir haben einen der unteren Stellplätze zugewiesen bekommen; mit einem normalen Pkw unerreichbar, klebt er am Ende einer felsigen Steilzufahrt, die Jochen nun vorsichtig rückwärts hinunterkurvt. Als der Landy sicher und gerade steht, springen wir heraus und fühlen uns jetzt endlich voll und ganz angekommen. Nun aber nichts wie raus aus den viel zu warmen Klamotten, ein kühles Bier, Zelt einrichten, Gepäck umpacken, da sein, genießen! Eine freundliche schwarz-weiße Katze reibt sich schnurrend an unseren Waden, Oryxantilopen wandern an den Flanken des gegenüberliegenden Berges entlang, grüne Heuhüpfer und riesige, rot-braune Sattelschrecken klettern in der platzeigenen Blumenrabatte umher, farbenprächtige Blister Beetles verspeisen orangefarbene Blüten, Jochen wirft den Grill an und wir sind da, mittendrin in Afrika! Und heute müssen wir auch nichts mehr tun, nur dasitzen und den Abend genießen. Jochen pariert das Fleisch, Annette umhüllt die Kartoffeln mit Alufolie, wir quatschen uns gemütlich in die Dunkelheit, solange, bis bei Heinz und mir der Sandmann anklopft. Nun ja, die Müdigkeit lässt nicht lange auf sich warten; wir sind ziemlich geplättet von der Fliegerei, dem guten Essen, der Temperaturumstellung und dem Bewußtsein, nun 3 Wochen Afrika vor uns zu haben. Schon gegen 21 Uhr kuscheln wir uns deshalb ins Zelt und schlafen, begleitet von Schakalgeheul und Grillenzirpen, rasch ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1)-3) Tierisches Begrüßungskommittee: "Schrecklich"; Mylabris sp.; "Schrecklicher"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-YZ_EmUmyr3E/TeZtl122-7I/AAAAAAAACNA/YoUk862VSAo/s1600/IMG_3323.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-YZ_EmUmyr3E/TeZtl122-7I/AAAAAAAACNA/YoUk862VSAo/s200/IMG_3323.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613294482443664306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Fz49LnK4svU/TeZtckQfeqI/AAAAAAAACM4/dVeaUdNLPMs/s1600/IMG_3311.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Fz49LnK4svU/TeZtckQfeqI/AAAAAAAACM4/dVeaUdNLPMs/s200/IMG_3311.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613294323100514978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-WkUy95wAJcs/TeZtcV5I4vI/AAAAAAAACMw/yYi0EUctCcM/s1600/IMG_3307.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-WkUy95wAJcs/TeZtcV5I4vI/AAAAAAAACMw/yYi0EUctCcM/s200/IMG_3307.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5613294319244468978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8124372880143607229-6347124137931843124?l=bariez.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bariez.blogspot.com/feeds/6347124137931843124/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8124372880143607229&amp;postID=6347124137931843124' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/6347124137931843124'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/6347124137931843124'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bariez.blogspot.com/2011/06/3031-marz-2011-munchen-windhoek.html' title='30./31. März 2011, München &gt; Windhoek'/><author><name>Barbara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15119962091210101575</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bariez.com/images/PortraitBlog.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-BS7zY8L_wPk/TeZtmXE42vI/AAAAAAAACNY/k1m2Ht2x93Y/s72-c/IMG_5708.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8124372880143607229.post-119779678303565286</id><published>2011-06-01T18:45:00.031+02:00</published><updated>2011-06-17T12:23:12.995+02:00</updated><title type='text'>1. April 2011, Windhoek &gt; Swakopmund; Sophia Dale</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Mhm, gut habe ich geschlafen! Ich blinzle zu Heinz hinüber und strecke mich wohlig, was mir aber nicht wirklich bekommt. Schon gestern im Flugzeug hatte ich bemerkt, dass meine linke Schulter bei unbedachten Bewegungen wehtut, aber jetzt, als ich die Arme nach oben recke, durchzuckt mich ein heftiger Schmerz, der sich wie ein Messerstich anfühlt. Meine Schulterpartie, dauerverspannt von der Computerarbeit, muckt ja gerne mal auf, aber das ist eine neue Art von Schmerz, die mir ganz und gar nicht gefällt. Hoffentlich beruhigt sich das bald wieder, sonst könnten das Gerüttel im Auto und die täglichen Auf- und Abbauarbeiten zur Qual werden. Doch nicht nur ich habe so meine Sorgen, auch Heinz sieht recht knitterig aus – er hat nicht gut geschlafen, einfach nicht die richtige Position gefunden und fühlt sich deshalb nicht besonders ausgeruht, geschweige denn fit. Nach einer Runde tröstenden Kuschelns und gegenseitigen Mitleids rappeln wir uns dennoch tapfer hoch, schließlich ist heute unser erster richtiger Urlaubstag und den wollen wir uns von solchen Unpäßlichkeiten nicht verderben lassen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Eine sonnengeküßte Bergkette, darauf grasende Oryxantilopen, eine uns begrüßende Camp-Mieze und ein gedeckter Frühstückstisch lassen uns unsere Beschwerden schnell vergessen. Wir genießen das Frühstück mit Ausblick und packen zusammen, was wider Erwarten relativ schmerzfrei klappt, nur auf’s Autodach kann ich nichts hochreichen. Dann verlassen wir Monteiro, verlassen Windhoek und nehmen Kurs auf Swakopmund, eine Strecke, die zu dieser Jahreszeit recht abwechslungsreich ist: solange wir im Khomas-Hochland unterwegs sind, begeistern uns das üppige Grün und die zahlreichen Trockenflüsse, die allesamt Wasser führen. An dem oft malerisch drapierten Schwemmgut kann man deutlich sehen, wie viel Regen in den letzten Wochen herunter gekommen sein muss! Doch je mehr wir an Höhe verlieren, desto gelber wird das Gras – wie goldener Tüll mit weißen, changierenden Reflexen wogt die vergehende Pracht im Wind, ein Anblick, an dem ich mich nicht sattsehen kann. Die Zeit, die Kilometer fliegen an uns vorbei, jede Kurve enthüllt neue optische Schätze und am liebsten würde ich alle paar Minuten zum Fotografieren anhalten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-WiFE0qbCoTQ/TfC1M1qgRMI/AAAAAAAACSc/m8U7LtBWgGE/s1600/IMG_3351.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-WiFE0qbCoTQ/TfC1M1qgRMI/AAAAAAAACSc/m8U7LtBWgGE/s200/IMG_3351.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616187967499420866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-8pMSDypJdK8/TfC1MdIZp4I/AAAAAAAACSU/xireX30f7_M/s1600/IMG_3345.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-8pMSDypJdK8/TfC1MdIZp4I/AAAAAAAACSU/xireX30f7_M/s200/IMG_3345.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616187960913930114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-YWKYLUtggpo/TfC1N8Yq6rI/AAAAAAAACSk/YO-MwTZA8r0/s1600/IMG_3353.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-YWKYLUtggpo/TfC1N8Yq6rI/AAAAAAAACSk/YO-MwTZA8r0/s200/IMG_3353.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616187986483538610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1) Oberlauf des Swakop River; 2) Nubebberg; 3) Spitzkuppe; 4) Mesembryanthemum sp.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-BDyZQFO_d4E/TfC1jwN7FmI/AAAAAAAACSs/c0OpTf-fFac/s1600/IMG_3402_MesembryanthemumSp.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-BDyZQFO_d4E/TfC1jwN7FmI/AAAAAAAACSs/c0OpTf-fFac/s200/IMG_3402_MesembryanthemumSp.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616188361174357602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Unsere erste Pause aber machen wir erst weit nach Usakos, als wir einen besonders schönen Blick auf die Spitzkuppe haben. Leider ist es ein wenig diesig und auch die schon recht hoch stehende Sonne ist einem fotografischen Meisterwerk nicht gerade zuträglich. Trotzdem oder, besser gesagt, gerade deswegen hat das Ganze aber einen sehr besonderen Reiz. Der dunstig-blaue Himmel, der pastellblau-rötliche Berg, der 700 Meter aus der Ebene ragt und die weißen Ähren des hüfthohen Grases wirken wie ein Compton-Gemälde. Doch das „Matterhorn Namibias“ ist bei weitem nicht das einzige, was es zu bestaunen gibt: winzige Blümchen bedecken den Boden zwischen dem erstaunlich licht stehenden Gras, sich paarende Schrecken, die perfekt getarnt sind, sorgen für Nachwuchs, kleine sandfarbene Agamen huschen geschäftig umher und im einzigen nennenswerten Baum weit und breit sitzen etwa hundert Sattelschrecken. Sie sind mir ja nicht ganz geheuer mit ihren langen Beinen, den noch längeren Fühlern, der stacheligen Chitinpanzerung und den roten Augen, aber jetzt, da man sie, auf dünnen Zweigen sitzend, auch von unten bewundern kann, enthüllen sie eine wunderschöne Bauchseite in limettengrün, zitronengelb und schwarz. Faszinierende Monster! Sie vorsichtshalber dennoch nicht aus den Augen lassend, nutze ich den Schutz des Busches noch, um Morgentee abzulassen, dann machen wir uns wieder auf den Weg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-aLQbJEbK2Ms/TfC1_n8B2vI/AAAAAAAACS0/IhJzmvU7Z54/s1600/IMG_3370.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-aLQbJEbK2Ms/TfC1_n8B2vI/AAAAAAAACS0/IhJzmvU7Z54/s200/IMG_3370.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616188839988157170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-bOpTn3obDcw/TfC2ALZYKeI/AAAAAAAACS8/JSGT09AdpJk/s1600/IMG_3362.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-bOpTn3obDcw/TfC2ALZYKeI/AAAAAAAACS8/JSGT09AdpJk/s200/IMG_3362.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616188849506494946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-ggtQjksq6EA/TfC2Au2UYLI/AAAAAAAACTE/wMt97BHsAR0/s1600/IMG_3357.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-ggtQjksq6EA/TfC2Au2UYLI/AAAAAAAACTE/wMt97BHsAR0/s200/IMG_3357.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616188859023122610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1) Geigeria ornativa; 2) Indigastrum argyraeum; 3) Erste Pause&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-RSNAC2DFoxo/TfC2XmNV5NI/AAAAAAAACTM/XhVbdjZdg38/s1600/IMG_2249.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-RSNAC2DFoxo/TfC2XmNV5NI/AAAAAAAACTM/XhVbdjZdg38/s200/IMG_2249.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616189251840763090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-qoQKaYIExyg/TfC2YUXakGI/AAAAAAAACTU/MAc61Lq8dT0/s1600/IMG_2247.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-qoQKaYIExyg/TfC2YUXakGI/AAAAAAAACTU/MAc61Lq8dT0/s200/IMG_2247.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616189264231043170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ukvhTkVjBxU/TfC2ZS9SMHI/AAAAAAAACTc/Gm9VmE-v0kw/s1600/IMG_2246.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-ukvhTkVjBxU/TfC2ZS9SMHI/AAAAAAAACTc/Gm9VmE-v0kw/s200/IMG_2246.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616189281032876146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="“MsoNormal“" style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;1) Kissenia capensis; 2-3) Euphorbia damarana&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ZnQPiwKQ2-4/TfC4yE512jI/AAAAAAAACTk/IxKUY2bey88/s1600/IMG_3410.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-ZnQPiwKQ2-4/TfC4yE512jI/AAAAAAAACTk/IxKUY2bey88/s200/IMG_3410.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616191905780324914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Pn8O_pEkm4A/TfC4zL9TQXI/AAAAAAAACT0/f8EhzjAt8sU/s1600/IMG_3364.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Pn8O_pEkm4A/TfC4zL9TQXI/AAAAAAAACT0/f8EhzjAt8sU/s200/IMG_3364.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616191924853752178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-9RBNQ6xUEyM/TfC4ygLZxJI/AAAAAAAACTs/UbKAnL8ot1g/s1600/IMG_3369.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-9RBNQ6xUEyM/TfC4ygLZxJI/AAAAAAAACTs/UbKAnL8ot1g/s200/IMG_3369.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616191913101739154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1) Camponotus sp; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;2) „Schreckliche” Paarung&lt;/span&gt;; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;3&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;) Agama aculeata&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; 4) Unterseite einer Sattelschrecke&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-jir3ZtJkOVw/TfC4zd6FvCI/AAAAAAAACT8/0FmKK66RCx8/s1600/IMG_3375.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-jir3ZtJkOVw/TfC4zd6FvCI/AAAAAAAACT8/0FmKK66RCx8/s200/IMG_3375.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616191929672121378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Kaum merklich verlieren wir weiter an Höhe, die Landschaft verändert sich nun aber sichtlich. Leicht hügeliges, grasiges Gelände geht allmählich in wellig-flache Sand-Geröllwüste über, die Farbe des Bodens wird immer gräulicher, die Vegetation immer spärlicher - wir nähern uns der Uranminen-Hochburg Namibias. Das Tagebau-Gebuddel, bei dem sich Sprengungen bis zu 300 Meter in die Tiefe vorarbeiten, hinterlässt deutliche Spuren in der sensiblen Wüstenlandschaft. Klar, wenn dabei das Oberste zuunterst gekehrt wird... Aber nicht nur das. Seit Kilometern schon sehen wir riesige schwarze Pipelines, die sich über den geschändeten Boden schlängeln. Sie transportieren entsalztes Meerwasser zu den Minen, das dort in großen Mengen zum Waschen des abgebauten Gesteins benötigt wird. Eine gute Sache eigentlich, denn bis vor kurzem noch deckte man den gesamten, sehr massiven Bedarf, indem man die Grundwasserreservoirs der umliegenden Riviere (Khan, Kuiseb und Swakop) anzapfte. Das wiederum brachte auf Dauer die Trinkwasserversorgung diverser Städte in Gefahr und, noch viel schlimmer, die Flora und Fauna völlig aus dem Gleichgewicht. Nun bringt die Entsalzungsanlage dahingehend Entlastung, aber irgendwo muss das gebrauchte Waschwasser ja auch wieder entsorgt werden. Es wird praktischerweise ins Meer zurückgeleitet; schwer mit Salzen angereichert und mit dem Chlorgehalt eines Swimmingpools. Natürlich ohne jegliche Gefahr für die Natur, so sagt wenigstens der Betreiber der Entsalzungsanlage. Logisch, was soll er auch sonst sagen!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-UY5G9VQtH4I/TfC5ayMewKI/AAAAAAAACUs/wp9iSJ4Hj64/s1600/IMG_2260.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-UY5G9VQtH4I/TfC5ayMewKI/AAAAAAAACUs/wp9iSJ4Hj64/s200/IMG_2260.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616192605132865698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ywZ4brMhk74/TfC5V2BeBfI/AAAAAAAACUk/UaWzFcDFM9E/s1600/IMG_2259.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-ywZ4brMhk74/TfC5V2BeBfI/AAAAAAAACUk/UaWzFcDFM9E/s200/IMG_2259.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616192520261076466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-vrWWifieRas/TfC5VU6k0pI/AAAAAAAACUc/hO_KmYIIEOQ/s1600/IMG_2256.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-vrWWifieRas/TfC5VU6k0pI/AAAAAAAACUc/hO_KmYIIEOQ/s200/IMG_2256.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616192511373791890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-KcKQLOdXUfY/TfC5UzS4xQI/AAAAAAAACUU/b7pSvRxYqII/s1600/IMG_3398.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-KcKQLOdXUfY/TfC5UzS4xQI/AAAAAAAACUU/b7pSvRxYqII/s200/IMG_3398.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616192502348956930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-mhz6piueESw/TfC5UTJNTnI/AAAAAAAACUM/mTeWcT2gSAk/s1600/IMG_3395.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-mhz6piueESw/TfC5UTJNTnI/AAAAAAAACUM/mTeWcT2gSAk/s200/IMG_3395.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616192493718425202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-UZKTIjrc5KQ/TfC5T0GhVDI/AAAAAAAACUE/LmeBbE-9YWc/s1600/IMG_3394.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-UZKTIjrc5KQ/TfC5T0GhVDI/AAAAAAAACUE/LmeBbE-9YWc/s200/IMG_3394.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616192485385655346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;1-6) Die Namib im Großraum der Uranminen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Logisch ist auch, dass der Uranabbau Arbeitsplätze schafft – rund 1400 Mitarbeiter sind fest angestellt bzw. profitieren als Subunternehmer oder deren Dienstleister von der Mine. Dass der fortwährende Raubbau an der Umwelt auf längere Sicht aber mindestens ebenso viele Arbeitsplätze an anderer Stelle (Fischerei- und Tourismusindustrie) kosten könnte, davon spricht mal wieder keiner. Auch über die Verluste, die die Minen nun schon seit Jahren aufgrund des gesunkenen Weltmarktpreises für Uran einfahren, wird gerne geschwiegen. Stattdessen sollen weitere Gebiete für den Abbau erschlossen, noch mehr Wüste zerstört werden. Um noch mehr Miese zu machen? Der Mensch ist schon ein selten dummes Vieh!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;In Gedanken versunken passieren wir häßliche Abraumhalden, das schwarze Arbeiterghetto Arandis und eine nicht enden wollende Kolonne von Autos, die uns alle entgegenkommen. Da ist wohl Schichtwechsel in den Minen... Kurz nach 14 Uhr wechseln auch wir, allerdings nur die Straße und biegen Richtung Sophia Dale Base Camp ab, wo wir heute nächtigen werden. Auf dem Schild am Eingang heißt uns eine „Familie Lütz“ willkommen, neben der namibischen Flagge weht eine deutsche. Alles klar! Wenig später zeigt uns Manfred Lütz in persona voller Stolz sein Camp. Wir dürfen uns einen Stellplatz aussuchen und richten uns häuslich unter einem der rustikalen Schattendächer ein, während Manfred unser vorbestelltes Fleisch holen geht. Telefonisch hatten wir am Vortag ein Kilo Springbockfilet geordert und das bekommen wir jetzt übereignet – mitsamt dem belustigten Kommentar Manfreds, der, das darf man nicht vergessen, gelernter Metzger ist: „Was? Ein Kilo für vier Leute? Und das reicht euch? Ich war ja neulich mit zwei Freunden am Braaien, da hatten wir acht Kilo zu dritt - und ’n Salat dazu!“ Mit beiden Händen deutet er den Umfang des Salatkopfes an, der in etwa die Größe eines Tennisballs gehabt haben muss und lacht sich schlapp. Typisch „Südwester“, könnte man meinen, aber Manfred ist erst 2009 nach Namibia ausgewandert, hat dort zusammen mit seiner Frau Michaela das Camp übernommen und sich damit einen Lebenstraum verwirklicht. Da gehört es natürlich auch dazu, sich den Grillgepflogenheiten und carnivorischen Mengenvorstellungen vor Ort anzupassen, insbesondere als Fleischer. Wir können hierbei nicht ganz mithalten mit unseren mickerigen 250 Gramm pro Person, dafür aber haben wir deutlich mehr Salat im Kühlschrank...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-G6apzFpSBMg/TfC5-eVdlSI/AAAAAAAACU0/1gsvBbu1am8/s1600/IMG_3411.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-G6apzFpSBMg/TfC5-eVdlSI/AAAAAAAACU0/1gsvBbu1am8/s200/IMG_3411.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616193218277119266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-2ZdPw6vo4CM/TfC5-orzwnI/AAAAAAAACU8/uSX3WkVqXks/s1600/IMG_3405.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-2ZdPw6vo4CM/TfC5-orzwnI/AAAAAAAACU8/uSX3WkVqXks/s200/IMG_3405.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616193221055201906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ypKfdA2Zptw/TfC5-2z0zvI/AAAAAAAACVE/nFEGlfYvhfk/s1600/IMG_3403_MesembryanthemumSp.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-ypKfdA2Zptw/TfC5-2z0zvI/AAAAAAAACVE/nFEGlfYvhfk/s200/IMG_3403_MesembryanthemumSp.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616193224846921458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;1) Stellplatz auf Sophia Dale; 2) Heinz und Jochen inspizieren erste Sukkulenten 3) Mesembryanthemum sp.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Apropos Kühlschrank: es ist ziemlich heiß und, bevor wir nach Swakopmund weiterfahren, lassen wir uns jeder ein kühles Bier im Schatten unserer überdachten Sitzgruppe schmecken. Das tut gut, das zischt und hui, das spürt man bei der Hitze auch ganz schön! Durch unseren kurzfristigen, bierbeseelten Nebel fräst sich auf einmal eine recht durchdringende weibliche Stimme, deren Besitzerin sich uns als „Einschieh“ vorstellt. Die blonde, nicht mehr ganz junge Deutsche, aus deren Mund die freundliche Begrüßung (und noch mehr) schallt, scheint eine Namibia-Kennerin zu sein. Uns genau diesen Eindruck zu vermitteln, ist wohl, neben der Befriedigung ihrer unglaublichen Neugier, ihr primäres Anliegen. Im Stakkato fragt sie unser Tourprogramm ab und kommentiert es in einer Art und Weise, die man schon fast als herablassend bezeichnend könnte. Sie hat Ahnung, keine Frage, und kennt sich aus, liefert uns sogar ein paar, nicht ganz unwichtige Neuigkeiten, aber sie behandelt uns dabei wie ahnungslose Vollidioten, denen sie nicht zutraut, auch nur einen Tag in diesem Land zu überleben. Heinz und ich halten uns mehr oder weniger belustigt im Hintergrund, Jochen sagt auch nicht viel, aber Annette kann sich kaum noch beherrschen. Doch auch mich, das muss ich zugeben, macht diese blecherne Quäkstimme und das zur Schau getragene Expertentum ziemlich aggressiv. Bevor Einschieh nun noch mehr gönnerhaft-wissende Weisheiten von sich gibt und Annette ihr an den Kragen geht oder ich mich einmischen muss, brechen wir dann lieber mal auf. Betont freundlich verabschieden wir uns von dem landeskundigen Plaudertäschchen, klettern ins Auto und lassen sie mitsamt ihrem Know-How im Sand der Campsite stehen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-fcezB0dBziM/TfC6W6FvYBI/AAAAAAAACVM/24p0Hplx3gE/s1600/IMG_2261.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-fcezB0dBziM/TfC6W6FvYBI/AAAAAAAACVM/24p0Hplx3gE/s200/IMG_2261.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616193638044229650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-QxLygPttNak/TfC6XaCwnmI/AAAAAAAACVU/P38lcn7EKWk/s1600/IMG_3414.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-QxLygPttNak/TfC6XaCwnmI/AAAAAAAACVU/P38lcn7EKWk/s200/IMG_3414.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616193646621662818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-aCY0pvRiRlA/TfC6XkO4LzI/AAAAAAAACVc/Fa0q4iCv7TI/s1600/IMG_3413.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-aCY0pvRiRlA/TfC6XkO4LzI/AAAAAAAACVc/Fa0q4iCv7TI/s200/IMG_3413.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616193649356844850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;1) Und der Wind weht; 2) Fachwerkfassade des Brückenhofs; 3) Hohenzollernhaus&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Ein paar Kilometer vor Swakopmund, man kann die Stadt im Dunst noch gar nicht richtig sehen, dringt bereits merklich kühlere, nach Salz riechende Luft ins Auto, aber als wir unseren Landy dann in der City abstellen, hat es mit Sicherheit 15 Grad weniger als in der Wüste. Puh, da nehme ich mir als alte Frostbeule besser mal meine Fleecejacke mit! Auch ein Hut kann nicht schaden, denn durch die Reflexion des Meeres und der salzhaltigen Luft ist die UV-Strahlung hier extrem hoch – zu hoch für ein, wenn auch sonnengecremtes, Blondchen wie mich. Zu guter Letzt packe ich mir noch meinen Rucksack auf den Rücken, hänge mir die Kamera schussbereit um den Hals, klappe meine Hutkrempe wegen der besseren Sicht vorne nach oben und dann marschieren wir los. Oh, Mann, wie gut, dass ich mich selbst nicht sehen kann und mich hier keiner kennt! Mein klischeehafter Touristenlook ist mir leicht peinlich – und er wäre Wasser auf Einschiehs Checker-Mühlen! Aber die ist ja glücklicherweise nicht da und so können wir völlig entspannt und schamlos bummeln gehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-jJq3yONPQnU/TfC6oLG-AbI/AAAAAAAACVk/sQpV0oVECUE/s1600/IMG_3416.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-jJq3yONPQnU/TfC6oLG-AbI/AAAAAAAACVk/sQpV0oVECUE/s200/IMG_3416.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616193934670561714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-_BTRDGIv2X8/TfC6oTDEQ9I/AAAAAAAACVs/I3eXXGOx8gQ/s1600/IMG_3421.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-_BTRDGIv2X8/TfC6oTDEQ9I/AAAAAAAACVs/I3eXXGOx8gQ/s200/IMG_3421.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616193936801678290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-FTVz0KM8ZhQ/TfC6o1r60bI/AAAAAAAACV0/XllSYyS351E/s1600/IMG_3430.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-FTVz0KM8ZhQ/TfC6o1r60bI/AAAAAAAACV0/XllSYyS351E/s200/IMG_3430.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616193946099831218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;1) Blick auf die Jetty; 2-3) Blick von der Jetty auf die Stadt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Im Vierer-Konvoi biegen wir rechts in die nächste Straße ein, bewundern das Hohenzollernhaus, die Fachwerkfassade des Brückenhofs und nehmen zielstrebig Kurs auf das Meer. Nach ein paar Metern merke ich plötzlich, dass Heinz nicht mehr an meiner Seite ist. Ein junger schwarzer Mann hat ihn abgefangen und labert ihn nun voll, radebrecht und kauderwelscht auf deutsch. Oh weia, Schneck ist einem Nüßchenschnitzer in die Hände gefallen! Ich drehe um, steuere auf die beiden zu und kann leider nicht mehr verhindern, dass Heinz dem Nussfuzzi freundlich händeschüttelnd seinen Namen nennt. Too late! Flugs fliegen die Späne und ein paar verkaufsankurbelnde Worte später präsentiert der geschäftstüchtige Makalani-Man sein Produkt, das er nun gerne gegen klingende Münze tauschen möchte. Heinz aber will partout kein Nüßchen, ist allerdings viel zu gutmütig und höflich, um den Aufdringlichen einfach so zurückzuweisen. Er erklärt stattdessen, kein Geld dabei zu haben, was Mr. Makalani natürlich nicht glaubt und daraufhin prompt sein Glück bei mir versucht. Aber, Entschuldigung, sehe ich etwa aus, als hätte ich Geld dabei? Nun kommt die übliche Leier von Frau und Kindern, von „kein Job“ und der leidigen Nuss, die ja jetzt personalisiert wäre und, würde Heinz sie nicht kaufen, völlig wertlos sei. Tja, Pech, kann ich da nur sagen. Mit tröstenden Worten und der Versicherung, es würden ganz viele Deutsche Heinz heißen, lassen wir den Schnitz-Toni einfach stehen und dackeln weiter, direkt auf Swakops berühmte Jetty zu.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Der kalte Südatlantik umzüngelt mit trüben, kabbeligen Wellen die dicken Tragestelzen dieses 300 Meter ins Meer ragenden Stegs. Hin und wieder bricht sich eine besonders große an einer der vorderen Stelzen und schwappt ihre Gischt bis auf die Jetty hoch. Auch Heinz bekommt eine Dusche ab, mitsamt seiner Kamera, aber Gottseidank nehmen weder er noch der Fotoapparat Schaden. Etwas angefeuchtet kämpfen wir uns durch den kalten Wind bis an das Ende des Stegs und genießen von dort aus den Rundblick auf die Stadt. Aus dieser Ferne sieht Swakopmund richtig einladend aus mit seinen bunten, im Sonnenlicht leuchtenden Häusern und dem Grün der Uferpromenade, leben jedoch möchte ich hier nicht. Ich kann zwar gut verstehen, dass es so viele Namibier besonders während der heißen Sommermonate in die von der Meeresbrise gekühlte Stadt zieht, aber das Wetter hat auch andere Seiten hier. Und da muss man schon eine gewisse Meeres-Affinität besitzen, um das schön zu finden – diese aber fehlt mir definitiv. Mich turnt schon der ewige Wind total ab, aber die salzige Luft, die alles klamm macht und den Rostfaktor um das Zehnfache steigert, würde mir den Rest geben, vom Nebel ganz zu schweigen. Da bin halt einfach viel mehr ein Kind der Berge, Wälder und Wüsten. Doch ein Wohnsitzwechsel nach Swakopmund steht ja auch in keinster Form zur Debatte, nicht mal der Liebe wegen, denke ich mir dankbar, als ich mir das Salz in Schlieren auf den Brillengläsern verteile und Heinz auf seine salzigen Lippen küsse; meine Liebe wohnt schließlich, fernab des Meeres, in Oberbayern!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-DKi9FsVdGwg/TfC7NCspeRI/AAAAAAAACWE/lNOxNjoOBro/s1600/IMG_3432.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-DKi9FsVdGwg/TfC7NCspeRI/AAAAAAAACWE/lNOxNjoOBro/s200/IMG_3432.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616194568067840274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-dIQ3yBFbY58/TfC7MxJ0-LI/AAAAAAAACV8/cnVZC6VDwa0/s1600/IMG_3431.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-dIQ3yBFbY58/TfC7MxJ0-LI/AAAAAAAACV8/cnVZC6VDwa0/s200/IMG_3431.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616194563358390450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Entspannt bummeln wir zurück auf die Uferpromenade, schlendern im Schatten der mächtigen Palmen Richtung Leuchtturm, amüsieren uns über den als Palme getarnten Sendemast und die vielen deutschsprachigen Schilder. Blendet man die zahlreichen schwarzen Kinder mal aus, die sich fröhlich bibbernd im eiskalten Wasser des Benguela-Stroms tummeln, man könnte sich wirklich in einem deutschen Seebad wähnen. Oder aber in einer der Teutonen-Ferienhochburgen wie Mallorca oder Gran Canaria. Auch auf diesen, von deutschen Touristen innig geliebten Inseln sind ähnliche Bausünden zu finden, wie wir sie auf unserem weiteren Weg entlang der Waterfront zu Gesicht bekommen: häßliche Bungalow-Siedlungsklötze im Einheitslook, Urlaubsghettos, gepanzert mit wenig individuellen, verschiedenfarbigen Fliesen (der besseren Abwaschbarkeit und Wetterbeständigkeit wegen), Wohnsilos, die zum größten Teil so phantasievolle deutsche Namen wie „Die Welle“ oder „Dünenblick“ tragen. Ein Traum für jeden, der sich in solcher Umgebung wohl fühlt. Ich tu’s nicht und Heinz meint nur: „Naja, geschenkt würde ich es nehmen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/--9vFryd7Dnc/TfC7OU1WQ6I/AAAAAAAACWU/ZE_gOGqYxac/s1600/IMG_3439.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/--9vFryd7Dnc/TfC7OU1WQ6I/AAAAAAAACWU/ZE_gOGqYxac/s200/IMG_3439.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616194590116037538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-j7sfpCA1RQI/TfC7Nk1pCxI/AAAAAAAACWM/KbDXloPFuMQ/s1600/IMG_3438.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-j7sfpCA1RQI/TfC7Nk1pCxI/AAAAAAAACWM/KbDXloPFuMQ/s200/IMG_3438.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616194577232366354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Jrh1EU-Lz3s/TfC7O1kqCbI/AAAAAAAACWc/A_mkDlbydpw/s1600/IMG_3442.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Jrh1EU-Lz3s/TfC7O1kqCbI/AAAAAAAACWc/A_mkDlbydpw/s200/IMG_3442.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616194598904400306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style=""&gt;oben: 1) getarnter Funkmast; 2) Light House; unten: 1-2) Bausünden; 2)  Maskenweber&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Langsam schrauben wir uns in östlicher Richtung wieder ins Stadtzentrum nach oben, vorbei am Open-Air-Andenkenmarkt, am Alten Amtsgericht, lassen uns von einem kleinen gelben Maskenweber begeistern und gönnen uns noch ein Eis, bevor wir die Swakopmunder Buchhandlung stürmen, in der wir uns ausgiebig im deutsch-, afrikaans- und englischsprachigen Sortiment umsehen. Der Laden mit dem umfangreichen Literaturangebot ist ein absolutes Muss für jeden Bücherwurm; hier findet man immer etwas. Heinz zum Beispiel ersteht ein tolles Blumen-Bestimmungsbuch, ich hingegen kann mich nicht recht zwischen „Flechten“ und „Geologie“ entscheiden und greife deshalb schnell noch ersatzweise zu ein paar hübschen Postkarten und den dazugehörigen Briefmarken – es ist schon fast 18 Uhr und der Shop schließt gleich. Als einer der letzten übrigens, alle anderen haben ihre Gitter schon viel früher heruntergelassen. Ja, hier ist das Leben noch beschaulich, verglichen mit der gewünschten und teilweise auch gelebten Dauerverfügbarkeit bei uns zuhause - was ich als sehr wohltuend empfinde. Also doch auswandern? Nein, sicher nicht, denn deutschsprachige Nachbarn habe ich daheim auch, denke ich bei mir, als das dritte Rentnerpärchen hektischen Schrittes an uns vorbeieilt – eindeutig germanisch konversierend, kein bisschen entspannter als in Good Old Germany, nur ein wenig bräuner...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Zurück am Auto, schlichten wir unsere Einkäufe auf die Sitze und wollen nun noch, bevor die Sonne ganz verschwindet, einen Blick auf den Swakop River erhaschen, der zum ersten Mal seit langen Jahren wieder so viel Wasser führt, dass er den Durchbruch ins Meer geschafft hat. Ein Ereignis, dessen Seltenheitswert man in unseren Breiten nur schwer nachvollziehen kann – wir haben ja Wasser im (scheinbaren) Überfluss und bei uns schwappen Flüsse und Seen in der Regel eher mal über als dass sie austrocknen würden. Ganz anders in Namibia: hier gibt es sogenannte Trockenflüsse (Riviere), die jahrelang keinen sichtbaren Tropfen führen, allein am grünen Vegetationssaum am Rande des wadi-artigen Betts erkennt man die fast immer vorhandene, unterirdische Feuchtigkeit. Wenn es dann allerdings regnet, richtig regnet, füllen sich diese Sandläufe in Minutenschnelle mit Wasser und können beträchtlich anschwellen. Im sandigen Untergrund aber versickern die Fluten meist rasch wieder – und so ist der Durchbruch des etwa 460 Kilometer langen Swakop River, der auf seinem Weg vom Khomas-Hochland viel Sand zu überwinden hat, ein echtes „Jahrhundert-Ereignis“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-UTM2jCoSsqk/TfC72IYqIvI/AAAAAAAACWs/yDOQcPpUCiM/s1600/IMG_3447.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-UTM2jCoSsqk/TfC72IYqIvI/AAAAAAAACWs/yDOQcPpUCiM/s200/IMG_3447.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616195273969246962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-pciyx4z8H7c/TfC71tBHAtI/AAAAAAAACWk/pjRQh2oF6sQ/s1600/IMG_3445.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-pciyx4z8H7c/TfC71tBHAtI/AAAAAAAACWk/pjRQh2oF6sQ/s200/IMG_3445.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616195266622718674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-T_dUJ-mmMUg/TfC729cT_wI/AAAAAAAACW0/PuTwJCX56w0/s1600/IMG_3450.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-T_dUJ-mmMUg/TfC729cT_wI/AAAAAAAACW0/PuTwJCX56w0/s200/IMG_3450.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5616195288211652354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style=""&gt;1)/2) Der Swakop bahnt sich seinen Weg ins Meer; 3) Allgegenwärtiger Rost&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="“MsoNormal“" style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Was wir da bewundern dürfen, ist ein richtiges Delta; vor Tagen schon hat der Pegel seinen Gipfel überschritten, aber noch immer rauschen für Wüstenverhältnisse unvorstellbare Wassermengen den von Schwemmgut übersäten, mehrarmigen Kanal herab, gen Meer, und mischen sich dort mit den salzigen Fluten. Um die Besonderheit dieses Ereignisses nochmals zu verdeutlichen: aus ganz Namibia, ja sogar aus Südafrika, sind in den letzten Tagen hunderte von Schaulustigen herbeigeströmt, um DAS live sehen zu können. Auch wir bewundern jetzt die trüben Fluten, die sich tosend und schlammig an den mächtigen Dünen im Hintergrund vorbeiwälzen, um sich anschließend glitzernd ins Meer zu stürzen und kosten es aus, so en passant an diesem Spektakel der Natur teilhaben zu dürfen. Allerdings treibt uns bald der kalte Wind, der auf der Brücke heftig weht und mit sinkender Sonne immer noch kälter wird, ins Auto zurück. Zügig machen wir uns auf den Weg nach Sophia Dale und geben uns dort auf unserer windgeschützen Site der Präparation unseres Abendessens hin. Mhm, eigentlich wollten wir heute ja das Springbockfilet grillen, aber das Fleisch ist immer noch steinhart gefroren und wir wagen es nicht, es in diesem Zustand auf den Grill zu werfen – nicht, dass wir es noch verderben... Stattdessen gibt es Bobotie mit Salat, gekrönt von einem kühlen Bier, gemütlichen Plaudereien am Lagerfeuer und dem fernen Gequäke Einschiehs, die uns heute abend erstaunlicherweise nicht mehr mit ihrem Charme beglückt. Bald aber rafft uns nach diesem ereignisreichen Tag die Müdigkeit hinweg und wir kriechen in unsere Zelte. Blöd nur, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist! Heinz und ich haben eine feste Liegeseiteneinteilung, die unseren Kuschel- und Einschlafgewohnheiten perfekt entgegenkommt. Heute aber nicht, denn meine Schulter, die mich den ganzen Tag nur wenig beeinträchtigt hatte, tut im seitlichen Liegen derartig weh, dass ich mich auf den Rücken drehen muss und so nur schwer einschlafen kann. Auch Heinz wälzt sich unruhig hin und her – irgendwann aber dämmern wir dann doch endlich weg und schlafen einem neuen, aufregenden Tag entgegen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8124372880143607229-119779678303565286?l=bariez.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bariez.blogspot.com/feeds/119779678303565286/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8124372880143607229&amp;postID=119779678303565286' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/119779678303565286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/119779678303565286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bariez.blogspot.com/2011/06/1-april-2011-windhoek-swakopmund-sophia.html' title='1. April 2011, Windhoek &gt; Swakopmund; Sophia Dale'/><author><name>Barbara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15119962091210101575</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bariez.com/images/PortraitBlog.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-WiFE0qbCoTQ/TfC1M1qgRMI/AAAAAAAACSc/m8U7LtBWgGE/s72-c/IMG_3351.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8124372880143607229.post-3134078380348852783</id><published>2011-06-01T18:44:00.005+02:00</published><updated>2011-08-12T18:43:31.280+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht 2011'/><title type='text'>2. April 2011, Sophia Dale &gt; Welwitschia Drive &gt; Blutkuppe (Teil 1)</title><content type='html'>&lt;style&gt;@font-face {   font-family: "ＭＳ 明朝"; }@font-face {   font-family: "ＭＳ 明朝"; }@font-face {   font-family: "Trebuchet MS"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 10pt; font-family: "Times New Roman","serif"; }p.MsoFooter, li.MsoFooter, div.MsoFooter { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: "Times New Roman","serif"; }span.FuzeileZeichen {  }.MsoChpDefault { font-size: 10pt; }div.WordSection1 { page: WordSection1; }&lt;/style&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Die Morgensonne, gerade ist sie aufgegangen, brennt trotz des Schattendachs so gnadenlos auf unser Zelt, dass ich schweißgebadet erwache. Gemischt mit dem Salzfilm unseres gestrigen Küstenausflugs fühlt sich das Ganze unangenehm klebrig an. Also nichts wie raus aus unserem Stoffhäuschen! Heinz und ich krabbeln aus dem Zelt, genießen die leichte Brise, die unseren Schweiß trocknet und klagen uns gegenseitig unser Leid: Schneck hat wieder kaum geschlafen und wird nun auch noch von einem trockenen Husten geplagt, mich piesackt unverändert meine Schulter. Super, wie zwei 80-Jährige... Unsere Unpäßlichkeiten verdrängend, decken wir den Tisch, frühstücken und bauen anschließend unser Lager ab, was bei der Hitze recht schweißtreibend ist. Umso wohltuender ist die Dusche, die wir uns vor unserer Weiterfahrt noch gönnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Als ich mir gerade den letzten Schaum aus den Haaren spüle, mischt sich eine altbekannte, durchdringende Stimme in das Rauschen des Wassers. Oh, nein, das ist Einschieh und sie ist nahe! Deutlich kann ich hören, wie sie mit Geschirr klappert und dabei rege plaudert. Shit, die Spüle befindet sich direkt neben dem Ausgang meiner Dusche und ich muss wohl oder übel an ihr vorbei, wenn ich keine Wurzeln schlagen möchte. Vielleicht ist die Gute ja abgelenkt und sieht mich gar nicht, so hoffe ich wenigstens inständig beim möglichst geräuschlosen Öffnen der Tür. Vorsichtshalber halte ich mir zusätzlich noch mein Handtuch in Kopfhöhe neben das Gesicht, gerade so, als würde ich es ausschütteln oder zusammenlegen wollen und gebe Gas. Vergebens. „Hallihallo, Barbara, guten Morgen!“ „Ach, hallo Angie, guten Morgen, ich hab’ dich gar nicht gesehen.“ „Na, das ist aber gefährlich, in Afrika so blind herumzulaufen, hier muss man immer auf alles gefasst sein!“ Wie wahr... „Konntest du denn gut schlafen, so im Zelt, ist ja bestimmt ungewohnt für dich?“ „Ne, ne, alles prima, hab super geschlafen.“ „Schön! Dann kannst du ja ausgeschlafen ins Abenteuer ziehen. Was habt ihr denn heute vor?“ „Über den Welwitschia Drive zur Blutkuppe.“ „Toll! Das ist das perfekte Einstiegsprogramm, um Afrika kennenzulernen. Du wirst staunen, was es alles zu sehen gibt. Bist du schon aufgeregt?“ „Na klar, wie jedes Mal, wenn ich in Afrika bin, es gibt ja immer was Neues zu entdecken und da freue ich mich natürlich drauf.“ „Ach, du warst schon mal hier?!“ Jetzt wird sie nervös - ich genieße es und hole zum finalen Todesstoß aus: „Naja, ich bin seit 20 Jahren afrikasüchtig und wenn man der Leidenschaft regelmäßig nachgibt, kommt man schon ganz schön rum.“ Einschieh schnappt hörbar nach Luft. „20 Jahre? Warst du denn auch schon mal woanders oder immer in Namibia?“ „Ach, schon in vielen Ländern. Afrika ist so groß und Namibia nur ein winziger Teil davon. Ich möchte halt so viel wie möglich kennenlernen. Jedes Land, jede Gegend ist anders, Flora und Fauna unterscheiden sich überall und ich muss bestimmt noch hundert Jahre leben, um das alles zu sehen. „20 Jahre!“, stammelt Einschieh, „Und ich dachte, du bist zum ersten Mal hier. Dann hab noch viel Spaß und eine gute Reise!“ Spricht’s, dreht sich um und verschwindet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Ach Gottle, die Arme, jetzt tut sie mir fast leid. Sie ist doch so voller Mitteilungs- und Belehrungsfreude und war ganz glücklich, in mir endlich einen vermeintlich ahnungslosen Afrikafrischling gefunden zu haben, dem sie mit ihrem Wissensschatz den Morgen versüßen und, auf längere Sicht gesehen, wahrscheinlich sogar das Leben hätte retten können. Und nun entpuppe ich mich gemeinerweise als Eingeweihte, die zu allem Überfluss zwei Jahrzehnte des Reisens auf diesem fremden, unergründlichen und ach so gefährlichen Kontinent schadlos an Leib und Seele überlebt hat – und das ganz ohne Einschiehs fürsorgliche Beratung. Das Leben kann schon grausam sein, denke ich mir boshaft grinsend und taste mich vorsichtig zu unserem Stellplatz zurück – stets alle potentiellen Gefahren der unwirtlichen Wildnis Sophia Dales im Blick. Unverletzt und frisch geduscht retten wir uns in den schützenden Kokon unseres Land Rovers und wagen einen weiteren Vorstoß auf unbekanntes Terrain – der Welwitschia Drive wartet auf uns! Ich bin schon sehr gespannt, was diese rund 50 Kilometer lange Strecke inmitten der Namib für uns bereithalten wird.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Die Route ist ja nicht unbedingt ein touristisches Muss, ein in jedem Reiseführer detailliert beschriebenes Highlight, aber die Informationen, die ich darüber gefunden habe, schüren meine Vorfreude. 12 gekennzeichnete Stationen soll es geben, die allesamt kleine oder auch größere Schätze der Wüste markieren. Bevor wir jedoch Station 1 erreichen, entzückt uns bereits ein Schild am Straßenrand; weiß auf grün wird hier eine Teststrecke für Staubfreiheit angekündigt. Was das wohl sein mag? Zwei Kilometer später wissen wir es: die Gravel Road wurde für besagten Abschnitt einfach ordentlich mit Salzwasser begossen - das gute alte Salzpad-Prinzip. Und ein Blick in den Rückspiegel zeigt, dass dieses „bahnbrechende“ Experiment tatsächlich und völlig unerwarteterweise von Erfolg gekrönt ist: es staubt nicht mehr! Was für eine Sensation – und &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;natürlich auch eine unschätzbare Entlastung für die Atemwege aller nicht existenten Anrainer dieser Hustenpiste...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-EFN1CTEN7-Q/TgD7JB7iw8I/AAAAAAAACgM/wEkSOjSQ-Ec/s1600/IMG_3453.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-EFN1CTEN7-Q/TgD7JB7iw8I/AAAAAAAACgM/wEkSOjSQ-Ec/s200/IMG_3453.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768467513951170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/--Ms_YFrulhY/TgD7Jyi46lI/AAAAAAAACgU/HE_luFkqtGk/s1600/IMG_3454.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/--Ms_YFrulhY/TgD7Jyi46lI/AAAAAAAACgU/HE_luFkqtGk/s200/IMG_3454.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768480563882578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-KKKYtDyTuAg/TgD65ScMRnI/AAAAAAAACfc/TcIT3WgsPw4/s1600/IMG_2315.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-KKKYtDyTuAg/TgD65ScMRnI/AAAAAAAACfc/TcIT3WgsPw4/s200/IMG_2315.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768197067949682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Wegweiser Welwitschia Drive, 2-3) Die letzten Mohikaner - Flechten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Kurz darauf, es staubt schon wieder, erreichen wir die erste Station, ein Flechtenfeld. Mit Wasserflaschen bewaffnet steigen wir aus dem Auto und bekommen gerade noch die schulterzuckende Abfahrt zweier anderer Touristen mit. Tja, recht haben sie mit ihrem Schulterzucken, denn viel gibt es hier leider nicht zu sehen. Nicht mehr; so wenigstens informiert uns eine kleine Tafel: aufgrund der vielen Touristenfüße, die hier rücksichtslos umhergestiefelt sind, wurden die Flechtenfelder weitestgehend zerstört beziehungsweise verschwanden steinchenweise in den Taschen nicht minder rücksichtsloser Reisender. Den kläglichen Rest hat man um das Schild herum drapiert – ein paar Kiesel, bewachsen von hellgrau-grünen Flechten. Angeblich sollen diese interessanten Wesen ja ihre Form und Farbe verändern, wenn man sie mit Wasser begießt, regelrecht aufblühen und auch deutlich grüner werden. Nun gut, fast jedes Material verändert sich farblich und physisch, wenn es in Kontakt mit H2O kommt, das ist so erstaunlich nicht. Doch diese Flechten reagieren null, kein bisschen, nicht im Geringsten - was aber auch nicht weiter verwundern sollte, denn es dürften die meistgegossenen Flechten dieser Welt sein, denen man eben, gesättigt wie sie sind, kein müdes Lächeln mehr entlocken kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-OaIdpskNICo/TgD7IyBXWZI/AAAAAAAACf8/ozQ18AxZENQ/s1600/IMG_3388_ZygophyllumSimplex.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-OaIdpskNICo/TgD7IyBXWZI/AAAAAAAACf8/ozQ18AxZENQ/s200/IMG_3388_ZygophyllumSimplex.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768463243401618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Rp58_AV2FJw/TgD7-VKMb9I/AAAAAAAACjc/JbqcYyOCqf4/s1600/IMG_3538.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Rp58_AV2FJw/TgD7-VKMb9I/AAAAAAAACjc/JbqcYyOCqf4/s200/IMG_3538.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620769383208742866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-_A4qzh5o1sE/TgD65Y0QURI/AAAAAAAACfU/bh1ahYQfO1Y/s1600/IMG_2313.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-_A4qzh5o1sE/TgD65Y0QURI/AAAAAAAACfU/bh1ahYQfO1Y/s200/IMG_2313.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768198779490578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Zygophyllum simplex, 2) Wüstenlandschaft, 3) Begutachtung der traurigen Überreste&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;In einer Art Übersprungshandlung lebe ich meine gärtnerischen Instinkte stattdessen an ein paar niedrig krauchenden Zygophyllum-simplex-Pflänzchen aus, die zwar auch nicht mit unmittelbarer Dankbarkeit reagieren, zumindest aber mit ihren prallen, sukkulenten Miniblättchen zeigen, dass sie einen kleinen Schluck durchaus zu schätzen wissen. Jede Lebensform in dieser unwirtlichen Umgebung ist ein Wunder für sich, ein Spezialist, wie es keinem Menschen je gelingen wird, einer zu sein. Doch je spezialisierter ein Wesen ist, desto empfindlicher reagiert es leider auch auf noch so winzige Störungen seiner Survival-Nische. Dieses Wissen erlaubt uns nun eine gewisse Freude über die Existenz der Zygophyllae, doch ansonsten überwiegt die Enttäuschung. Die Flechten, eine einzigartige Lebensgemeinschaft von Pilz und Alge, unscheinbare Lebewesen mit unendlich langsamem Wachstum, wurden zerstört, Jahrhunderte des Zeitlupengedeihens unwiederbringlich zunichte gemacht, Äonen verstauben nun nutzlos und tot in irgendwelchen Nippeskästen und Vitrinen. Das ist wirklich bedauerlich und bestätigt mal wieder meine Meinung über die menschliche Spezies: die Krone der Schöpfung schlägt dem eigenen Fass immer wieder den Boden aus und merkt’s nicht mal...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-C13G5UtGYRI/TgD7KU32DvI/AAAAAAAACgc/JRrW4rp5S50/s1600/IMG_3467_Arthraerua_leubnitziae.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-C13G5UtGYRI/TgD7KU32DvI/AAAAAAAACgc/JRrW4rp5S50/s200/IMG_3467_Arthraerua_leubnitziae.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768489778581234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-iOe68NG_gQg/TgD66FqAaNI/AAAAAAAACfk/zT8ofoQMfWc/s1600/IMG_2318_ZygophyllumStapfii.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-iOe68NG_gQg/TgD66FqAaNI/AAAAAAAACfk/zT8ofoQMfWc/s200/IMG_2318_ZygophyllumStapfii.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768210816100562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-LHtWRkoT31o/TgD7e28EN_I/AAAAAAAAChU/C7HzYHdNZ0U/s1600/IMG_3477.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-LHtWRkoT31o/TgD7e28EN_I/AAAAAAAAChU/C7HzYHdNZ0U/s200/IMG_3477.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768842520475634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Arthraerua leubnitziae, 2) Zygophyllum stapfii, 3) Wüstenlandschaft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Nun hoffen wir, die wir ja unvermeidlicherweise auch einen Beitrag zum Zerstörungsprozess dieser sensiblen Umwelt leisten, auf ein bisschen mehr Glück an der nächsten Station. Dort soll man zwei endemische Pflanzenarten bewundern können – und tatsächlich, da stehen sie: Talerbüsche (Zygophyllum stapfii) und Bleistiftbüsche (Arthraerua leubnitziae). Auf den ersten Blick keine besonderen Schönheiten, dennoch offenbaren sie bei näherem Hinsehen einige hübsche und interessante Details. Die Talerbüsche zum Beispiel tragen sechskantige, wachsig glänzende Schoten, die Bleistiftbüsche kleine weiße, recht fluffige Samenstände und zeigen hiermit deutlich, dass der ewige Kreislauf des Lebens auch in dieser feindseligen Umgebung funktioniert; man muss nur wissen, wie man das Optimum herausholt. Und darin sind die beiden Pflanzen wahre Experten. Der Bleistiftbusch zapft mit seinen bis zu drei Meter langen Hauptwurzeln das Grundwasser an, mit wesentlich kürzeren, flacheren Wurzeln zieht er seinen Nutzen aus den seltenen Regenfällen nebst der nächtlichen Bodenfeuchte und oberirdisch bedient er sich auch an der Feuchtigkeit des Nebels. Mit einer Multifunktions-Wachsschicht schützt er sich gegen die Verdunstung des mühevoll gesammelten Wassers und imprägniert sich gleichzeitiggegen den Ausfall des Nebels, der auf keinen Fall die Spaltöffnungen der Pflanze blockieren darf – so ist er allzeit bereit, das für die Photosynthese nötige CO2 aufnehmen zu können. Sein Kollege Talerbusch verfolgt ähnliche Strategien, wenngleich er auch den größten Teil seines Wasserbedarfs aus dem Nachtnebel deckt und die absorbierte Feuchtigkeit in seinen sukkulenten Blättern speichert. Es ist wirklich unendlich faszinierend, was sich die Natur alles einfallen lässt, um das Überleben sicherzustellen!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-tMctDz_TXf8/TgD7UZhErWI/AAAAAAAACgs/m8mxRyw7n4o/s1600/IMG_3471_Sesuvium_Sesuvioides.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-tMctDz_TXf8/TgD7UZhErWI/AAAAAAAACgs/m8mxRyw7n4o/s200/IMG_3471_Sesuvium_Sesuvioides.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768662823939426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-fhINwXrwKaE/TgD7UFfFvrI/AAAAAAAACgk/TcGwKejfMDM/s1600/IMG_3468_unbekannt.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-fhINwXrwKaE/TgD7UFfFvrI/AAAAAAAACgk/TcGwKejfMDM/s200/IMG_3468_unbekannt.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768657446911666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-xb8BuVhhxLc/TgD7JDWZ_HI/AAAAAAAACgE/fKBYfZh_KkI/s1600/IMG_3389_unbekannt.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-xb8BuVhhxLc/TgD7JDWZ_HI/AAAAAAAACgE/fKBYfZh_KkI/s200/IMG_3389_unbekannt.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768467895057522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Sesuvium sesuvioides, 2-3) Hermbstaedtia argenteiformis, 4) Flechte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-OcZGfJPt6JU/TgD7Uz_dDUI/AAAAAAAACg0/yrHzDaR2wTc/s1600/IMG_3472.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-OcZGfJPt6JU/TgD7Uz_dDUI/AAAAAAAACg0/yrHzDaR2wTc/s200/IMG_3472.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768669930687810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Doch hier, an Station 2, gibt es noch weitere Überlebenskünstler zu bewundern: da ist diese unscheinbare Pflanze (die ich bis heute nicht identifizieren konnte), deren holzige Ästchen von länglichen, flaumigen Blättern überzogen sind und deren Triebspitzen von winzigen, strohigen Blümchen in weiß mit rosafarbenem Innenkranz gekrönt werden. Da ist meine erste (selbst erkannte) Mittagsblume in freier Wildbahn; sie trägt den schönen Namen Sesuvium sesuvioides und rollt ihre fleischigen Blätter zum Schutz gegen die Hitze ein, während sie keck ein paar pinke Blüten präsentiert. Und da sind auch Flechten, die man allerdings nur entdeckt, wenn man ganz genau hinsieht. Dafür aber sind sie wunderschön, diese orangenen, korallenförmigen Fächer der Caloplaca isidiosa, die auf daumennagelgroßen Quarzsteinchen wie winzige, abstrakte Kunstwerke prangen. Ich bin so begeistert, das ich am liebsten ewig hierbleiben würde, oder zumindest so lange, bis ich auch die letzte Flechte gesehen haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-_5wUZZPkDsI/TgD7eodpAsI/AAAAAAAAChM/OSk3Cp2OMa0/s1600/IMG_3476_CaloplacaIsidiosa.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-_5wUZZPkDsI/TgD7eodpAsI/AAAAAAAAChM/OSk3Cp2OMa0/s200/IMG_3476_CaloplacaIsidiosa.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768838634767042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-gJIWEJwTaCw/TgD7VR5q4pI/AAAAAAAAChE/uQ99YL_wFHw/s1600/IMG_3475_CaloplacaIsidiosa.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-gJIWEJwTaCw/TgD7VR5q4pI/AAAAAAAAChE/uQ99YL_wFHw/s200/IMG_3475_CaloplacaIsidiosa.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768677959492242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-50ATbiEWAWc/TgD7U93u0MI/AAAAAAAACg8/mYqFUm54Fk8/s1600/IMG_3473_CaloplacaIsidiosa.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-50ATbiEWAWc/TgD7U93u0MI/AAAAAAAACg8/mYqFUm54Fk8/s200/IMG_3473_CaloplacaIsidiosa.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768672582652098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1-3) Caloplaca isidiosa&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Trotzdem aber fahren wir natürlich nach gründlicher Inspektion der Station 2 weiter – schließlich haben wir noch ein paar Kilometer bis zur Blutkuppe und außerdem noch 10 weitere Stationen vor uns. Bald erreichen wir Markierung 3; sie kennzeichnet eine uralte Ochsenkarrenspur, die sich fast unauslöschlich in den empfindlichen Wüstenboden gefräst hat. Mhm, Ochsenkarren? Das kann nicht sein, denn es sind deutlich mehrere breitreifige Spuren zu erkennen, die kreuz und quer laufen. Die stammen aber wohl eher von dämlichen Off-Roadern, die partout nicht auf der Piste bleiben konnten. Naja, solche Gefährte kann man ja ebenfalls getrost als Ochsenkarren bezeichnen; hier sitzt das Rindvieh halt hinter dem Steuer. Und das zeigt abermals: der Mensch lernt es offenbar nie.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-nxrIMh7vur4/TgD7fJeVxfI/AAAAAAAAChc/9KQNApTO3H0/s1600/IMG_3479.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-nxrIMh7vur4/TgD7fJeVxfI/AAAAAAAAChc/9KQNApTO3H0/s200/IMG_3479.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768847496070642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-yZJxIB3AmQk/TgD71pnuy6I/AAAAAAAACi0/Atc4_28la30/s1600/IMG_3524.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-yZJxIB3AmQk/TgD71pnuy6I/AAAAAAAACi0/Atc4_28la30/s200/IMG_3524.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620769234082515874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-eHwM3ibWNyU/TgD7fur5IQI/AAAAAAAAChk/E92IIzndRSw/s1600/IMG_3486.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-eHwM3ibWNyU/TgD7fur5IQI/AAAAAAAAChk/E92IIzndRSw/s200/IMG_3486.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768857485025538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Blick von der Mondlandschaft ins Hinterland, 2-3) Blick auf die Mondlandschaft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Rasch lassen wir die Zeugenstätte humanoider Uneinsichtigkeit hinter uns und kurven weiter durch diese, aus dem fahrenden Auto heraus betrachtet, recht öde Gegend. Doch plötzlich tut sich eine sagenhafte Kulisse vor uns auf: die Mondlandschaft. Ihr Anblick raubt uns fast den Atem – so schön, so bizarr, so fremdartig ist sie. Wir fühlen uns wie in einer anderen Welt oder, ja, eben wie auf dem Mond. Beige Hügelketten, durchzogen von horizontalen, dunkleren Gesteinsbänder und vertikalen Schwemmfurchen, liegen in diesem Tal zu unseren Füßen. Die Sonne malt harte Kontraste in die unterschiedlichen Strukturen, lässt hier eine sanfte Flanke glitzern, dort einen scharfkantigen Kamm glänzen. Ganz vorne im Tal herrschen sandfarbene Töne in allen Abstufungen vor, doch je weiter das Auge in die Ferne schweift, desto bläulicher wirken die Hügel. Und ganz hinten am Horizont sieht man die andere Seite des Tals. Dort erheben sich weitere Berge, bilden eine diffuse, blaue Silhouette, die mit dem Blau des Himmels fast verschmilzt. Es ist ein großartiger Ort, der noch mehr fasziniert, wenn man dessen Entstehungsgeschichte betrachtet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-PVCnpNZexrA/TgD71KqcXMI/AAAAAAAACis/ZegxEoSgyQg/s1600/IMG_3523.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-PVCnpNZexrA/TgD71KqcXMI/AAAAAAAACis/ZegxEoSgyQg/s200/IMG_3523.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620769225772391618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-g71Lm-il78c/TgD70wgeEfI/AAAAAAAACik/qc-xGXG2pX0/s1600/IMG_3522.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-g71Lm-il78c/TgD70wgeEfI/AAAAAAAACik/qc-xGXG2pX0/s200/IMG_3522.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620769218751238642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-isz4oA0uHVk/TgD7qi5vfBI/AAAAAAAACh0/J7iNWJrG7ao/s1600/IMG_3492.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-isz4oA0uHVk/TgD7qi5vfBI/AAAAAAAACh0/J7iNWJrG7ao/s200/IMG_3492.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620769043300449298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1-4) Impressionen von der Mondlandschaft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-pVtT8bMUDGQ/TgD7srsaJiI/AAAAAAAACiM/M9XG8ciomZQ/s1600/IMG_3501.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-pVtT8bMUDGQ/TgD7srsaJiI/AAAAAAAACiM/M9XG8ciomZQ/s200/IMG_3501.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620769080020182562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Vor rund 500 Millionen Jahren stieg das Granitgestein, aus dem die Mondlandschaft vorwiegend besteht, aus dem Erdinneren nach oben und führte zur Auffaltung eines mächtigen Gebirgszugs. Granit ist in unseren Klimabreiten extrem verwitterungsresistent, nicht aber in der Wüste, nicht in der Nebelzone der Namib. Hier setzen ihm die krassen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht zu, die oberflächliche Durchfeuchtung mit dem salzhaltigen Nebel macht ihn zusätzlich mürbe und so hatte der Zahn der Zeit ein leichtes Spiel, in den vergangenen Jahrmillionen nagte er den Gebirgszug auf Bodenniveau herab. Und dann ist da noch der Swakop River, der selten Wasser führt, aber wenn, dann steuert er sein Scherflein bei; er war es, der letztendlich die Mondlandschaft so zurechtmodelliert hat, wie wir sie gerade sehen. Und der Prozess geht weiter: tief in den Schluchten dieser sogenannten Badlands trägt der Swakop gerade weiteres Gestein ab, fräst sich tiefer. Wir hören es nicht, wir sehen es nicht, aber wir wissen es. Mhm, darf man sich eigentlich Augenzeuge nennen, wenn die Augen nur das Ergebnis, nicht aber die Tat bezeugen können? Egal! Wir fühlen uns als solche und, gepaart mit der Schönheit der Mondlandschaft, erleben wir Augenblicke, die wir wohl nie wieder vergessen werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-vv8twh8Ifwo/TgD7rS8zn6I/AAAAAAAACiE/bT94QKaMuS0/s1600/IMG_3494.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-vv8twh8Ifwo/TgD7rS8zn6I/AAAAAAAACiE/bT94QKaMuS0/s200/IMG_3494.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620769056198205346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-tPKq5sbXqNQ/TgD7q017XaI/AAAAAAAACh8/RHLJ7zncztc/s1600/IMG_3493.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-tPKq5sbXqNQ/TgD7q017XaI/AAAAAAAACh8/RHLJ7zncztc/s200/IMG_3493.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620769048116288930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-DcC-Ttu69OU/TgD8C456CnI/AAAAAAAACjs/DxvDINqeTzo/s1600/P1100388.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-DcC-Ttu69OU/TgD8C456CnI/AAAAAAAACjs/DxvDINqeTzo/s200/P1100388.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620769461523581554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1-2) Impressionen von der Mondlandschaft, 3) Gruppenbild: WIR, 4) Cercomela tractrac&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-nzXqe8sz6VI/TgD70sY9ymI/AAAAAAAACic/ibaPn5X_jOk/s1600/IMG_3511CercomelaTractrac.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-nzXqe8sz6VI/TgD70sY9ymI/AAAAAAAACic/ibaPn5X_jOk/s200/IMG_3511CercomelaTractrac.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620769217646021218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Zögernd, fast widerwillig, trennen wir uns von diesem gigantischen Anblick, drehen ihm den Rücken zu und schlendern zurück zum Auto, an dem sich doch tatsächlich jemand zu schaffen macht: ein kleines, weißes Vögelchen nutzt unseren Kühlergrill, an dem zahlreiche Insekten ihr Leben ausgehaucht haben als Buffet. Immer wieder fliegt es den reich gedeckten Tisch an, wählt sorgfältig einen Leckerbissen aus, flattert auf den Boden, um ihn zu verspeisen und kehrt für den nächsten Happen zurück. Der Winzling lässt sich durch unsere Anwesenheit in keinster Weise stören, was uns Gelegenheit gibt, ihn von nahem zu betrachten und auch zu bestimmen: es ist ein Oranjeschmätzer (Cercomela tractrac), dessen fast weißes Federkleid zeigt, dass er ein echtes Kind der Namib ist; seine Kollegen im Rest des südlichen Afrika nämlich sind von gräulicher Färbung. Doch das Wüsten-Weiß passt hervorragend zu seinen schwarzen Knopfäuglein, mit denen er uns hin und wieder interessiert anblickt. Wir lassen ihm Zeit, sich sein flauschiges Bäuchlein vollzuschlagen, genießen seine Unbekümmertheit und Zutraulichkeit, bevor wir ihm dann schließlich doch sein Buffet entführen und weiterfahren, weiter zur nächsten Station.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-8QqnajXORsk/TgD66tTuI3I/AAAAAAAACf0/oi3y4dpqLjE/s1600/IMG_2450.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-8QqnajXORsk/TgD66tTuI3I/AAAAAAAACf0/oi3y4dpqLjE/s200/IMG_2450.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768221460046706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-7DgafEnGb80/TgD66Td3SjI/AAAAAAAACfs/hGStIb6BRM4/s1600/IMG_2440.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-7DgafEnGb80/TgD66Td3SjI/AAAAAAAACfs/hGStIb6BRM4/s200/IMG_2440.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620768214523267634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-iXv3CGFK5C0/TgD7s4M05QI/AAAAAAAACiU/TnZWm2FvTSI/s1600/IMG_3506.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-iXv3CGFK5C0/TgD7s4M05QI/AAAAAAAACiU/TnZWm2FvTSI/s200/IMG_3506.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620769083377378562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Jochen und Heinz bestimmen, 2) Heinz und ich lauern, 3) Da ist er, der Oranjeschmätzer!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Hier soll es abermals ein Flechtenfeld zu sehen geben, doch so sehr wir auch Ausschau halten, wir können weder das Zahlentäfelchen noch das Feld entdecken. Dafür aber erreichen wir bald Station 6, den zweiten Aussichtspunkt auf die Mondlandschaft. Sie ist und bleibt grandios, keine Frage, aber vom ersten View Point aus hat sie mir besser gefallen. Ich kann nicht genau sagen, woran es liegt; vielleicht ist es der veränderte Blickwinkel, vielleicht die mittlerweile viel zu hoch stehende Sonne, vielleicht aber ist es auch der fehlende Kick des „ersten Mal“. Oder alles zusammen. Aber es ist ja auch egal, schön ist es trotzdem. Wir genießen den Ausblick ausgiebig, bevor wir wieder ins Auto klettern und weiterfahren. Der nächste Punkt des Welwitschia Drives markiert ein altes Militärlager südafrikanischer Truppen aus dem Jahre 1915, deren metallene Hinterlassenschaften unansehnlich neben der Piste vor sich hinkorrodieren. Dieser historische Rosthaufen ist für uns so uninteressant, dass wir nicht mal anhalten – die tapferen Soldaten des 1. Weltkrieges mögen es uns verzeihen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-BpjApMQni48/TgD7-Y49EAI/AAAAAAAACjk/KhJT6QLKD-s/s1600/IMG_3539.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-BpjApMQni48/TgD7-Y49EAI/AAAAAAAACjk/KhJT6QLKD-s/s200/IMG_3539.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620769384210173954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-2DhOaarf4XE/TgD79sNv6uI/AAAAAAAACjU/wMPbDRTFUCY/s1600/IMG_3535.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-2DhOaarf4XE/TgD79sNv6uI/AAAAAAAACjU/wMPbDRTFUCY/s200/IMG_3535.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620769372217797346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-SR6Q9PY6-30/TgD79umBt9I/AAAAAAAACjM/andr_N4AsiQ/s1600/IMG_3531.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-SR6Q9PY6-30/TgD79umBt9I/AAAAAAAACjM/andr_N4AsiQ/s200/IMG_3531.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620769372856498130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1-3) Keimlinge in den Ablaufrinnen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Auf den weiteren Kilometern nun verändert sich die Landschaft; die gelblich-graue Ödnis weicht allmählich flacherem Gelände, auf dem immer wieder Grasinseln wogen und sich flache, sandige Schwemmbetten, die man an ihrem relativ grünen Bewuchs erkennt, quer über Piste ziehen. Das Wasser, das hier vor kurzem abgelaufen sein muss, hat nicht nur glänzende Glimmerschiefer-Partikel mit sich getragen, sondern auch die im Boden schlummernden Samen zum Leben erweckt. Unzählige Sämlinge durchbrechen mit ihren Keimblättern energisch den glitzernden Sand und recken sich der Sonne entgegen. An den „Ufern“ dieser Ablaufbetten hingegen stehen erwachsene Pflanzen, die den verflossenen Wassersegen mit grünen Blättern und bunten Blüten quittieren. Da ist zum Beispiel ein Strauch, den ich zunächst für eine Cleome halte. Ihr englischer Name „Mouse Whiskers“, Mäuseschnurrhärchen, beschreibt ziemlich genau die Gestalt einer Cleomeblüte: mit ihren langen, hochgebogenen Staubfäden, den wie Ohren oben sitzenden Blütenblättern und dem kecken Stempel in der Mitte erinnert sie tatsächlich an ein Mäuseschnäuzchen. Doch halt, eine Cleome verholzt nicht, sie trägt keine klebrig-warzigen Schoten wie dieses Gewächs und ihr Stempel ist zudem viel kürzer. Was aber ist das hier? Sorgfältig fotografiere ich alle Details der Pflanze und hoffe, irgendwann herauszufinden, welche Schönheit ich da gerade vor mir habe. Unsere üppige Bordbücherei, bestehend aus allerlei Bestimmungsliteratur, bringt mich im Moment leider nicht weiter und ich verschiebe die Identifizierung notgedrungen auf später.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-6mp8us1txwQ/TgD79eT9shI/AAAAAAAACjE/p9dqGzEuz0I/s1600/IMG_3530_Adenolobus_Pechuelii.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-6mp8us1txwQ/TgD79eT9shI/AAAAAAAACjE/p9dqGzEuz0I/s200/IMG_3530_Adenolobus_Pechuelii.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620769368485769746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-qe2Lo1RAR70/TgD71rS0ZzI/AAAAAAAACi8/iNhnoZ14G6U/s1600/IMG_3528_GomphocarpusFiliformis.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-qe2Lo1RAR70/TgD71rS0ZzI/AAAAAAAACi8/iNhnoZ14G6U/s200/IMG_3528_GomphocarpusFiliformis.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5620769234531673906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Manchmal muss ich über mich selbst lachen, manchmal auch fluchen, denn ich möchte immer ganz genau wissen, was ich da gesehen habe. Natürlich genieße ich alles, was die Natur für mich bereithält, aber wenn das Kind einen Namen hat, ist das wie ein Sahnehäubchen, wie ein Zuckerl für mich. Und wenn ich etwas partout nicht herausfinden kann, dann fuchst mich das. Noch heute „plagt“ mich der fehlende Name eines Strauchs, den wir 2008 in Sambia gesehen hatten, als wir vom Tanganjika-See nach Mbala fuhren. Eine Strychnos-Art, ja, aber welche genau? An alle möglichen botanischen Gärten, Exotenforen und Experten vor Ort habe ich meine Anfrage nebst Bildern gesandt. Und? Niemand konnte mir weiterhelfen. Manchmal ist es echt anstrengend, so recherchophil veranlagt zu sein, aber diese detektivische Kleinarbeit macht auch riesigen Spaß. Und es bereitet mir große Freude, immer wieder etwas Neues dazuzulernen. Die cleomeähnlichen Blüten, so habe ich im Nachhinein übrigens doch noch herausgefunden, gehören zu einem Namib Neat’s Foot-Strauch (Adenolobus pechuelii) aus der Familie der Fabaceae, Unterfamilie Caesalpiniaceae, wohingegen die Cleome...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Nein, stopp, das führt jetzt wirklich zu weit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bilder oben: 1) Adenolobus pechuelii, 2) Gomphocarpus filiformis&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8124372880143607229-3134078380348852783?l=bariez.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bariez.blogspot.com/feeds/3134078380348852783/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8124372880143607229&amp;postID=3134078380348852783' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/3134078380348852783'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/3134078380348852783'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bariez.blogspot.com/2011/06/2-april-2011-sophia-dale-welwitschia.html' title='2. April 2011, Sophia Dale &gt; Welwitschia Drive &gt; Blutkuppe (Teil 1)'/><author><name>Barbara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15119962091210101575</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bariez.com/images/PortraitBlog.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-EFN1CTEN7-Q/TgD7JB7iw8I/AAAAAAAACgM/wEkSOjSQ-Ec/s72-c/IMG_3453.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8124372880143607229.post-436173409580434480</id><published>2011-06-01T18:43:00.015+02:00</published><updated>2011-08-03T19:11:09.078+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht 2011'/><title type='text'>2. April 2011, Sophia Dale &gt; Welwitschia Drive &gt; Blutkuppe (Teil 2)</title><content type='html'>&lt;style&gt;@font-face {   font-family: "ＭＳ 明朝"; }@font-face {   font-family: "ＭＳ 明朝"; }@font-face {   font-family: "Trebuchet MS"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 10pt; font-family: "Times New Roman","serif"; }p.MsoFooter, li.MsoFooter, div.MsoFooter { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: "Times New Roman","serif"; }span.FuzeileZeichen {  }.MsoChpDefault { font-size: 10pt; }div.WordSection1 { page: WordSection1; }&lt;/style&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Nein, stopp, das führt jetzt wirklich zu weit, setzen wir doch lieber unseren Weg fort. Er führt uns nun zu den Husabbergen, die sich alsbald vor uns auftun und deren Kämme von markanten Doleritbändern durchzogen sind. Dolerit ist ein schwarz-graues Gestein magmatischen Ursprungs, das es vor rund 130 Millionen Jahren, als das Auseinanderbrechen des Gondwana-Kontinents für tektonische Unruhe sorgte, nach oben presste. Das dunkle Felsmaterial ist extrem verwitterungsresistent, hat sich aus dem umliegenden, weicheren Nebengestein deutlich sichtbar herauspräpariert und ziert nun in vielen Landesteilen Namibias die Gebirgszüge; die auffälligen, fast schwarzen Linien an Felskämmen oder Berghängen werden uns während des Urlaubs noch öfter begegnen. Doch abgesehen von dieser geologischen Besonderheit erfreuen die Husabberge auch so unsere Augen. Ihre Flanken nämlich sind von einem leichten grünen Flaum überzogen, der mit den Pastelltönen der gelblichen Ebene, der bläulich-roten Berge und des blauen Himmels einen phantastischen, irgendwie sehr anrührenden Kontrast bildet. Ich bin zum ersten Mal in einem so grünen Namibia unterwegs und fand die Landschaft hier schon immer sehr anziehend – nach den Regenfällen aber macht mich ihre Schönheit manchmal wirklich sprachlos.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-BMab4Ua6hhw/ThdCAbWNYrI/AAAAAAAACn4/JBCQynYn74A/s1600/IMG_3613.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-BMab4Ua6hhw/ThdCAbWNYrI/AAAAAAAACn4/JBCQynYn74A/s200/IMG_3613.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038834531066546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-yUKm60NPiVE/ThdCAEwCL2I/AAAAAAAACnw/IfelSwsJr9Q/s1600/IMG_3604.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-yUKm60NPiVE/ThdCAEwCL2I/AAAAAAAACnw/IfelSwsJr9Q/s200/IMG_3604.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038828465368930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-usHlBMQKpK4/ThdBf5ngxtI/AAAAAAAACl4/PylFrGq-3fc/s1600/IMG_3553.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-usHlBMQKpK4/ThdBf5ngxtI/AAAAAAAACl4/PylFrGq-3fc/s200/IMG_3553.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038275721021138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1-3) Husabberge (das braune Teil ist ein Welwitschia-Stamm)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Auch Heinz verliert kurzfristig seine Sprache vor Begeisterung – wir sehen unsere erste Welwitschia auf dieser Strecke und müssen natürlich sofort anhalten, um dieses eigenwillige Gewächs genau zu inspizieren. Als der österreichische Botaniker Friedrich Welwitsch 1862 einem Kollegen ein Exemplar nach England schickte, ließ dieser einen wahrhaft historischen Satz vom Stapel, wie er treffender nicht sein könnte. „Ohne Frage ist dies die wundervollste Pflanze, die je hierher gebracht wurde – aber auch eine der häßlichsten!“ Und wo er recht hat, hat er recht. Diese Urweltpflanze aus der Ordnung der Nacktsamer ist entfernt mit Farnen, Palmfarnen und anderen gynospermen, längst ausgestorbenen Gewächsen verwandt, zeichnet sich aber aufgrund ihres recht einzigartigen Aufbaus nicht gerade durch besondere Schönheit aus. Aus ihrem sehr kurzen konkaven Stamm nämlich, der diesen Namen nur im botanischen, nicht aber im herkömmlichen Sinne verdient, treiben lediglich zwei einzelne Laubblätter, die die Pflanze ein Leben lang nicht abwirft. Diese zwei Blätter wachsen extrem langsam, können jedoch mehrere Meter lang werden und sind somit zeitlebens den Unbillen ihrer Umwelt ausgesetzt. Sie werden von Tieren angefressen, von starken Unwettern gebeutelt, von Sandstürmen zerfleddert und vom Staub der Wüste bedeckt. Kein Wunder also, dass die beiden grünen Zungen oft recht mitgenommen aussehen und mit ihren trockenen, strohig-faserigen Enden nicht unbedingt eine rechte Augenweide sind. Das aber tut unserer Begeisterung keinen Abbruch.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-7q-qQDi00H0/ThdBAsQ5qWI/AAAAAAAACkM/4v3abCOdrZw/s1600/IMG_2416_WelwMaennlich.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-7q-qQDi00H0/ThdBAsQ5qWI/AAAAAAAACkM/4v3abCOdrZw/s200/IMG_2416_WelwMaennlich.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627037739560577378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-xhFA3tWhTRs/ThdA8IW05_I/AAAAAAAACkE/iAKOPXAKJEw/s1600/IMG_2398_Welw_OdontSexpunct.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-xhFA3tWhTRs/ThdA8IW05_I/AAAAAAAACkE/iAKOPXAKJEw/s200/IMG_2398_Welw_OdontSexpunct.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627037661202278386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-bS7eSbEG8bA/ThdBq8LLkWI/AAAAAAAACmw/JTJsY4JOVz0/s1600/IMG_3570_OdontopusSexpunctatus.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-bS7eSbEG8bA/ThdBq8LLkWI/AAAAAAAACmw/JTJsY4JOVz0/s200/IMG_3570_OdontopusSexpunctatus.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038465386058082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Männliche Welwitschia-Blütenstände, 2) Weibliche Blütenstände, 3) Odontopus sexpunctatus&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;In gebührlichem Abstand, um die Wurzeln nicht zu schädigen, umrunden wir die Welwitschia und freuen uns an jedem Detail: dem knorrig-ovalen Schüsselchen des Stammendes, aus dem über die ganze Breite auf jeder Seite je ein welliges Blatt entwächst, den zapfenartigen Blüten, die bei männlichen Pflanzen ganz anders aussehen als bei weiblichen und den sich eifrig paarenden Blattwanzen (Odontopus sexpunctatus), denen man nachsagt, alleinige Bestäuber der Welwitschia zu sein. Es ist toll, das alles mit eigenen Augen sehen zu können, aber noch viel schöner ist es, das zusammen mit Gleichgesinnten zu genießen, ohne Hetze und Eile durch die Gegend zu schaukeln und, wenn einer den Wunsch hat, bei jedem auch noch so kümmerlichen Pflänzchen einfach anzuhalten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ja-QA2BdLek/ThdBrq0OT4I/AAAAAAAACm4/le1wvhjO_qw/s1600/IMG_3573_WelwitschiaMirabilisW.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-ja-QA2BdLek/ThdBrq0OT4I/AAAAAAAACm4/le1wvhjO_qw/s200/IMG_3573_WelwitschiaMirabilisW.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038477906235266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-9ZR5aK75O_c/ThdBqkVnL1I/AAAAAAAACmo/oHUbO9k64s0/s1600/IMG_3569_HoodiaSp.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-9ZR5aK75O_c/ThdBqkVnL1I/AAAAAAAACmo/oHUbO9k64s0/s200/IMG_3569_HoodiaSp.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038458987360082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-uQvtltyRqIs/ThdBf5_E7TI/AAAAAAAAClw/VdeYlM4TpIw/s1600/IMG_3549_WelwitschiaMirabilis.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-uQvtltyRqIs/ThdBf5_E7TI/AAAAAAAAClw/VdeYlM4TpIw/s200/IMG_3549_WelwitschiaMirabilis.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038275819859250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Weibliche Blütenstände, 2) Hoodia gordonii, 3) Oberteil eines Welwitschiastammes&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Zunächst aber machen wir wieder ein paar Kilometer, biegen an einer T-Kreuzung links ab, passieren, nun parallel zu den Husabbergen, ein riesiges Doleritband, das fast bis zur Piste herabführt und erreichen bald darauf das Tal des Swakop River, das normalerweise knochentrocken ist. Doch diesmal rauscht auf einer Breite von ca. 70 Metern schlammig-braunes Wasser das Flussbett herab, die ganze Talsohle ist von einem gelben Blumenteppich bedeckt und große Tamarisken und Kameldornakazien strotzen vor saftig grünem Laub. Jochen krempelt seine Hose hoch und stakst vorsichtig durch den Fluss, der ihm an der tiefsten Stelle zwar nur bis knapp über die Knie geht, aber dennoch so viel Kraft hat, dass es ihm fast die Beine wegzieht. Für unser Auto jedoch sollte das kein Problem sein.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-WjHYXJb6dmY/ThdA7OM68TI/AAAAAAAACj8/HrjlBMZ-TWE/s1600/IMG_2384.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-WjHYXJb6dmY/ThdA7OM68TI/AAAAAAAACj8/HrjlBMZ-TWE/s200/IMG_2384.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627037645591474482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-GBzFS5SVznc/ThdBgfkjpZI/AAAAAAAACmI/Zie5Z5BgoZg/s1600/IMG_3555.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-GBzFS5SVznc/ThdBgfkjpZI/AAAAAAAACmI/Zie5Z5BgoZg/s200/IMG_3555.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038285909173650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-_CDwQc30ab0/ThdBgG7N3GI/AAAAAAAACmA/ad8xI026kWo/s1600/IMG_3554.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-_CDwQc30ab0/ThdBgG7N3GI/AAAAAAAACmA/ad8xI026kWo/s200/IMG_3554.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038279293328482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Durchquerung des Swakop, 2-3) Das Swakop-Tal&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Annette und Heinz lassen sich den Spaß nicht nehmen und waten ebenfalls per pedes ans andere Ufer, ich hingegen lasse mich bequem hinüberchauffieren und erfreue mich an der Bugwelle, die wir bei der Durchquerung vor uns her schieben. Wir sammeln die beiden Fußgänger wieder auf und setzen unseren Weg fort, weit jedoch kommen wir nicht. Annette entdeckt eine Hoodia rechts der Piste. „Eine Hoodia!“, jubelt Heinz und wie der Pfeil ist er bei ihr. Zuhause hat er 14 verschiedene Aasblumen, unter anderem auch zwei Hoodia-Arten und für ihn ist es das Größte, ein solches Exemplar in freier Natur zu sehen. Strahlend umkreist er die kaktusähnlichen Stachelwürste, die knapp einen halben Meter aus dem sandigen Boden ragen, ist aber dennoch ein wenig enttäuscht: die Hoodia trägt pralle Knospen, blüht aber leider nicht – wie schon die verflixte Tridentea im CKGR vor zwei Jahren. Schade! Aber wir haben ja noch ein paar Wochen vor uns, Schneck, vielleicht ist uns das Glück ja noch hold.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-CGasDfNaR0c/ThdBhBbV35I/AAAAAAAACmQ/oDwIhgmZ3tU/s1600/IMG_3561.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-CGasDfNaR0c/ThdBhBbV35I/AAAAAAAACmQ/oDwIhgmZ3tU/s200/IMG_3561.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038294997327762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Pjn473I-fTg/ThdB0rYRBkI/AAAAAAAACnA/kRsEJbSvcMg/s1600/IMG_3576_WelwitschiaMirabilisW.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-Pjn473I-fTg/ThdB0rYRBkI/AAAAAAAACnA/kRsEJbSvcMg/s200/IMG_3576_WelwitschiaMirabilisW.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038632676230722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-9umWqUVNAjQ/ThdBqiH-8JI/AAAAAAAACmg/WiDgv72UBUY/s1600/IMG_3567.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-9umWqUVNAjQ/ThdBqiH-8JI/AAAAAAAACmg/WiDgv72UBUY/s200/IMG_3567.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038458393325714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Fußdurchquerung des Swakop, 2) "Mama Mirabilis", 3) Heinz und seine Hoodia&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Nach gründlicher Bewunderung der zurückhaltenden Asclepia fahren wir weiter, durchqueren die Welwitschia Vlakte, eine weitläufige Ebene, auf der ca. 6000 dieser urtümlichen Pflanzen wachsen; eine unvorstellbare Anzahl, die sich aber auf der riesigen Fläche so verteilt, dass die einzelnen Welwitschias eher nur wie große Kuhfladen wirken. Beeindruckend ist es trotzdem und zudem landschaftlich wunderschön. Dann, gen Nachmittag, erreichen wir Big Mama – DIE Welwitschia – eine Pflanze, deren Alter auf etwa 1500 Jahre geschätzt wird. Sie hat die Größe eines Kleinwagens und ist ein wirklich monumentales Gewächs. Leider musste sie zum Schutz ihrer Wurzeln und auch, um nicht von Souvenir-Jägern sämtlicher Bestandteile beraubt zu werden, hinter Gitter. Das ist eine sinnvolle und sicher auch unumgängliche Maßnahme gewesen, doch irgendwie, so empfinde ich jedenfalls, beraubt sie die gigantische Urmutter ihrer Würde. 1500 Jahre hat sie ohne das häßliche Drahtgefängnis überlebt und nun, da der Mensch ihr auf die Pelle rückt, um sie zu bewundern, muss sie vor der Rücksichtslosigkeit ihrer Bewunderer geschützt werden. Eine seltsame Ironie...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-SwN_eg6FzMk/ThdCAPCT3DI/AAAAAAAACno/tnhUINgrja0/s1600/IMG_3598.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-SwN_eg6FzMk/ThdCAPCT3DI/AAAAAAAACno/tnhUINgrja0/s200/IMG_3598.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038831226379314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-lxyPfIE4YCs/ThdB1dKJYdI/AAAAAAAACnQ/RIdNwiO_dNQ/s1600/IMG_3591.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-lxyPfIE4YCs/ThdB1dKJYdI/AAAAAAAACnQ/RIdNwiO_dNQ/s200/IMG_3591.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038646038782418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-nCodBO2MmGg/ThdB04351wI/AAAAAAAACnI/jce5rliQm7M/s1600/IMG_3581_RogeriaLongiflora.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-nCodBO2MmGg/ThdB04351wI/AAAAAAAACnI/jce5rliQm7M/s200/IMG_3581_RogeriaLongiflora.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038636298589954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-dr9kXmYAKgg/ThdB2PaU3xI/AAAAAAAACng/j0ukrIjoXjM/s1600/IMG_3597_MesembryanthemumSp.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-dr9kXmYAKgg/ThdB2PaU3xI/AAAAAAAACng/j0ukrIjoXjM/s200/IMG_3597_MesembryanthemumSp.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038659528417042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-M5ABPN8jFyE/ThdBA2ixURI/AAAAAAAACkU/xJ0e-APvIsU/s1600/IMG_2421_SarcocaulonPat.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-M5ABPN8jFyE/ThdBA2ixURI/AAAAAAAACkU/xJ0e-APvIsU/s200/IMG_2421_SarcocaulonPat.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627037742319882514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-RkVgjBqHZQQ/ThdA61mvImI/AAAAAAAACj0/8alfUk-jZAk/s1600/IMG_2371_CleomeA.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-RkVgjBqHZQQ/ThdA61mvImI/AAAAAAAACj0/8alfUk-jZAk/s200/IMG_2371_CleomeA.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627037638988866146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1-2) Der Quarzhügel, 3) Rogeria longiflora,&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;4) Mesembryanthemum barklyi, 5) Sarcocaulon patersonii, 6) Cleome angustifolia&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Nicht weit neben der einkasernierten Riesenpflanze hat man zum Wohle hungriger Besucher eine kleine Picknickgruppe nebst Schattendach errichtet und dort lassen auch wir uns nun dankbar nieder. Während die Sonne heiß vom Himmel brennt, verzehren wir gut geschützt einen kleinen Snack, werden aber immer wieder von einem bremsenähnlichen, sehr blutgierigen Insekt attackiert, so dass wir bald wieder flüchten und lieber die nähere Umgebung genauer inspizieren. Und es ist sagenhaft, was es hier alles zu entdecken gibt! Allein drei Angehörige der Sesamfamilie entzücken uns mit ihren prachtvollen Blüten: Sesamum schinzianum mit seinen rosafarbenen, fingerhutähnlichen Kelchen, Sesamum triphyllum in Altrosa mit burgunderrotem Schlund und Rogeria longiflora in strahlendem Weiß mit violetten Strichen, die die Landebahn für bestäubungswillige Insekten markieren. Die Rogeria aber, so schön sie anzusehen ist, so gemein kann sie auch sein. Sie bildet Samenschoten aus, die einem doppelhörnigen Orientpantoffel ähneln, sehr hartschalig sind und einem Huftier leicht zum Verhängnis werden können, wenn es sich eine solche Kapsel eintritt. Umgangssprachlich wird diese Pflanze deshalb auch Horse Crippler genannt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Ri9rRMyyVpU/ThdB1p8-TZI/AAAAAAAACnY/PoXweKQLopM/s1600/IMG_3596.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Ri9rRMyyVpU/ThdB1p8-TZI/AAAAAAAACnY/PoXweKQLopM/s200/IMG_3596.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038649473191314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Y3eGkSIDTKw/ThdBLu3armI/AAAAAAAACko/l3b1RpMtA7Q/s1600/IMG_2425_AloeClavi.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Y3eGkSIDTKw/ThdBLu3armI/AAAAAAAACko/l3b1RpMtA7Q/s200/IMG_2425_AloeClavi.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627037929237556834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-3vVx5-O8DD0/ThdBqW-iKCI/AAAAAAAACmY/89CnN4tlHAI/s1600/IMG_3564_HelichrysumRoseoniveum.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-3vVx5-O8DD0/ThdBqW-iKCI/AAAAAAAACmY/89CnN4tlHAI/s200/IMG_3564_HelichrysumRoseoniveum.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038455400900642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Pachydactylus punctatus, 2) Aloe asperifolia, 3) Helichrysum roseo-niveum, 4) Aloe asperifolia, Blüte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Lo-NXNqmSWY/ThdBL6HX8tI/AAAAAAAACkw/ti97fyzD8Bg/s1600/IMG_2426_AloeClavi.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Lo-NXNqmSWY/ThdBL6HX8tI/AAAAAAAACkw/ti97fyzD8Bg/s200/IMG_2426_AloeClavi.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627037932257276626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Ein paar Meter weiter, da, wo die vergangenen Regenfälle die beiden Toilettenhäuschen bedenklich ins Schwanken gebracht haben, wachsen wie angesät ganze Plantagen von jungen Mesembryanthemum-barklyi-Pflänzchen, die sich mit ihren papillosen Blättern vor der unbarmherzigen Sonne schützen und rechts davon, auf einem kleinen, quarzigen Felshügel, geht die Vielfalt weiter. Cleomebüschel zieren die Ablaufrinnen, Hexenringe von dicht gedrängten Aloe-asperifolia-Rosetten krallen sich im kargen Boden fest und ein paar Exemplare von Sarcocaulon patersonii scheinen ihre zarten rosa Blüten mit extraspitzen Stacheln beschützen zu wollen. Kleine sandfarbene Geckos (Pachydactylus punctatus) mit schmirgelpapierfeinen Schuppen und großen Goldaugen huschen auf den glühendheißen Steinen umher, Weißwangenlerchen (Eremopterix leucotis) schwirren durch die Luft und am Fuße des Hügels stolpere ich fast noch über ein winziges „Südwester Edelweiß“ (Helichrysum roseo-niveum).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Bestimmt eine Stunde streifen wir umher, robben auf allen Vieren über den Boden, fotografieren und kriegen uns kaum ein vor Begeisterung. Doch allmählich wird es Zeit, den Rückweg einzuschlagen und auch – wenn ich mir unsere roten Gesichter und verbrannten Waden so ansehe – endlich wieder in den Schatten zu kommen. Schweren Herzens, aber voller Freude über das Gesehene, klettern wir schließlich wieder ins Auto, durchqueren abermals die Welwitschia Vlakte und den Swakop River und halten uns dann an der T-Kreuzung in südlicher Richtung, um heute noch die Blutkuppe zu erreichen. Nach einer Weile stoßen wir auf die C28, biegen aber bald wieder links ab. Laut Karte kann die Blutkuppe nun nicht mehr weit sein, doch wir fahren und fahren und fahren, ohne eine entsprechende Abzweigung zu sehen. Mehrmals konsultieren wir die Karte; wir sind schon auf dem richtigen Weg, nur irgendwie anders, als wir gedacht hatten. Kilometer später endlich passieren wir das ersehnte Hinweisschild und der Weg führt uns nun über eine von malerischen Bergen umrahmte Ebene, auf der hüfthohes Gras seine weißen Ähren in der schrägstehenden Sonne wiegt und hin und wieder ein Köcherbaum Akzente setzt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-SniwmQY9yIs/ThdCBMxBpmI/AAAAAAAACoI/MNT8OCuaKRE/s1600/IMG_3616.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-SniwmQY9yIs/ThdCBMxBpmI/AAAAAAAACoI/MNT8OCuaKRE/s200/IMG_3616.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038847796880994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-2j-L2-QiD2Y/ThdCBF3Q8II/AAAAAAAACoA/8ZSxaLgZGIw/s1600/IMG_3615_PteroclesNamaqua.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-2j-L2-QiD2Y/ThdCBF3Q8II/AAAAAAAACoA/8ZSxaLgZGIw/s200/IMG_3615_PteroclesNamaqua.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038845944000642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-l3i6MAHOQek/ThdBMpwexQI/AAAAAAAAClA/LykaX4HsotY/s1600/IMG_2444.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-l3i6MAHOQek/ThdBMpwexQI/AAAAAAAAClA/LykaX4HsotY/s200/IMG_2444.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627037945046156546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Landschaft bei der Blutkuppe, 2) Pterocles namaqua, 3) Chameleo namaquensis&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Eine traumhafte Landschaft, die einer Vielzahl von Tieren Nahrung und Schutz bietet – leider nicht vor allem. Jochen steuert den Landy ohnehin schon mit höchster Vorsicht durch das unübersichtliche Grasfeld, aus dem permanent erschreckte Nama-Flughühner (Pterocles namaqua) und anderes Federvieh hochflattert, aber das Wüstenchamäleon, das gerade gut getarnt über die Pad wackelt, sieht er leider zu spät. Annette schreit noch, aber da ist es schon geschehen und wir haben die Echse erwischt. Sofort halten wir an und sehen nach, was wir angerichtet haben: zuckend und mit heraushängender Zunge liegt das Chamäleon im Sand; es lebt noch, ist aber schwer verletzt. Das Tier tut uns unendlich leid und auch, dass wir es angefahren haben, aber es ist nun mal geschehen. Nichtsdestotrotz können wir es nicht einfach so verenden lassen. Mit schmerzvoller Seele erlösen Heinz und Jochen es von seiner Pein und tragen das nunmehr tote Tierchen von der Straße.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Vm5eh9kGspE/ThdCLHhUoFI/AAAAAAAACoo/De1i-AqQhYc/s1600/IMG_3643_NumidaMeleagris.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Vm5eh9kGspE/ThdCLHhUoFI/AAAAAAAACoo/De1i-AqQhYc/s200/IMG_3643_NumidaMeleagris.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627039018187530322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-hJ2otSSTfuA/ThdCLN2-sJI/AAAAAAAACog/r2fgJRBS32Q/s1600/IMG_3628.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-hJ2otSSTfuA/ThdCLN2-sJI/AAAAAAAACog/r2fgJRBS32Q/s200/IMG_3628.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627039019888980114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-qGkAzasSBUU/ThdCKynwR2I/AAAAAAAACoY/J1TExS-h-p4/s1600/IMG_3626.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-qGkAzasSBUU/ThdCKynwR2I/AAAAAAAACoY/J1TExS-h-p4/s200/IMG_3626.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627039012577363810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Numida meleagris, 2-3) Felsen der Blutkuppe&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Gedrückter Stimmung und mit nun doppelter Vorsicht setzen wir unseren Weg fort, den vor uns noch mehrere Chamäleons kreuzen, diesmal jedoch, ohne Schaden zu nehmen. Und dann, am späten Nachmittag endlich, erreichen wir die Blutkuppe, deren rotglühende Felsen um diese Tageszeit ihrem Namen alle Ehre machen und schlagen unser Lager dort unter ein paar schattigen Bäumen auf. Meine Güte, ist das traumhaft hier! In südlicher Richtung liegen pastellfarbene Berge vor uns, die Grasebene wogt wie ein silbriges Satin-Laken, hinter uns türmen sich rote, bizarr geformte Felsen, ein Bächlein gluckert neben unseren Zelten vorbei, bunte Blüten nicken unter dem Gewicht zahlreicher rot-schwarzer Blister Beetles und ein Pärchen neugieriger Helmperlhühner stattet uns einen Besuch ab. Wir sind völlig überwältigt von dem, was wir sehen und heute schon gesehen haben, sodass wir uns erst mal mit einem Sundowner im Schatten niedersetzen, um alles in Ruhe auf uns wirken zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-D80tcyEKuOM/ThdBWkfloOI/AAAAAAAAClg/HsetiKfkzKs/s1600/IMG_2464.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-D80tcyEKuOM/ThdBWkfloOI/AAAAAAAAClg/HsetiKfkzKs/s200/IMG_2464.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038115431817442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-vPXjp3qXXHo/ThdBWMcz4mI/AAAAAAAAClQ/Ox53eSTZ5VM/s1600/IMG_2450.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-AJTa8oT8M_Y/ThdBWR78h0I/AAAAAAAAClY/o8BgumcSNJg/s200/IMG_2457_EuphorbiaSp.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038110450485058" border="0" /&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-vPXjp3qXXHo/ThdBWMcz4mI/AAAAAAAAClQ/Ox53eSTZ5VM/s200/IMG_2450.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038108977717858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Unser Lager von oben, 2) Euphorbia virosa, 3) Webervogelnest&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Heinz allerdings hat hoch oben in den Felsen über uns ein paar Euphorbien erspäht und startet noch eine kleine Expedition – ich blicke ihm hinterher und sehe seine Waden mit den roten Felsen der Blutkuppe um die Wette glühen, dann verschwindet er hinter einfamilienhaus-großen Steinbrocken. Wir widmen uns inzwischen der Zubereitung unseres Abendessens – heute ist der Springbock fällig – und als die Filets appetitlich auf dem Grillrost brutzeln, kehrt auch Heinz wieder zurück - mit vielen Bildern der Euphorbien, zahlreicher unbekannter Blüten und bunter Echsen. Sein harter, trockener Husten, der ihn heute immer wieder anfallsweise geschüttelt hatte, ist durch die Kletterei nicht besser geworden, auch nicht sein Sonnenbrand, aber er hat die Exkursion trotzdem sehr genossen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-bcErSBYWhAo/ThdBWKJTXOI/AAAAAAAAClI/TMdCW2At-BE/s1600/IMG_2449_SolanumSp.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-bcErSBYWhAo/ThdBWKJTXOI/AAAAAAAAClI/TMdCW2At-BE/s200/IMG_2449_SolanumSp.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038108359023842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-SQnY5x1jpdQ/ThdBW3Rmn7I/AAAAAAAAClo/gMxkqwoHMQY/s1600/IMG_2480_Onychognathus_nabouroup.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-SQnY5x1jpdQ/ThdBW3Rmn7I/AAAAAAAAClo/gMxkqwoHMQY/s200/IMG_2480_Onychognathus_nabouroup.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627038120473436082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Ea7E0lZXjXU/ThdBLN3-ZzI/AAAAAAAACkg/LJG65KEH7Xg/s1600/IMG_2424.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Ea7E0lZXjXU/ThdBLN3-ZzI/AAAAAAAACkg/LJG65KEH7Xg/s200/IMG_2424.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627037920381527858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Solanum sp.; 2) Onychognathus nabouroup, 3) Ipomoea adenioides, 4) Blick auf die Blutkuppe&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-gBYN5hboETM/ThdCKvxZmmI/AAAAAAAACoQ/kY7AGtNU7Wk/s1600/IMG_3624.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-gBYN5hboETM/ThdCKvxZmmI/AAAAAAAACoQ/kY7AGtNU7Wk/s200/IMG_3624.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5627039011812514402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;So, wie wir nun alle das Abendessen genießen und uns alsbald erlebnisschwer und müde in unsere Schlafsäcke kuscheln. Leise flüsternd drücken Heinz und ich unsere heißen, verbrannten Gesichter aneinander, lassen den Tag revue passieren, schicken einen letzten Gruß an das tote Chamäleon und schlafen schließlich erledigt, aber glücklich ein. Was für ein Tag!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8124372880143607229-436173409580434480?l=bariez.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bariez.blogspot.com/feeds/436173409580434480/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8124372880143607229&amp;postID=436173409580434480' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/436173409580434480'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/436173409580434480'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bariez.blogspot.com/2011/07/2-april-2011-sophia-dale-welwitschia.html' title='2. April 2011, Sophia Dale &gt; Welwitschia Drive &gt; Blutkuppe (Teil 2)'/><author><name>Barbara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15119962091210101575</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bariez.com/images/PortraitBlog.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-BMab4Ua6hhw/ThdCAbWNYrI/AAAAAAAACn4/JBCQynYn74A/s72-c/IMG_3613.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8124372880143607229.post-5454122781893183398</id><published>2011-06-01T18:42:00.006+02:00</published><updated>2011-08-09T19:15:06.986+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht 2011'/><title type='text'>3. April 2011, Blutkuppe &gt; Namib Naukluft Park, Naukluft Campsite</title><content type='html'>&lt;style&gt;@font-face {   font-family: "ＭＳ 明朝"; }@font-face {   font-family: "ＭＳ 明朝"; }@font-face {   font-family: "Trebuchet MS"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 10pt; font-family: "Times New Roman","serif"; }p.MsoFooter, li.MsoFooter, div.MsoFooter { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: "Times New Roman","serif"; }span.FuzeileZeichen {  }.MsoChpDefault { font-size: 10pt; }div.WordSection1 { page: WordSection1; }&lt;/style&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Eine Kaskade rauer, bellähnlicher Laute weckt mich frühmorgens – aber es ist kein Schakal, kein Pavian, es ist Heinz, der sich neben mir die Seele aus dem Leib hustet. Spätestens nach einem Blick auf seine triefende Nase ist klar, dass er sich einen ausgewachsenen Schnupfen eingefangen hat - und eine nicht weniger ausgewachsene Bronchitis. Bis gestern Abend noch hatten wir sein Gebelle für einen Reizhusten aufgrund der trockenen Luft gehalten, aber das war, wie sich jetzt zeigt, leider ein Irrtum. Mein armer Schneck, das hätte es nun wirklich nicht gebraucht! Glücklicherweise haben wir heute kein besonders anstrengendes Programm vor uns, wir müssen lediglich unser Camp in den Naukluftbergen erreichen und das ist sooo weit nicht. Naja, es sind immerhin rund 300 Kilometer, somit also nicht wirklich um die Ecke, und es zehrt schon deutlich an der Substanz, wenn man mit Wattekopf bei 35 Grad stundenlang im rüttelnden Auto sitzen muss. Damit Heinz den Tag so gut wie möglich übersteht und zur Linderung der schlimmsten Symptome seiner Erkältung tischen wir heute zum Frühstück deshalb nicht nur die üblichen Fressalien auf, sondern auch alles, was unsere mitgebrachten Apotheken-Kistchen so hergeben und Heinz stärkt sich mit einschlägigen Präparaten für die Fahrt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-2T8zvvg1e1k/Ti8CUlqmGaI/AAAAAAAACuY/vKxO-VRNXiI/s1600/P1100632.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-2T8zvvg1e1k/Ti8CUlqmGaI/AAAAAAAACuY/vKxO-VRNXiI/s200/P1100632.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633724211595188642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/--ucvMaKfXmY/Ti8CNjADW2I/AAAAAAAACuQ/ZPoStIsyJKc/s1600/P1100579.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/--ucvMaKfXmY/Ti8CNjADW2I/AAAAAAAACuQ/ZPoStIsyJKc/s200/P1100579.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633724090620795746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-P4TIG3HbKSk/Ti8CNdykFSI/AAAAAAAACuI/ptP6FzC2Kyo/s1600/P1100570.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-P4TIG3HbKSk/Ti8CNdykFSI/AAAAAAAACuI/ptP6FzC2Kyo/s200/P1100570.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633724089222042914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Julodis sp., 2) Rhoptropus sp., 3) Mylabris sp., 4) Landschaft bei der Blutkuppe&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-OIHwuflY1SQ/Ti8AWVHhR5I/AAAAAAAACpQ/6FAlcbk4k2M/s1600/IMG_2496.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-OIHwuflY1SQ/Ti8AWVHhR5I/AAAAAAAACpQ/6FAlcbk4k2M/s200/IMG_2496.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633722042489587602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Dementsprechend gemächlich gestalten wir auch unseren Aufbruch: Annette erklimmt noch schnell die Blutkuppe, Jochen und Heinz stöbern in aller Ruhe zwischen den umliegenden Felsen nach Echsen und Euphorbien, während ich mich mit dem Perlhuhnehepaar „unterhalte“, das erneut auf Kontrollbesuch ist und gerade sorgsam jede auch noch so kleine Fleischfaser vom lauwarmen Grillrost pickt. Nebenbei versuche ich, brauchbare Fotos von den im Wind wippenden Blister Beetles zu machen, die immer wieder dem Zoom meiner Kamera entwischen. Wir lassen uns richtig Zeit, diese wundervolle Umgebung zu erkunden, bevor wir dann doch so gegen 10 Uhr – die Medikamente tun bereits ihre Wirkung – das Lager abbrechen und uns Richtung Archers Rock aufmachen. Abermals umfängt uns eine Märchenlandschaft: wogende Grasfelder, durchzogen von bizarren Felsformationen, vereinzelten Köcherbäumen, üppigen Blumenwiesen und großen Gruppen von säuligen Eurphorbien. Klar, dass wir hier nur sehr langsam vorankommen. Andauernd gibt es einen besonders schönen Ausblick, einen bezaubernden Anblick, etwas völlig Neues, etwas unglaublich Interessantes zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-L8b0zF9q1LU/Ti8Bbh12TII/AAAAAAAACrI/sDmmZ5Oe4gk/s1600/IMG_3663.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-L8b0zF9q1LU/Ti8Bbh12TII/AAAAAAAACrI/sDmmZ5Oe4gk/s200/IMG_3663.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723231316102274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-kvrvBifXbvQ/Ti8Ba97kTvI/AAAAAAAACrA/9xLI-MQltn8/s1600/IMG_3662.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-kvrvBifXbvQ/Ti8Ba97kTvI/AAAAAAAACrA/9xLI-MQltn8/s200/IMG_3662.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723221676412658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-W1WITRlCRYQ/Ti8Ba5XC0eI/AAAAAAAACq4/WBEIZ0UnHsY/s1600/IMG_3656.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-W1WITRlCRYQ/Ti8Ba5XC0eI/AAAAAAAACq4/WBEIZ0UnHsY/s200/IMG_3656.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723220449481186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1-3) Köcherbaum mit und ohne Blutkuppe, Blutkuppe mit und ohne Köcherbaum ;-)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;So also zieht sich die Strecke über Klein und Mittel Tinkas im allerpositivsten Sinne sehr in die Länge, immer wieder unterbrochen von ausgiebigen Foto-, Erkundungs- und Staune-Stopps. Zudem kreuzen ständig Chamäleons eiligen Fußes unseren Weg, Schmetterlinge flappen aufreizend bunt an unseren Autofenstern vorbei, Käfer torkeln brummend durch die Luft - all das trägt auch nicht gerade zu unserer Geschwindkeit bei. Und dann, als wir gerade eine steile Felswand am Rande des Gawib River passieren, sehen wir plötzlich eine flüchtige Bewegung zwischen den Gesteinsritzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-fwQ4JxyLpRM/Ti8AWMk3OZI/AAAAAAAACpI/A8j_bnYqUxE/s1600/IMG_2493.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-fwQ4JxyLpRM/Ti8AWMk3OZI/AAAAAAAACpI/A8j_bnYqUxE/s200/IMG_2493.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633722040196741522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-azcPlpjGnTA/Ti8AWHexYzI/AAAAAAAACpA/qFmhBwSyHE8/s1600/IMG_2492.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-azcPlpjGnTA/Ti8AWHexYzI/AAAAAAAACpA/qFmhBwSyHE8/s200/IMG_2492.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633722038829015858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-3EMndXuGAzE/Ti8AV9cW2CI/AAAAAAAACo4/vm-ie4JIIBE/s1600/IMG_2455_ChascanumGariepense.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-3EMndXuGAzE/Ti8AV9cW2CI/AAAAAAAACo4/vm-ie4JIIBE/s200/IMG_2455_ChascanumGariepense.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633722036134533154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1) Agama planiceps, 2) Jamesbrittenia sp., 3) Chascanum gariepense&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Fwzu-_kLAg8/Ti8BCYs3OaI/AAAAAAAACpo/hdMFL8ZCCRc/s1600/IMG_2520.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Fwzu-_kLAg8/Ti8BCYs3OaI/AAAAAAAACpo/hdMFL8ZCCRc/s200/IMG_2520.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633722799365765538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Tg6KeSB4_70/Ti8BCIIr0bI/AAAAAAAACpg/rqXUSIO2gHc/s1600/IMG_2514_HermbstFleckii.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-Tg6KeSB4_70/Ti8BCIIr0bI/AAAAAAAACpg/rqXUSIO2gHc/s200/IMG_2514_HermbstFleckii.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633722794919055794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-TZ-4N5Wsubg/Ti8Blu_ZCRI/AAAAAAAACrQ/uEU2lcMlG7w/s1600/IMG_3676.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-TZ-4N5Wsubg/Ti8Blu_ZCRI/AAAAAAAACrQ/uEU2lcMlG7w/s200/IMG_3676.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723406644480274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1) Crotularia meyeriana, 2) Hermbstaedtia fleckii, 3) Euphorbia virosa&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Vollbremsung! Was war das denn? Mehr als ein paar huschende Schatten sind nicht zu erkennen. Aber wir üben uns in Geduld und lauern für eine Weile mucksmäuschenstill, dann endlich materialisiert sich das undeutliche Gehusche. Wir erblicken zwei etwa meerschweinchengroße Nagetiere, schlank, mit haselnussbraunem Fell, schwarzen Knopfäuglein und einem körperlangen Schwanz, der zu einem kleinen Teil glatt behaart ist, zu zwei Dritteln aber einer vielgebrauchten Flaschenbürste ähnelt. Ein Blick in die Säugetierabteilung unserer Bordbibliothek outet die possierlichen Tierchen als Felsenratten (Petromus typicus) – sie sind sehr scheu und extrem schreckhaft, aber auch superputzig. Schade, dass sie bei der geringsten Bewegung unsererseits sofort wieder in irgendeine Felsritze verschwinden und erst Minuten später an ganz anderer Stelle wieder auftauchen. Es muss ziemlich bescheuert aussehen, wie wir da wie gebannt auf Ritze A starren, Ritze B gerade noch so im Augenwinkel behaltend, und uns trotzdem fast entgeht, dass sich bei Ritze C etwas bewegt. Und kaum dreht man den Kopf dorthin, sind sie wieder weg. Wirklich schade, wir würden die Ratten so gerne etwas genauer unter die Lupe nehmen! Doch, was wir jetzt noch nicht ahnen, werden uns die Tiere in ein paar Tagen erneut begegnen, dann allerdings in wesentlich zutraulicherer Form, und uns die Gelegenheit geben, sie eingehend zu beobachten. Hier jedoch ist unsere Mission beendet; nach einer halben Stunde und einigen wenigen Blicken auf die schreckhaften Nager nehmen wir Abschied und erreichen bald darauf Archers Rock.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-nE2irMWqr50/Ti8BCvxRsHI/AAAAAAAACpw/HMr2WRJksiE/s1600/IMG_2523.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-nE2irMWqr50/Ti8BCvxRsHI/AAAAAAAACpw/HMr2WRJksiE/s200/IMG_2523.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633722805558292594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ba0IVM4Z-hc/Ti8Bvu4_70I/AAAAAAAACsI/936W83NrZDw/s1600/IMG_3705.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-ba0IVM4Z-hc/Ti8Bvu4_70I/AAAAAAAACsI/936W83NrZDw/s200/IMG_3705.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723578416361282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-p0gWxaGFHyY/Ti8BvuXuTDI/AAAAAAAACsA/xAkqgdXwls4/s1600/IMG_3702.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-p0gWxaGFHyY/Ti8BvuXuTDI/AAAAAAAACsA/xAkqgdXwls4/s200/IMG_3702.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723578276793394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1) Petromus typicus, 2) Archers Rock, 3) blühende Landschaft&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Ein brückenförmiger Fels steht da mitten in der Landschaft, nicht groß, nicht monumental, nicht vergleichbar mit „baugleichen“ Gesteinsformationen dieser Welt, aber wenn man ihn aus der richtigen Position heraus betrachtet, macht auch er eine gute Figur.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-tn7c7iMOUik/Ti8BvUbswDI/AAAAAAAACr4/LXAXyOjKv_M/s1600/IMG_3698_AptosimumSp.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-tn7c7iMOUik/Ti8BvUbswDI/AAAAAAAACr4/LXAXyOjKv_M/s200/IMG_3698_AptosimumSp.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723571314147378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-lLKTXltLEYk/Ti8BmYV9v9I/AAAAAAAACrw/7ajDugIfqnA/s1600/IMG_3693.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-lLKTXltLEYk/Ti8BmYV9v9I/AAAAAAAACrw/7ajDugIfqnA/s200/IMG_3693.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723417745014738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ht18IRPj5wg/Ti8Badzr5QI/AAAAAAAACqo/I2y0W_9ONO4/s1600/IMG_2591_CleomeHermbst.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-ht18IRPj5wg/Ti8Badzr5QI/AAAAAAAACqo/I2y0W_9ONO4/s200/IMG_2591_CleomeHermbst.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723213053420802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Aptosimum sp. 2) Trichodesma africanum, 3) Hermbstaedtia fleckii mit Cleome angustifolia&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-npKgye_SP0Q/Ti8BlwEFOBI/AAAAAAAACrg/n22YH5K_6yU/s1600/IMG_3688_SesamumTriphyllum.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-npKgye_SP0Q/Ti8BlwEFOBI/AAAAAAAACrg/n22YH5K_6yU/s200/IMG_3688_SesamumTriphyllum.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723406932588562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-2YZsPAtAkPA/Ti8BlklJbRI/AAAAAAAACrY/3hpUzHtr-m0/s1600/IMG_3687_SesamumSchinzianum.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-2YZsPAtAkPA/Ti8BlklJbRI/AAAAAAAACrY/3hpUzHtr-m0/s200/IMG_3687_SesamumSchinzianum.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723403850050834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-sPO6dmbK7po/Ti8CDt-DI7I/AAAAAAAACtY/wsRaw0xX5gM/s1600/IMG_3785_BarleriaLancifolia.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-sPO6dmbK7po/Ti8CDt-DI7I/AAAAAAAACtY/wsRaw0xX5gM/s200/IMG_3785_BarleriaLancifolia.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723921766491058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Sesamum triphyllum, 2) Sesamum schinzianum, 3) Barleria lancifolia, 4) Hermbstaedtia fleckii&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-5n7_AjxB2-0/Ti8BmOeZTmI/AAAAAAAACro/D7p9X0bClfY/s1600/IMG_3690_HermbstFleckii.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-5n7_AjxB2-0/Ti8BmOeZTmI/AAAAAAAACro/D7p9X0bClfY/s200/IMG_3690_HermbstFleckii.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723415096020578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Noch besser jedoch gefällt mir die örtliche Pflanzenwelt, die sich farbenprächtig offenbart, sobald man sich ein wenig bückt. Es hat natürlich nichts von der Opulenz eines Tulpenbeets oder einer Rosenrabatte, was sich unseren Augen hier präsentiert, aber jede einzelne Blüte, und sei sie auch noch so klein, ist dennoch ein Kunstwerk für sich. Da sind blaue Blepharis-Zünglein mit ihrem Fischgrätmuster, weiße Chascanum-Kelche in zerbrechlich wirkender Trompetenform, blau-violette, kontrastreich gefleckte Aptosimum-Blüten und pink-gemaserte Indigastrum-Rispen, um nur einige zu nennen. Je intensiver man schaut, desto mehr entdeckt man auf diesem kargen Boden, dem man eine solche Vielfalt auf den ersten Blick eigentlich nicht zutraut. Herrjeh, ich darf gar nicht daran denken, an welchen Schätzen wir vorbeifahren, ohne sie zu sehen, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind! Wenn das Land nur nicht so groß wäre, die Distanzen so weit und wir nicht so viele verschiedene Orte besuchen möchten – wir sollten ja fast mal über einen reinen Wanderurlaub nachdenken... Den Gedanken merke ich für einen späteren Zeitpunkt vor (denn es ist ein verlockender), jetzt aber genießen wir erst mal diese autofreien Momente.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-4iJxGhXkMw8/Ti8BP6NBqtI/AAAAAAAACqA/6e1mzb5yDgI/s1600/IMG_2539.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-4iJxGhXkMw8/Ti8BP6NBqtI/AAAAAAAACqA/6e1mzb5yDgI/s200/IMG_2539.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723031697337042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-wfVTKH0dpVI/Ti8BC_QIk6I/AAAAAAAACp4/S0nARw1OBF4/s1600/IMG_2534.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-wfVTKH0dpVI/Ti8BC_QIk6I/AAAAAAAACp4/S0nARw1OBF4/s200/IMG_2534.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633722809714250658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Vd0KizK00b4/Ti8BwIt7ycI/AAAAAAAACsY/nUSYZqlDllg/s1600/IMG_3727_ChamaeleoNamaquensis.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-Vd0KizK00b4/Ti8BwIt7ycI/AAAAAAAACsY/nUSYZqlDllg/s200/IMG_3727_ChamaeleoNamaquensis.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723585349274050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1) Homo inamoratus, 2-3) Chameleo namaquensis, 4) stumme Zwiesprache&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-fEyiFKQDIsw/Ti8Bv3HdPEI/AAAAAAAACsQ/JL9tfOp82us/s1600/IMG_3710.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-fEyiFKQDIsw/Ti8Bv3HdPEI/AAAAAAAACsQ/JL9tfOp82us/s200/IMG_3710.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723580624485442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Lange stöbern wir um Archers Rock herum, bevor wir uns schließlich auf den Rückweg nach Mittel Tinkas machen. Kurz vor der Abzweigung Richtung Tinkas-Damm jedoch bremst uns schon wieder etwas aus: ein Chamäleon will gerade die Sandpad überqueren, flüchtet aber nicht vor uns, wie all die anderen Artgenossen, sondern verharrt stur in unserer Fahrspur. Da wir das Reptil natürlich nicht plattmachen wollen, müssen wir es wohl oder übel beiseite tragen. Eine unglaublich „unangenehme“ Aufgabe! Heinz lässt das unwillige Tierchen auf seine Hand klettern und ich kann mich an dem Mini-Dinosaurier, den er mir direkt vor’s Gesicht hält, gar nicht sattsehen. Als das Echslein aber von Heinz’ Hand ganz bedächtig auf die meine wechselt, ist es vollends um mich geschehen. Diese kegelförmigen Äuglein, die mich prüfend anrotieren, die kleinen Greiffüßchen, die meine Finger fest umklammern, der dünne Schwanz, der sich haltsuchend um meinen kleinen Finger ringelt, das sonnenwarme, samtweiche Bäuchlein und der faltige Kehlsack, den sich das Tier nach anfänglicher Skepsis wohlig von mir kraulen lässt – das ist ein unfassbar bewegendes Erlebnis. Mir ist schon klar, dass ich das aus rein menschlicher Sicht betrachte – wahrscheinlich macht sich das kleine Reptil vor Angst gerade ins Schuppenkleid – aber es ist sooo schön! Behutsam setze ich das Chamäleon schweren Herzens nach einer Weile dann doch abseits der Pad in einen Busch und nehme das Gefühl seiner Berührungen mit ins Auto. Heinz schließt mich in die Arme, zwickt mich sanft in den Zeigefinger, hakt seinen kleinen Finger um den meinen und schielt mich liebevoll an. Ach Mensch, mein Schneck versteht so genau, was ich empfinde und das macht mich gerade vollends glücklich.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-fwqU4-KHJeA/Ti8B6nxrsXI/AAAAAAAACs4/BY04Blpif24/s1600/IMG_3759.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-fwqU4-KHJeA/Ti8B6nxrsXI/AAAAAAAACs4/BY04Blpif24/s200/IMG_3759.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723765485187442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-tp9-PuFu1tY/Ti8BaiLX7LI/AAAAAAAACqw/ShSpUVm3pBw/s1600/IMG_2630.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-tp9-PuFu1tY/Ti8BaiLX7LI/AAAAAAAACqw/ShSpUVm3pBw/s200/IMG_2630.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723214226517170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-bCHbIOe-YWs/Ti8BQDhwt8I/AAAAAAAACqI/341m65UBZyo/s1600/IMG_2543.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-bCHbIOe-YWs/Ti8BQDhwt8I/AAAAAAAACqI/341m65UBZyo/s200/IMG_2543.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723034200225730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1-3) Landschaft in allen Farben&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Allerdings kann ich auch gut nachvollziehen, wie er sich im Moment fühlen muss: es ist heiß, die Luft knochentrocken, er schnieft und hustet erbärmlich und seine Augen sind glasig. Hilflos leide ich mit ihm. Er sieht so elend aus, hört sich so mitgenommen an, schläft immer wieder im Sitzen ein, will sich aber partout nicht auf der Rückbank und meinem Schoß niederlegen. „Ich möchte doch was sehen, Schneck!“, sagt er und schon wieder fallen ihm die Augen zu. An wirklichen Schlaf ist natürlich im Auto nicht zu denken, dazu ist die Piste viel zu holperig, die Landschaft viel zu interessant - die kurzen Minuten des Wegdösens allerdings tragen nur unwesentlich zu seiner Erholung bei. Aber wenigstens sorgt die vorbeiziehende Kulisse für ein wenig Ablenkung von seinem Schnupfenleid.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Wir durchfahren grasiges Land, auf dem riesige Beseneuphorbien ihre mit Samenkapseln beladenen „Steckerl“ gen Himmel recken, queren das Flussbett des Tinkas River, das bis auf ein paar Restpfützen recht trocken ist, kreuzen die C28 und bewegen uns dann lange direkt am Zaun des Namib Naukluft Parks entlang. Obwohl die Strecke schnurgerade und in gutem Zustand ist, gelingt es uns dennoch nicht, richtig Kilometer zu machen, denn eine wahre Invasion von Chamäleons bevölkert die Fahrspur – so viele auf einmal habe ich noch nie gesehen. Jochen muss höllisch aufpassen, keines der perfekt getarnten Reptilien zu überfahren und reduziert natürlich entsprechend die Geschwindigkeit. Mann, wenn das so weitergeht, kommen wir heute nicht mehr in unser Camp... Was mir ja wiederum fast egal wäre, denn, ginge es nach mir, würden wir bei jedem einzelnen Echslein anhalten und es bekuscheln. Doch ich behalte meine geheimen Wünsche für mich, zügle meine Schmusegelüste zugunsten der Tageskilometer (und auch zugunsten der Reptilien) und erfreue mich stattdessen weiter an der Landschaft. Nach rund 50 Kilometern erreichen wir schließlich die C14, die uns, völlig chamäleonfrei, nun rascher voranbringt und gegen 15.30 Uhr haben wir dann tatsächlich auch schon den 905 Meter hohen Kuiseb Pass erklommen. Ganz oben gibt es einen Parkplatz, den wir sofort ansteuern, denn so können wir das phantastische Panorama, das sich vor uns auftut, in aller Ruhe und ohne Auto-Gewackel genießen: schroffe, quergerillte Berge sind so dicht von gelblich-grünem Gras bewachsen, dass sie beinahe wie sanfte Hügel wirken. Über Kilometer staffeln sich diese malerischen Felskämme in pastelligen Farbtönen hintereinander und man könnte sich beinahe in Irland wähnen, wäre es nur nicht so verdammt heiß hier.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-oQD4nwo8_Vg/Ti8B6ZhVOnI/AAAAAAAACso/6WMxTlZYsV8/s1600/IMG_3743.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-oQD4nwo8_Vg/Ti8B6ZhVOnI/AAAAAAAACso/6WMxTlZYsV8/s200/IMG_3743.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723761658509938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-IwDEglZsJXo/Ti8BQbt_9CI/AAAAAAAACqQ/DxzPJMmyYHo/s1600/IMG_2546.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-IwDEglZsJXo/Ti8BQbt_9CI/AAAAAAAACqQ/DxzPJMmyYHo/s200/IMG_2546.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723040694006818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ay0Oa0Azar8/Ti8BQ7DNH-I/AAAAAAAACqg/88oKrFGdigY/s1600/IMG_2553.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-ay0Oa0Azar8/Ti8BQ7DNH-I/AAAAAAAACqg/88oKrFGdigY/s200/IMG_2553.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723049104449506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1-3) Blick vom Kuiseb Pass&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Die Sonne brennt uns fast das Hirn weg; mit Rücksicht auf den maladen Heinz und die fortgeschrittene Tageszeit schlichten wir uns deswegen bald wieder ins Auto und stürzen uns die Gravel Road auf der anderen Seite des Passes hinab, die am Fuße der Berge einen großen Bogen nach Süden beschreibt. Nach weiteren 30 Kilometern überqueren wir den Gaub River, der seine schlammigen Fluten in östlicher Richtung einer Vereinigung mit dem ebenfalls gut gefüllten Kuiseb River, der schon eine Weile hinter uns liegt, entgegenwälzt. Zahlreiche Camper am schmalen Ufer des Flusses und viele Schaulustige auf der Brücke verdeutlichen uns erneut die Besonderheit der wasserführenden Riviere: wir sind erst seit drei Tagen in diesem jetzt so grünen Wüstenland unterwegs, doch schon haben wir uns an den Anblick von Gras und Wasser derart gewöhnt, dass wir bisweilen fast vergessen, wie trocken es hier in der Regel ist. Wenn man diese strotzende Natur Kilometer um Kilometer an sich vorüber ziehen sieht, fällt es auch wirklich schwer, es sich anders vorzustellen. Und diese Üppigkeit ist so berauschend, die Kontraste von opulentem Grün, cyanfarbenem Himmel und rötlichem Gestein sind derart reizvoll, dass die weitere Strecke über Solitaire und Büllsport wie ein buntes, unterhaltsames Bilderbuch an uns vorbeifliegt – und die Zeit mit ihr.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-HlcFXwxeDzo/Ti8B6ZWO-XI/AAAAAAAACsw/zsdDaQgPQBU/s1600/IMG_3755.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-HlcFXwxeDzo/Ti8B6ZWO-XI/AAAAAAAACsw/zsdDaQgPQBU/s200/IMG_3755.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723761611962738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-QpsFhVfO-H8/Ti8B6KlOEGI/AAAAAAAACsg/zfDn0u_6TRM/s1600/IMG_3740.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-QpsFhVfO-H8/Ti8B6KlOEGI/AAAAAAAACsg/zfDn0u_6TRM/s200/IMG_3740.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723757648285794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-kJ7qxK9JWw8/Ti8AViQ7qnI/AAAAAAAACow/qDs3IStzKnA/s1600/IMG_2453.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-kJ7qxK9JWw8/Ti8AViQ7qnI/AAAAAAAACow/qDs3IStzKnA/s200/IMG_2453.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633722028838857330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1) Kuiseb River, 2) Gaub River, 3) flinkes Echslein&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Gegen 17 Uhr dann erreichen wir die D854, deren Verlauf wir kurz folgen, um bald darauf zum Gate des Namib Naukluft Parks abzubiegen. Rasch erledigt Annette dort die nötigen Formalitäten, während wir den kühlen Abendschatten der Naukluftberge genießen und uns die vom langen Sitzen verkrampften Beine vertreten. Dann machen wir uns auf zum Endspurt des heutigen Tages und kommen in bereits einsetzender Dämmerung endlich auf der Naukluft Campsite an. Von großen Bäumen überschattet liegt diese am Ufer des Naukluft River, der, wie sollte es anders sein, munter vor sich hin gluckert. Das Camp bietet Stellplätze auf zwei Etagen: oben, da wo man reingefahren kommt, sind die Sites großzügig geschnitten und auf einer Ebene mit dem Waschgebäude, ein „Stockwerk“ tiefer hingegen sind die Plätze etwas kleiner, dafür aber logiert man direkt am Fluss. Und dort lassen wir uns nun nieder. Rasch machen wir uns sesshaft und begießen den langen Fahrtag, den wir wie immer unterschätzt haben, genüsslich mit einem kühlen Sundowner aus der Dose – umgeben von einer fast alpenländisch anmutenden Landschaft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-YLVPD3ZDo5Y/Ti8CD0fM3jI/AAAAAAAACtg/NQjtvrR0Nw8/s1600/IMG_3844_ZographusOculator.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-YLVPD3ZDo5Y/Ti8CD0fM3jI/AAAAAAAACtg/NQjtvrR0Nw8/s200/IMG_3844_ZographusOculator.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723923516153394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-A6NzGdvu3Rg/Ti8B61UHmJI/AAAAAAAACtA/r2uBvlvO0x8/s1600/IMG_3762.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-A6NzGdvu3Rg/Ti8B61UHmJI/AAAAAAAACtA/r2uBvlvO0x8/s200/IMG_3762.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723769119283346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-d0XZDK5wScg/Ti8CUvL87XI/AAAAAAAACug/DFwhxS5YMOw/s1600/P1100682.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-d0XZDK5wScg/Ti8CUvL87XI/AAAAAAAACug/DFwhxS5YMOw/s200/P1100682.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633724214151015794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Zographus oculator, 2) Ceroplesis sp. 3) Hersilia sp.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Kein menschlicher Nachbar stört dieses alpine Idyll, dafür aber beehren uns zahlreiche Tiere mit ihrer Anwesenheit. Aus dem Fluss zu unseren Füßen tönt ein wohlklingendes Froschkonzert und auf dem Baum, unter den wir unseren Tisch gestellt haben, sind einige recht beachtliche Bockkäfer zugange. Da gibt es mattschwarze mit tomatenroten Rallyestreifen (Ceroplesis sp.), die einzelgängerisch die Äste auf- und absausen und lackschwarz glänzende mit dottergelben Punkten (Zographus oculator), die sich im Paarungsvorgang fest aneinanderklammern. Gerade folge ich einem der Käferweibchen, die ihren etwas kleineren Begatter mühelos über die Rinde trägt, mit den Augen und der Kamera, als mein Blick an einem Lebewesen hängenbleibt, das so gut getarnt ist, dass es kaum zu erkennen ist. Hätte es sich nicht gerade kurz bewegt, wäre es uns wahrscheinlich verborgen geblieben: eine prachtvolle Bark Spider (Hersilia sp.) ist es, die da optisch fast mit der Baumrinde verschmilzt. Ihr Körper ist schwarz-braun gefleckt, kaum zu unterscheiden vom Untergrund, und in etwa nur einen Zentimeter groß. Ihre Beine hingegen sind beneidenswert lang (nicht, dass ich auch gerne acht so borstige Stelzen hätte...) und bringen das Tier auf eine Gesamtgröße von bestimmt zehn Zentimetern. Auffällig ist, dass das dritte Beinpaar deutlich kürzer ist und an ihrem Hinterleib beeindruckende, stachelförmige Spinnwarzen sitzen, die mit ihrer dolchartigen Krümmung richtig gefährlich aussehen und der Spinne ein etwas martialisches Erscheinungsbild verleihen. Allerdings ist sie völlig harmlos, hat mehr Angst vor uns, als wir Respekt vor ihr – unser Geblitze gefällt ihr jedenfalls nicht wirklich. Rasch bringt sie sich vor uns und unseren Kameras in Sicherheit und flüchtet in höhere Baumregionen, wo sie sich im dichten Laub vor unseren Blicken verbirgt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Du meine Güte, wenn mir vor zehn Jahren jemand gesagt hätte, dass ich völlig gelassen direkt unter einem derart von Krabbelzeug bevölkerten Baum Platz nehme und in aller Ruhe Gemüse fürs Abendessen schnibble, dann hätte ich denjenigen bestimmt für verrückt erklärt. Nun aber sitze tatsächlich ich ohne jedes Unwohlsein unter poppenden Riesenkäfern und handtellergroßen Spinnen und schäle entspannt Zwiebeln. Naja, ich gebe zu, dass ich wohl ordentlich aufkreischen würde, fiele mir eines dieser Monster in den Kragen, aber ich vertraue den Viechern jetzt einfach mal und freue mich ohne Angst an ihrer Präsenz. Außerdem muss ich gar nicht kreischen, denn das übernimmt jemand anderer für mich. Wir decken gerade den Tisch, als aus der grasigen Böschung hinter uns ein gar gruseliges, sehr lautes Geräusch ertönt. Es klingt nach Todesnot; als würde ein Ferkel abgestochen oder ein kleines Raubtier gerade eine Ratte killen. Wir stürzen zur Böschung, leuchten mit unseren Taschenlampen die Halme ab, doch es ist nicht das Geringste zu sehen – nicht einmal das Gras bewegt sich. Plötzlich bricht das Gekreische abrupt ab und Sekunden später landet ein kleiner Frosch vor unseren Füßen. Ungläubig sehen wir uns an. „Nein, das warst nicht du, gell!“, sage ich und stupse das feucht glänzende Tierchen sanft an. „Kreiiiiiisch!“, antwortet es prompt. Nicht zu fassen, aber die Geräuschquelle ist tatsächlich dieser gerade mal vier Zentimeter große Frosch! Keiner von uns hat jemals solche Töne aus dem Munde eines Amphibiums vernommen, noch war uns bekannt, dass sie in der Lage sind, derartig zu schreien. Leider aber haben wir kein Froschbestimmungsbuch an Bord, um diesem vermeintlichen Phänomen gleich jetzt auf den Grund gehen zu können; also kategorisieren wir den kleinen Hüpfer vorerst mal als „Gemeinen Naukluft-Quietschfrosch“ und ich trage unser angebliches Unikat aus der Gefahrenzone unserer Füße, hinab ans Flussufer, was er ohne weiteren Protest mit sich geschehen lässt. Wochen später allerdings finde ich heraus, dass es sich bei unserem lautstarken Freund um einen Tandy Sandfrosch (Tomopterna tandyi) handelt und dass er tat, was alle Frösche in akuter Todesnot zu tun pflegen – nämlich um ihr Leben zu kreischen. Man lernt echt nie aus!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-odI2rt27nt0/Ti8CEERykLI/AAAAAAAACto/J_6TiF4QUoc/s1600/IMG_3856.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-odI2rt27nt0/Ti8CEERykLI/AAAAAAAACto/J_6TiF4QUoc/s200/IMG_3856.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723927754870962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-L9x6cQqjLK0/Ti8CDh3OFRI/AAAAAAAACtQ/bKtYJiaGV7E/s1600/IMG_3769.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-L9x6cQqjLK0/Ti8CDh3OFRI/AAAAAAAACtQ/bKtYJiaGV7E/s200/IMG_3769.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723918516622610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-VDKTEAsyBGU/Ti8CDa1qsSI/AAAAAAAACtI/rFtBkb2YV9k/s1600/IMG_3763.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-VDKTEAsyBGU/Ti8CDa1qsSI/AAAAAAAACtI/rFtBkb2YV9k/s200/IMG_3763.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633723916631060770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1) Myrmeleon sp.,  2-3) Tomopterna tandyi&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Nach diesem aufregenden Erlebnis nehmen wir nun wieder am Tisch Platz und freuen uns auf ein gemütliches Abendessen, in dessen Verlauf wir jedoch weiterhin aufs Übelste „belästigt“ werden. Es ist stockfinster und, damit wir unseren Tellerinhalt erkennen, fachgerecht zerteilen und unfallfrei zum Munde führen können, haben wir unser Benzinlämpchen in der Mitte der Tafel platziert. Ihr heller, warmer Schein erfreut nicht nur uns, sondern auch eine Vielzahl von Insekten, die uns umflattern, umschwirren, umhüpfen und umkreisen. Natürlich haben sie es nicht auf uns abgesehen, sondern auf das Licht der Lampe. Das allerdings zieht sie so magisch an, macht sie so irre, dass sie wie betrunken umhertorkeln und immer wieder in unseren Tellern, Haaren und T-Shirt-Ausschnitten landen. Von Käfern, die auch hier selbstverständlich mit von der Partie sind, ist man ein derart unkoordiniertes Flugverhalten ja gewöhnt, doch unser Licht macht auch an und für sich gewandte Flieger zu totalen Wirrköpfen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Da ist zum Beispiel ein Insekt mit durchsichtigen, schwarz gemusterten Flügeln, das sich mehrmals formvollendet nähert, um schließlich mit einem satten Plöpp am Fuße der Lampe zu landen. Dann dreht es völlig durch und kreiselt wie ein bekiffter Derwisch auf dem Tisch umher. Mittlerweile aber hat sich dort etwas Tau abgesetzt und daran bleibt das libellenähnliche Tier nun mit den Flügeln kleben. Einige Male befreien wir es aus seiner misslichen Lage, doch vergebens. Schwirr, kreisel, plöpp – und schon wieder klebt es. Irgendwann geben wir unsere gut gemeinten Rettungsversuche auf und studieren statt dessen das wirklich hübsche Insekt. Es hat wunderschöne Flügel, die wie ein abstraktes Kunstwerk aussehen, einen eleganten, leicht gebogenen Leib und faszinierende Augen. Wie stark gewölbte, übergroße Halbkugeln sitzen diese seitlich am Kopf; wenn sich das Licht darin bricht, leuchtet ein bläulicher Stern auf, der stark an das Logo des Schreibgeräteherstellers Mont Blanc erinnert. Dieser Stern ist es auch, der uns schließlich zur Identifizierung der „Nachtlibelle“ führt: es ist eine Ameisenjungfer. Jeder von uns kennt wohl diese kreisrunden, wallumfriedeten Trichter in sandigen Böden, in denen kleine, zangenbewehrte Wesen auf Beute lauern -&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;die Ameisenlöwen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-OJytghybPxg/Ti8CNab10xI/AAAAAAAACuA/HDlZt0ULoIs/s1600/P1100511.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-OJytghybPxg/Ti8CNab10xI/AAAAAAAACuA/HDlZt0ULoIs/s200/P1100511.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633724088321430290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-INqINEXDxdk/Ti8CM7s86gI/AAAAAAAACtw/bZB_eNkdOmo/s1600/IMG_3860.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-INqINEXDxdk/Ti8CM7s86gI/AAAAAAAACtw/bZB_eNkdOmo/s200/IMG_3860.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633724080071698946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-bG6l_7vxu5c/Ti8CNMdvEoI/AAAAAAAACt4/9Zg--rWU7ak/s1600/IMG_3867.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-bG6l_7vxu5c/Ti8CNMdvEoI/AAAAAAAACt4/9Zg--rWU7ak/s200/IMG_3867.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5633724084571280002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1) Myrmeleon sp., 2) Noch ist er nüchtern, 3) Jetzt nimmer!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Und das Insekt, das wir gerade vor uns kleben haben, ist die voll entwickelte Form dieses Mini-Räubers und auch sie ist, wie wir feststellen können, ein echter Fleischfresser. Ein sehr entspannter noch dazu, vielleicht aber auch nur ein extrem hungriger. Mit beiden Flügelpaaren haftet er nun mittlerweile an der Tischplatte, befindet sich also in völlig wehrloser Rückenlage, hat sich aber trotzdem eine kleine, quietschegrüne Wanze gegriffen und verzehrt diese voller Gier. Während wir noch ungläubig dieses erstaunliche Verhalten beobachten, nähert sich bereits das nächste insektuöse Highlight dieses Abends. Ein Falter kreist um unsere Lampe und lässt sich dann entschlossen auf meiner Bierdose nieder. Rasch entrollt er seinen Rüssel und saugt das kühle Kondenswasser, das in Perlen auf dem Blech steht, genüßlich auf. Immer weiter bewegt er sich dabei am Dosenrand hinunter, entdeckt bald die Lücke zwischen Dosenboden und Tisch, erschmeckt dort einen herabgelaufenen Biertropfen – und kommt wohl auf den Geschmack. Um ihm etwas Gutes zu tun, benetze ich ein kleines Zweiglein mit Gerstensaft und locke das Leckermaul mit winzigen Bierpfützchen gezielt auf dem Tisch umher. Begeistert folgt das Tier der gelegten Spur und tupft jeden feuchten Alkoholfleck sorgsam trocken. „Sei doch ned so sparsam!“, tadelt mich Jochen im Spaß und kippt dem Falter beherzt ein ganzes Biermeer vor den Rüssel. Dieser stürzt sich ohne zu zögern auf die großzügige Gabe und beginnt zu saugen. Der fingernagelgroße Alkoholsee, der sich, den Gesetzen der Oberflächenspannung folgend, zuerst deutlich nach oben wölbte, wir zusehends flacher und in der Folge auch kleiner. Schließlich ist die Pfütze fast verschwunden – die Saufnase sitzt daneben und ist völlig betrunken. Ohne Witz! Der vormals ganz normale Falter zeigt Ausfallerscheinungen, die wir kaum fassen können. Vor der Sauforgie hatte das Tier einen wohlgeordneten Pelz auf der Oberseite seines Körpers, zwei straff gebogene, gezielt umhertastende Fühler und einen flinken Saugrüssel, der sich in Bruchteilen von Sekunden einrollen und wieder ausfahren ließ. Nun aber geht gar nichts mehr. Mit verstrubbelter Frisur flätzt der Falter deutlich derangiert vor dem Rest des trunkenmachenden Sees und hat jegliche Kontrolle über seine Extremitäten verloren. Sein Kopf steht schief, die Fühler hängen schlaff nach unten und er laboriert sicher eine Viertelstunde vergeblich an der Aufrollung seines Rüssels herum. Es ist ein Bild für Götter – allerdings für eher schadenfrohe... Auch wir haben fast ein schlechtes Gewissen, weil wir uns so königlich über den sichtbaren Suff des kleinen Falters amüsieren. Während wir uns langsam für die Nacht bereit machen, überlegen wir noch, ob ein Insekt wohl auch Kopfschmerzen bekommen kann. Und wenn ja, ob es daraus etwas lernt; wobei das eher fraglich ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Das sind Fragen, auf die wir wohl nie eine Antwort erhalten werden. Zur Sicherheit jedoch wünschen wir dem kleinen Trunkenbold gute Besserung und eine geruhsame Nacht, bevor wir uns selbst in unsere Zelte begeben. Doch halt, wir wollten ja vorher noch unsere Kamera montieren! Seit ein paar Wochen nämlich ist Heinz stolzer Besitzer einer Wildkamera mit Bewegungssensor, Infrarotblitz und sonstigem Pipapo, ein Modell, auf das er schon längere Zeit ein Auge geworfen hatte. Allerdings war es immer verhältnismäßig teuer – zu teuer für die wenigen Einsätze, für die wir es vorgesehen hatten – und er verkniff sich die Anschaffung. Im Februar jedoch wurde er fündig. Ein deutscher Jagdausrüster hatte die Selbstschusskamera im Sonderangebot und Heinz schlug sofort zu. Vier Tage später hielten wir das gute Stück in Händen, dazu einen kleinen Katalog mit weiteren Verkaufsschlagern aus der befremdlichen Welt der Jäger. Was es da nicht alles gibt und welch seltsame Namen diese Gerätschaften tragen! Kirrrohre zur feuchtigkeitsgeschützten Anbringung von Kirrgut direkt an der Kirrung, Vergrämspray zur großräumigen Umlenkung von Wild vor die Flinte und auf dem Autoheck montierbare Zerwirktische, um das erlegte Jagdgut gleich am Ort des Tötens bequem zerlegen zu können. Eine eigenartige Spezies sind sie ja schon, die halalitrötenden Waidmänner...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Wir hingegen gaben uns mit der für Mensch und Tier harmlosen Kamera zufrieden und probierten sie natürlich gleich mal aus – in der Dunkelheit unseres Schlafzimmers. Nein, keine Angst, es folgt nun keine Schilderung pikanter Details, nur so viel: das Ding funktioniert auch bei fast null Licht und löst schon bei geringfügigen Bewegungen zuverlässig aus – so soll es sein. Und jetzt montieren wir das Wunderteil an einem Baum, machen es scharf und begeben uns zu Bett. Gespannt auf den nächsten Morgen lassen wir uns vom Gluckern des Naukluft in den Schlaf murmeln und hoffen auf eine ereignisreiche Nacht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8124372880143607229-5454122781893183398?l=bariez.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bariez.blogspot.com/feeds/5454122781893183398/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8124372880143607229&amp;postID=5454122781893183398' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/5454122781893183398'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/5454122781893183398'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bariez.blogspot.com/2011/06/3-april-2011-blutkuppe-namib-naukluft.html' title='3. April 2011, Blutkuppe &gt; Namib Naukluft Park, Naukluft Campsite'/><author><name>Barbara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15119962091210101575</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bariez.com/images/PortraitBlog.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-2T8zvvg1e1k/Ti8CUlqmGaI/AAAAAAAACuY/vKxO-VRNXiI/s72-c/P1100632.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8124372880143607229.post-3539877677200444809</id><published>2011-06-01T18:41:00.002+02:00</published><updated>2011-09-07T12:47:57.063+02:00</updated><title type='text'>4. April 2011, Namib Naukluft Park, Waterkloof Trail</title><content type='html'>&lt;style&gt;@font-face {   font-family: "ＭＳ 明朝"; }@font-face {   font-family: "ＭＳ 明朝"; }@font-face {   font-family: "Trebuchet MS"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 10pt; font-family: "Times New Roman","serif"; }p.MsoFooter, li.MsoFooter, div.MsoFooter { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: "Times New Roman","serif"; }span.FuzeileZeichen {  }.MsoChpDefault { font-size: 10pt; }div.WordSection1 { page: WordSection1; }&lt;/style&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;„Rrrrrht!“, macht der Reißverschluss, ich erwache und sehe gerade noch Heinz’ entzückendes Popöchen aus dem Zelt verschwinden. Was heißt sehen; ich erahne es eher, denn es ist fast noch dunkel. Schlaftrunken klemme ich mir meine Brille auf die Nase, kämpfe mich aus dem warmen Schlafsack und folge dem heftig hustenden Heinz hinaus in die kühle Morgenluft. Er montiert schon die Kamera vom Baum und sieht mich achselzuckend an: nix drauf. „Ich hab’ aber auch die ganze Nacht nichts gehört,“, krächzt er mit belegter Stimme, „vielleicht hab’ ich alle Viecher mit meinem Gehuste verbellt.“ Ach, Schneck, du armer Schnuffel, wenn ich dir nur helfen könnte! Während Heinz keuchend die Kamera verstaut, werfe ich den Gaskocher an und mache Teewasser heiß, mehr Gutes kann ich im Moment leider nicht tun. Bald darauf summt der Kessel, aber bevor wir uns am Tisch niederlassen und unseren Tee trinken können, müssen wir erst mal ein Schlachtfeld beseitigen. Alles ist übersät mit Insektenleichen – auch unsere Ameisenjungfer hat das Zeitliche gesegnet, hält aber nach wie vor den Rest ihrer Beute in den Klauen; ein schöner Tod. In stillem Gedenken schlürfen wir unseren Tee und sinnieren aneinander gekuschelt in den heraufdämmernden Morgen hinein. „Du Schneck, du weißt schon, dass wir heute wandern gehen wollten, oder?“ „H-hm.“ „Meinst, du schaffst das? Wir müssen fei ned mitgehen, wenn es dir zu anstrengend ist. Dann bleiben wir hier und machen uns einen gemütlichen Tag im Lager.“ „M-mh, ich möchte schon gerne gehen.“ „Aber du sagst Stopp, wenn es dir zuviel wird, ja?!“ „M-hm, es wird schon gehen.“ Tapferer Schneck! Aber ich werde ihn heute nicht aus den Augen lassen; Männer überschätzen sich ja gerne mal, was die Tapferkeit anbelangt...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Auch Annette und Jochen, die mittlerweile aus ihrem Zelt gekrabbelt sind und sich ihren Morgenkaffee eingeschenkt haben, sehen Heinz ein wenig besorgt an. „Das geht schon, die Tour dauert ja ned so lang.“, hustet Schneck. Nein, eine richtig lange Wanderung ist es nicht – eineinhalb Stunden werden auf unserer Karte für den Waterkloof Trail angegeben. Diese Zeitangabe trifft aber wohl eher nur zu, wenn man straff durchgeht, was für uns völlig undenkbar ist. Nicht, weil Heinz kränkelt, sondern weil wir uns gut genug kennen: wir halten bei jeder Kleinigkeit und brauchen für alles mindestens doppelt so lange wie der von Reiseführern angenommene Durchschnitts-Tourist. Doch umso besser; je mehr Zeit wir uns lassen, desto schonender ist es für den angeschlagenen Heinz.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-u3WJCUXdegA/TmZgVbP-LmI/AAAAAAAACvw/4ddnzuzF3hw/s1600/IMG_2625.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-u3WJCUXdegA/TmZgVbP-LmI/AAAAAAAACvw/4ddnzuzF3hw/s200/IMG_2625.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649308703791132258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-1E56YZaGKJU/TmZgGMd4DQI/AAAAAAAACuo/7ZuNRp3hpS8/s1600/IMG_2563_AnoplocCurvi.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-1E56YZaGKJU/TmZgGMd4DQI/AAAAAAAACuo/7ZuNRp3hpS8/s200/IMG_2563_AnoplocCurvi.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649308442124881154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-g3lAxFRPrzI/TmZhbSuS73I/AAAAAAAACyw/ZlXTs4R1WEE/s1600/IMG_3838.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-g3lAxFRPrzI/TmZhbSuS73I/AAAAAAAACyw/ZlXTs4R1WEE/s200/IMG_3838.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309904093245298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Unser Lager am Naukluft River; 2) Anoplocnemus curvipes; 3) Opfer der Klebhirse; 4) Colotis regina&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Nach einem ausgiebigen Frühstück, zu dem Schneck wieder reichlich Grippemittel schluckt, packen wir unsere Tagesrucksäcke und machen uns schließlich auf den Weg. Aber welchen Pfad nehmen wir nun, den linken oder den rechten? Der krakelige Plan, den wir am Gate erhalten haben, gibt darüber leider keine eindeutige Auskunft. Eine Beschilderung ist auch nicht vorhanden, so also haben wir die freie Auswahl. Ok, dann erst mal links! Nach ein paar hundert Metern allerdings zeigt sich deutlich, dass das die falsche Entscheidung war, denn der Weg führt, zunehmend schattenlos, in weitem Bogen weg vom Fluss. Jochen kehrt um, will nach einem Wegweiser suchen, Annette spurtet ihm nach und auch wir wenden unsere Schritte, traben den beiden langsam hinterher. Doch plötzlich bleibt Heinz stehen, nestelt seine Kamera aus dem Rucksack und beginnt am Rande der Wiese etwas zu knipsen. Neugierig beäuge ich sein Motiv: eine total abgenagte, stängelige Pflanze!? Uih, nein, da sitzt was drauf! Ein blattwanzenähnliches, dunkelbraun-schwarzes Insekt von kurioser Gestalt hängt kopfüber am Stiel und mampft genüßlich an einem kleinen Seitentrieb herum. Es ist zirka vier Zentimeter groß, hat wunderschöne, wie kostbares Holz gemaserte Deckflügel und Hinterbeine, die, geschwungen wie eine geschweifte Klammer, markant vom Körper abstehen. Ein tolles, wirklich extrem „formschönes“ Tier, das uns beiden aber völlig unbekannt ist. Auch unser Insektenbuch hilft uns nicht weiter, doch das Insekt ist so auffällig: es muss zu bestimmen sein. Und tatsächlich, eine gründliche Internet-Recherche – als wir schon lange wieder zuhause sind – lässt mich fündig werden: es ist eine Blattwanze mit dem bezeichnenden Namen „Anoplocnemus curvipes“. Trotz seiner hübschen Gestalt jedoch ist das Kurvenbein ein eher unbeliebter Zeitgenosse, denn es tritt gerne scharenweise auf, ist sehr gefräßig und vergeht sich mit Vorliebe an des Farmers und Gärtners liebevoll gezogener Grünpflanzenernte. Wozu das Insekt allerdings mit diesen akkoladenartigen Hinterbeinen ausgestattet ist, finde ich nicht heraus. Naja, es wird schon was mit Partnersuche und Beeindruckung der holden Weiblichkeit zu tun haben – wie letztendlich vieles im Leben. Und irgendwie haben die geschwungenen Beine ja sogar entfernte Ähnlichkeit mit den durchtrainierten Oberarmen adonishafter Muckibudenbesucher...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-7nwuPhtN4Ew/TmZglltca7I/AAAAAAAACwI/n1J-gZ5qtx0/s1600/IMG_3774_ColotisReg.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-7nwuPhtN4Ew/TmZglltca7I/AAAAAAAACwI/n1J-gZ5qtx0/s200/IMG_3774_ColotisReg.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649308981477010354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;„Hallo, Barbara, Heinz, wo bleibt ihr denn?“, schallt es aus der Ferne. Huch, ja, wir wollten ja wandern gehen! Flugs eilen wir in die Richtung des Rufes und treffen bald auf Annette und Jochen, die schon ungeduldig auf uns warten – direkt an einem hölzernen Wegweiser, auf dem klar und deutlich „Waterkloof Trail“ geschrieben steht. Na also, geht doch! Gemeinsam stürzen wir uns in die grüne Hölle, die sich da vor uns auftut. Der Pfad entlang des Naukluft River ist völlig zugewachsen, überwuchert von Gras, Blumen, schwer an ihrem Laub tragenden Büschen und einer sehr anhänglichen Pflanze, die etwas hirseartiges an sich hat – zumindest was ihre Erscheinung anbelangt. Ansonsten scheint sie eher mit den Kletten verwandt zu sein, denn bereits nach ein paar Metern sind wir bis in Kniehöhe von ihren stark haftenden, widerhakenbesetzten Samen bedeckt. Das ist beim Gehen ein bisschen lästig; ständig nämlich wickeln sich die Triebe der Klebhirse um unsere Beine, haken sich an Stoff, Schuhbändern und ihren eigenen Samen fest, sodass sie regelrechte Stolperfallen bilden - die fiesen Ranken schaffen es jedoch nicht, uns zu Fall zu bringen. Ein paar Schmetterlinge allerdings hatten da deutlich weniger Glück: bei ihrer munteren, bodennahen Gaukelei über das Grün des Uferstreifens sind sie der Haftkraft der Hirse zum Opfer gefallen und mussten, gehalten von deren Widerhaken, ihr Leben lassen. Doch erfreulicherweise sind noch genügend fröhlich flatternde Artgenossen übrig, die unsere Augen jetzt mit ihren bunten Farben erfreuen: der Queen Purple Tip (Colotis regina) mit einem irisierenden lila Fleck auf jeder Flügelspitze, Yellow Pansy (Junonia hierta) in samtigem Schwarzbraun mit gelben Klecksen, der, wenn er sich niederlässt, für einen kurzen Moment den Blick auf zwei leuchtend violette Kreise freigibt, der wild gemusterte Citrus Swallowtail (Papilio demodocus) in reduzierten Mondrian-Farben und zahllose andere kleine Weißlinge, Bläulinge und „Gelblinge“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-K-Ai1sTABUE/TmZgUv8yJkI/AAAAAAAACvg/ilqpdncFhLQ/s1600/IMG_2611.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-K-Ai1sTABUE/TmZgUv8yJkI/AAAAAAAACvg/ilqpdncFhLQ/s200/IMG_2611.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649308692167927362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-tI8MF7KJjyo/TmZhbNDWtEI/AAAAAAAACyo/Unvl54Sna-0/s1600/IMG_3835_JunoniaHierta.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-tI8MF7KJjyo/TmZhbNDWtEI/AAAAAAAACyo/Unvl54Sna-0/s200/IMG_3835_JunoniaHierta.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309902570959938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-PRoCoajCDDs/TmZg1HNyItI/AAAAAAAACww/ehQmYcVb480/s1600/IMG_3789.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-PRoCoajCDDs/TmZg1HNyItI/AAAAAAAACww/ehQmYcVb480/s200/IMG_3789.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309248169059026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Papilio demodocus; 2) Junonia hierta; 3) Carabidae sp.; 4) das neophytische Pfahlrohr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-w7UY98Lkvyg/TmZg1WOjQrI/AAAAAAAACw4/i6dhbuks6gU/s1600/IMG_3790.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-w7UY98Lkvyg/TmZg1WOjQrI/AAAAAAAACw4/i6dhbuks6gU/s200/IMG_3790.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309252198810290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Staunend kämpfen wir uns den Uferpfad entlang, vorbei an einer riesigen Felsenfeige, die sich eng an eine steile Abbruchkante schmiegt, vorbei an einem meterhohen Pfahlrohrdickicht, dessen schilfige Blätter laut im Wind rascheln. Moment mal, Pfahlrohr?! Was hat denn das hier zu suchen? Diese stark rhizombildende Pflanze (Arundo donax) hat ihre Heimat eigentlich im Mittelmeerraum – im Jahre 1986 hatte ich mir an einem Hippiestrand auf Korfu aus ihren bambusartigen Stängeln ein Hüttchen gebaut – dass es sie auch in Afrika gibt, war uns bis dato nicht bekannt. Und noch dazu eine panaschierte Form, wie sie hier vor uns steht - sehr seltsam! Ein paar Meter weiter, wir kommen aus dem Wundern gar nicht heraus, stehen wir plötzlich vor den zipfeligen, strahlend weißen Blüten eines Stechapfelstrauchs (Datura sp.), einem aus Mittelamerika stammenden Gewächs. Wir hatten ja vorhin schon leichte Zweifel über die wahre Herkunft der Hirse, aber das sind nun wirklich auffallend viele, definitive Neophyten an einem so entlegenen Ort wie diesem. Auf welchem Wege sie wohl hierher gekommen sind? Nun gut, man braucht sich ja nur in unseren eigenen Wäldern umzusehen: immer wieder laden dort bequeme Zeitgenossen ihre Gartenabfälle (und nicht nur die) ab, ohne zu ahnen, dass das ernsthafte Konsequenzen für die Natur hat. Welcher aufmerksame Waldspaziergänger kennt zum Beispiel nicht die gelben Rispen der Goldrute, die rosafarbenen Blüten des Himalaya-Springkrauts oder die herzförmigen Blätter des Japanischen Knöterichs. Wunderschön anzusehen, sehr vital, aber eben nicht heimisch und damit eine mittlere Katastrophe für unsere Flora. Inwieweit nun Datura und Co. im Tal des Naukluft Schaden anrichten, durch welchen Zufall sie sich hier ansiedeln konnten, vermögen wir nicht zu sagen, seltsam aber ist es allemal und auch ein wenig rätselhaft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Y-dV6DuGF1Q/TmZgl2ljYsI/AAAAAAAACwQ/1mryM-j2WIM/s1600/IMG_3778.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Y-dV6DuGF1Q/TmZgl2ljYsI/AAAAAAAACwQ/1mryM-j2WIM/s200/IMG_3778.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649308986007315138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-pw7z4N1uxpU/TmZg1ZNmz_I/AAAAAAAACxA/xhphQp_5lbw/s1600/IMG_3792.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-pw7z4N1uxpU/TmZg1ZNmz_I/AAAAAAAACxA/xhphQp_5lbw/s200/IMG_3792.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309253000155122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-u_lIykeIAuA/TmZg0zn96JI/AAAAAAAACwo/aZGMnJfEWTQ/s1600/IMG_3786.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-u_lIykeIAuA/TmZg0zn96JI/AAAAAAAACwo/aZGMnJfEWTQ/s200/IMG_3786.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309242910173330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1) dümpelnder Frosch; 2) Carabidae sp.; 3) Potamonautes sp.; 4) Gespinstmotten-Raupe&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-U-5zdt_skJw/TmZgmA9x-GI/AAAAAAAACwY/NibhaetK7Og/s1600/IMG_3781.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-U-5zdt_skJw/TmZgmA9x-GI/AAAAAAAACwY/NibhaetK7Og/s200/IMG_3781.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649308988793288802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Während wir noch über die Verbreitungswege dieser Neophyten spekulieren, führt unser Wanderpfad plötzlich hinab zum Fluss, den wir hüpfend und springend, über wackelige Steine und glitschige Felsbrocken hinweg, überqueren, um auf der anderen, flachkiesigen Seite weitergehen zu können. Dort fließt zwar kein Wasser mehr, aber allenthalben stehen noch kleine Tümpelchen, in denen sich reiches Leben regt. Zierliche, schwarze Kaulquappen säumen in Scharen die Ränder dieser Pfützen, an den tieferen Stellen dümpeln träge Frösche vor sich hin und außerdem gibt es hier - wir sind hellauf begeistert – Süßwasserkrabben! Diese moorbraunen, scherenbewehrten Krustentiere (Potamonautes sp.), die leider verdammt gute Augen haben und allesamt rasch vor uns flüchten, sind so ungefähr die letzten Tiere, die wir in Namibia zu sehen erwartet hätten, doch umso mehr freuen wir uns jetzt. Lange Zeit stapfen wir im Flussbett umher und nehmen jede auch noch so winzige Lache unter die Lupe, um nur ja nichts zu übersehen. Dabei kreuzen wir mehrmals den wasserführenden Lauf des Naukluft, bis schließlich der Weg an der rechten Böschung in ansteigendes Gelände hinaufführt. Zuerst beschatten uns dort noch hohe Bäume, an deren Stämmen sich große Ansammlungen von nesselhaarigen Gespinstmotten-Raupen niedergelassen haben, dann aber wird es lichter und wir haben freien Blick auf die steilen, rötlichen Felswände, die uns wie ein riesiger Wall umgeben. Hoch über uns schweben zwei Verreaux-Adler, die trotz ihrer nicht unbeträchtlichen Spannweite von fast zwei Metern mit dem bloßen Auge lediglich wie zwei kreisende, schwarze Punkte aussehen. Doch das Fernglas offenbart ihre wahre Identität und Jochen, der Vogelfan, ist im Glück.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-7Yju0_8b1No/TmZhJ4fv45I/AAAAAAAACxw/pZjJHKFnGJ8/s1600/IMG_3807_CodonRoyenii.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-7Yju0_8b1No/TmZhJ4fv45I/AAAAAAAACxw/pZjJHKFnGJ8/s200/IMG_3807_CodonRoyenii.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309604995130258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-XRR5JwmiU14/TmZg_CC59eI/AAAAAAAACxQ/mwz04-pGPS8/s1600/IMG_3799_SarcostemmaSp.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-XRR5JwmiU14/TmZg_CC59eI/AAAAAAAACxQ/mwz04-pGPS8/s200/IMG_3799_SarcostemmaSp.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309418579949026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-dAvSRju3pLc/TmZhK8ep6xI/AAAAAAAACyI/icVJmNkIRlw/s1600/IMG_3812.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-dAvSRju3pLc/TmZhK8ep6xI/AAAAAAAACyI/icVJmNkIRlw/s200/IMG_3812.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309623244155666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1) Codon royenii; 2) Sarcostemma viminale; 3) Heinz am Objekt der Begierde (Cyphostemma sp.); 4) Euphorbia mauritanica&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Heinz hingegen interessieren die Adler im Moment herzlich wenig, denn er hat diverse Pflanzen entdeckt, die sein Sukkulenten-Liebhaber-Herz höher schlagen lassen. Direkt neben dem Weg zum Beispiel spitzen ein paar Sansevierien aus dem dichten Gras. Das sind grün gemaserte, in meinen Augen nicht besonders hübsche, ledrige Stängel, die in den 50er- und 60er-Jahren bei uns zulande Hochkonjunktur als anspruchslose Zimmerpflanzen hatten. Der sogenannte Bogenhanf fristet auch heutzutage noch ein, im wahrsten Sinne des Wortes, Nischendasein auf den Fensterbrettern nikotin- und teergeschwängerter Trinkstuben, erlebt aber erstaunlicherweise seit einiger Zeit eine Renaissance als grünes Dekoelement in einrichtungsbewußten Haushalten. Zu lächerlichen Zöpfen geflochten und ihrer ohnehin nicht gerade eindrucksvollen Würde beraubt, ist die Sansevieria cylindrica momentan DER floristische Verkaufsschlager – ein unterkühltes Accessoire für stylish-nüchterne Wohnzimmer – nicht weniger und leider auch nicht mehr.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-_AOWArGMaCY/TmZg_yE5I5I/AAAAAAAACxg/k_VFYAibwn4/s1600/IMG_3804.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-_AOWArGMaCY/TmZg_yE5I5I/AAAAAAAACxg/k_VFYAibwn4/s200/IMG_3804.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309431473185682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Hier jedoch dürfen die Pflanzen noch Pflanzen sein und wachsen, wie sie wollen. Nun ja, zumindest fast, denn aus den Augenwinkeln heraus sehe ich, wie Heinz sich tief ins Gras beugt und mit einem Taschenmesser an den armen Sansevierien zu schaffen macht. Er wird doch nicht...?! Oh, doch, er säbelt tatsächlich ein Blatt ab, verstaut es vorsichtig in seinem Rucksack und sieht mich entschuldigend an, indem er seine Augenbrauen lupft und hörbar atmend mit den Schultern zuckt. Ich weiß ja, dass er es nicht lassen kann, habe ihm aber im Scherz schon angedroht, ihn nicht zu kennen, sollten wir am Münchner Flughafen bei der Rückkehr gefilzt werden. Dieser Gedanke jedoch macht mir im Augenblick die geringsten Sorgen: schon wieder hat Heinz etwas erspäht und krabbelt durch dichtes Gras einen steilen Hang nach oben. Voller Freude bahnt er sich seinen Weg zu einem prächtigen Cyphostemma-Bäumchen, dessen abblätternde, pergamentartige Rinde golden in der Sonne leuchtet. „Da sind Beeren dran!“, jauchzt er und pflügt im Erntefieber durch die Vegetation. Es ist ja nicht so, dass es hier vor Skorpionen und Schlangen geradezu wimmeln würde, aber für meinen Geschmack bewegt er sich dennoch ein wenig zu unbekümmert im Gelände. „Ich pass’ schon auf, Schneck!“, schwört Heinz, während er zielstrebig zum Objekt seiner Sukkulenten-Begierde raschelt. Dort angekommen, tätschelt er liebevoll den sonnenwarmen Stamm, streichelt die prallen, wassergefüllten Blätter, erntet einige der roten Früchte und saust wieder hangabwärts, übers ganze Gesicht strahlend, zu dem riesigen, besenartigen Busch, dessen zarte, sternförmige Blüten ich gerade fotografiere.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-eOSp9txitpg/TmZhkDnJnvI/AAAAAAAACzA/LSbEkoFJ-4I/s1600/P1100741.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-eOSp9txitpg/TmZhkDnJnvI/AAAAAAAACzA/LSbEkoFJ-4I/s200/P1100741.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649310054655565554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-6YtBJgAlQ6c/TmZhayahnsI/AAAAAAAACyY/r_qipr7ECSM/s1600/IMG_3818_UrothemisSp.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-6YtBJgAlQ6c/TmZhayahnsI/AAAAAAAACyY/r_qipr7ECSM/s200/IMG_3818_UrothemisSp.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309895420387010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-D10-0Ck92Lk/TmZg_5hznYI/AAAAAAAACxo/Sr6xIvBqG44/s1600/IMG_3805.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-D10-0Ck92Lk/TmZg_5hznYI/AAAAAAAACxo/Sr6xIvBqG44/s200/IMG_3805.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309433473506690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Marsch im Flussbett; 2) Trithemis sp. auf Sarcostemma ;-) ; 3) Blick in die Naukluftberge&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;„Schau mal, wie schön die Euphorbie blüht!“, sage ich zu ihm, stolz, dass ich auch mal etwas entdeckt habe. Leider ernte ich nur einen leicht empörten Blick. Das sei eine Sarcostemma, Sarcostemma viminale, um genau zu sein, eine Angehörige der Asclepiadoidae und somit verwandt mit Hoodia, Stapelia und Co., mit Euphorbien hätte das nichts, aber auch gar nichts zu tun. „Schau, das ist eine Euphorbie!“, sagt Heinz und deutet auf einen weiteren, ebenfalls besenartigen Busch, der zwei Meter neben meiner „Nicht-Euphorbie“ steht. „Die hat ganz andere Blüten, siehst?“ Ja, ich sehe, aber so richtig erschließt sich mir die ganze Systematik dennoch nicht. Vor einigen Jahren, ich gestehe, hätte ich eine Euphorbie wie die „virosa“ ohne mit der Wimper zu zucken schlichtweg als Kaktus bezeichnet – ein schwerer, fast krimineller botanischer Fehltritt. Das passiert mir heute natürlich nicht mehr - mit rotierenden Gehirnzellen habe ich mittlerweile sogar verinnerlicht, dass Euphorbien auch nicht zwangsweise wie Kakteen aussehen müssen, sondern ganz unterschiedliche Erscheinungsformen haben. Dass aber diese beiden milchenden Steckerlbüsche, trotz unterschiedlicher Blüten, nicht verwandt sein sollen, will mir nicht in den Kopf. „Ach Schneck, das ist doch ganz einfach! Sarcostemma gehört zu den Asclepiadaceae, den Schwalbenwurzgewächsen. Das war mal eine eigenständige Pflanzenfamilie, heutzutage aber wird sie als Unterfamilie namens Asclepiadoidae innerhalb der Apocynaceae, also der Hundsgiftgewächse, behandelt. Somit ist Sarcostemma nicht nur mit den Aasblumen verwandt, sondern auch mit Adenium und Pachypodium und sogar mit Oleander und Immergrün. Die Familie der Euphorbiaceae hingegen, also die der Wolfsmilchgewächse, teilt sich in die Gattungen Monadenium, Synadenium, Pedilanthus, Jatropha und Euphorbia. Bekannte Vertreter der Gattung Euphorbia sind Weihnachtsstern und Christusdorn und auch die Walzen-Wolfsmilch, die ich dir letzten Herbst für den Garten geschenkt habe. Also zwei völlig verschiedene Paar Schuhe!“ Ohweia, Familie, Gattung, Hundsgift, Wolfsmilch, Asclepiadoidae, Asclepiadaceae, Apocynaceae - da soll man nicht durcheinanderkommen! In der Theorie klingt es ja noch recht einleuchtend, aber wenn ich mir die zwei Steckerlbüsche so ansehe... Doch diese Thematik, so beschließe ich, werde ich mir zuhause in Ruhe zu Gemüte führen, denn jetzt benötige ich all meine verfügbaren Aufnahmekapazitäten für die unglaubliche Flut von Eindrücken, die weiter auf uns einstürmt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-EEhrPz_Cd5M/TmZg0UNUN7I/AAAAAAAACwg/q2vMG83S8MA/s1600/IMG_3784.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-EEhrPz_Cd5M/TmZg0UNUN7I/AAAAAAAACwg/q2vMG83S8MA/s200/IMG_3784.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309234476890034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Aus der hohen Felswand links von uns zum Beispiel tönt lautes Vogelgeschrei. „Uih, das sind Agaporniden!“, sagt Heinz, ohne seinen Blick von einer blühenden Codon-royenii-Pflanze zu nehmen. Jochen sucht die Wand gerade mit dem Fernglas ab und meint ganz aufgeregt: „Nein, nein, das sind Papageien, Erdbeerköpfchen!“ „Ja, ich sag ja, Agaporniden, Unzertrennliche, aber keine Erdbeer-, sondern eher Rosenköpfchen.“, murmelt Heinz, während auch er jetzt durch den Feldstecher späht. Jochen sieht Heinz leicht irritiert an – schön langsam wird er uns allen ein wenig unheimlich. Ich kenne ihn nun ja schon seit über drei Jahren, kenne seine speziellen Interessen, seine überquellende Bücherwand, vollgestopft mit Fachliteratur über Ornithologie und exotische Pflanzen, kenne seine detaillierten Erklärungen und Ausführungen über das, was bei ihm gefiederterweise in Volieren und grünenderweise auf Fensterbänken und Terrasse lebt – und das ist verdammt viel. Über jedes einzelne Pflänzchen und Vögelchen weiß er Unmengen zu erzählen, inklusive der wissenschaftlichen Bezeichnungen, die ihm wie einem alten Lateiner von den Lippen perlen; und auch, wenn er das alles permanent um sich hat und sich seit Jahrzehnten damit befasst, finde ich diese Tatsache allein schon ziemlich bemerkenswert. Dass er aber in der Lage ist, sein Wissen derart mühelos von der Fensterbank, Voliere und Bibliothek ins „Feld“ zu übertragen, macht nicht nur mich sprachlos.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-A8nCbw0SV3Q/TmZhkbOLCTI/AAAAAAAACzI/1Da2Ozs2Y5A/s1600/P1100799.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-A8nCbw0SV3Q/TmZhkbOLCTI/AAAAAAAACzI/1Da2Ozs2Y5A/s200/P1100799.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649310060993251634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-iW_DmGFvgSQ/TmZhKXyOD0I/AAAAAAAACyA/hwqono8_sAo/s1600/IMG_3811.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-iW_DmGFvgSQ/TmZhKXyOD0I/AAAAAAAACyA/hwqono8_sAo/s200/IMG_3811.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309613394104130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-gBDhXWdUPxA/TmZhKRFuFUI/AAAAAAAACx4/Nd3uylzi88w/s1600/IMG_3808.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-gBDhXWdUPxA/TmZhKRFuFUI/AAAAAAAACx4/Nd3uylzi88w/s200/IMG_3808.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309611596846402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Gyrinus sp.; 2) Moospölsterchen; 3) Ansammlung von Gespinstmotten-Raupen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Und natürlich hat er recht – die heftig schnatternden Unzertrennlichen da oben in den Felsen haben ein gedeckt grünes Federkleid, geziert von einer lachsfarbenen Brust, leuchtend blauen Oberschwanzdecken, die unter den Flügeln hervorblitzen und leukoplastfarbenen Schnäbeln, mit denen sie sich liebevoll gegenseitig beknabbern; es sind also eindeutig Rosenköpfchen. Es herrscht reges Treiben in der von Brutnischen gespickten Wand, wenngleich, das sieht man deutlich, die Aktivität der munteren Papageien ein wenig unter der Präsenz der kreisenden Adler leidet. Dennoch ist es höchst unterhaltsam, sie zu beobachten – aber auch anstrengend, denn die Sonne hat fast schon ihren Zenith erreicht, wirft dunkle Schatten und blendet gleichzeitig. Zudem ragt die Felswand steil vor uns auf und zwingt unsere Köpfe in einen, auf Dauer schmerzhaften, 90-Grad-Winkel. So also renken wir nach einer Weile unsere Halswirbelsäulen knackend wieder ein und folgen weiter dem Pfad, der bald einen deutlichen Rechtsknick macht und uns, nach einigen felsigen Serpentinen, zum letzten flachen Absatz der Wanderung führt. Dieses Mini-Plateau ist ein kleines Paradies: aus einer engen, moosbewachsenen Schlucht sprudelt das glasklare Wasser des Naukluft in mehrere gumpenartige Becken, die in allen Grün- und Türkistönen schimmern. Auf der diamantglitzernden Wasseroberfläche wuseln Heerscharen von Taumelkäfern (Gyrinus sp.) herum, die, einem riesigen Vogelschwarm ähnlich, in einem fast homogenen Verbund ständig ihre Richtung ändern. Zuerst hatten wir die quirligen Wesen ja für Wasserläufer gehalten, aber bei genauerer Betrachtung fiel uns das Fehlen der charakteristischen, langen Beine auf und auch ihr Bewegungsmuster ist ein völlig anderes. Da war mal wieder Recherche angesagt, die Interessantes zutage brachte: auf englisch werden die Insekten völlig zurecht Whirligig Beetles (Kreiselkäfer) genannt, die, im Verhältnis zu ihrer Körpergröße, die schnellsten aller Wasserinsekten sind und zudem noch zwei Paar Augen besitzen – ein Paar für Überwasser und eines für Unterwasser. Mit Letzterem sehen die kleinen Derwische sicher auch zum Grunde der Pools, wo graugrüne Krallenfrösche (Xenopus laevis) an den Felsen hängen; wir hingegen können diese leider nur erahnen, weil die hektischen Taumelkäfer viel zu viel Unruhe in den Oberflächenspiegel bringen. Dafür aber scheinen sich die Frösche erfolgreich vermehrt zu haben: an den Randzonen der Gumpen wimmelt es vor graubraunen Kaulquappen, die mit ihrer beachtlichen Größe von sicher sechs Zentimetern nur von ebenso stattlichen Müttern stammen können – Krallenfroschweibchen werden bis zu dreizehn Zentimeter groß.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Gz1ne9U3nAk/TmZg_qNzbOI/AAAAAAAACxY/zMQiCEpyEv8/s1600/IMG_3802.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Gz1ne9U3nAk/TmZg_qNzbOI/AAAAAAAACxY/zMQiCEpyEv8/s200/IMG_3802.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309429363076322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Zc7xPYryQIM/TmZhbB_hrQI/AAAAAAAACyg/9xIbrW2ViZU/s1600/IMG_3825.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Zc7xPYryQIM/TmZhbB_hrQI/AAAAAAAACyg/9xIbrW2ViZU/s200/IMG_3825.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309899602111746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-n7jqae8BZY4/TmZhu8Eu8LI/AAAAAAAACzo/CA_w6aJDOSI/s1600/P1100841.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-n7jqae8BZY4/TmZhu8Eu8LI/AAAAAAAACzo/CA_w6aJDOSI/s200/P1100841.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649310241610723506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Pilze; 2) Riesenquappe; 3) Urothemis sp. 4) es geht steil bergauf; 5) Spodoptera Exempta&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Völlig unbeeindruckt von den amphibischen Riesen unter ihnen schwirren zahlreiche Libellen auf Beutezug über die Gumpen – ihre Geschwindigkeit und die leuchtenden Farben lassen sie in unseren Augen wie babyblaue und feuerwehrrote Pfeile erscheinen. Doch in ihrem Jagdfieber finden die bunten Schönheiten kaum eine Sekunde Zeit, sich mal fotogen niederzusetzen und sich genauer betrachten zu lassen. Und auch die Süßwasserkrabben, die einträchtig neben den Krallenfröschen am Grund liegen, geben uns keine Chance. Sobald ein Schatten aufs Wasser fällt, sind sie verschwunden, hinterlassen nur kurz eine kleine, schlammige Wolke. Aber das macht nichts, denn dieses Fleckchen Erde ist so paradiesisch, dass wir es auch ohne willige Fotoobjekte in vollen Zügen genießen – und es sich zudem in seiner überwältigenden Gesamtwirkung ohnehin nicht zufriedenstellend ablichten lässt. Am Rande eines kleinen Nebenpools ragen die Wurzeln eines mächtigen, schattenspendenden Baumes einladend aus dem Erdreich und da lassen wir uns nun deshalb für eine gemütliche Wirkungs- und Beobachtungspause nieder, bevor wir schließlich doch zum „Gipfelspurt“ aufbrechen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-BhpA4FC0Rck/TmZhknsOGeI/AAAAAAAACzQ/LPLUaeGajWM/s1600/P1100804.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-BhpA4FC0Rck/TmZhknsOGeI/AAAAAAAACzQ/LPLUaeGajWM/s200/P1100804.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649310064340507106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Ein paar Meter noch führt der Weg anschließend durch einen schattigen Hain, vorbei an Pilzen, Gespinsten voller Raupen und laut schimpfenden, schwarz-weißen Würgern, dann plötzlich empfängt uns gleißendes Sonnenlicht, der Pfad steigt steil an und lenkt unsere Schritte immer weiter vom Wasser weg. Durch die unbarmherzige Hitze und die Steilheit der Strecke treten jetzt auch Heinz’ und meine Beschwerden wieder deutlicher zutage: aufgrund der körperlichen Anstrengung kommen wir ins Schnaufen, die verstärkte Atmung reizt Schnecks Bronchien und er hustet wieder heftiger. Und meine Schulter, die das Gewicht des Rucksacks schon nicht so klasse fand, quittiert mir nun die klettertechnische Handarbeit, die in besonders steilen Stücken unvermeidlich ist, mit messerstichartigen Schmerzen. Doch die Strecke ist so abwechslungsreich, so interessant und zieht uns so in ihren Bann, dass wir auf äußerst angenehme Art von unseren Zipperlein abgelenkt werden. Verschiedenartigste Eidechsen flitzen über die sonnenheißen Felsen, zwischen denen stachelige Euphorbien und früchtetragende Butterbäume wachsen, Blüten in allen Farben und Größen leuchten uns freundlich an und immer wieder eröffnet sich ein neuer Ausblick auf das enge Tal des Naukluft, das nun weit unter uns liegt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Ef_7WkynmqI/TmZg_O4xhgI/AAAAAAAACxI/BEKZmhDEUdE/s1600/IMG_3798_SpodopteraExempta.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Ef_7WkynmqI/TmZg_O4xhgI/AAAAAAAACxI/BEKZmhDEUdE/s200/IMG_3798_SpodopteraExempta.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309422027113986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Auf einmal, wir könnten gar nicht sagen, wie lange wir uns nach oben geschraubt haben, geht es wieder bergab, hinunter zum Fluss, den wir nun erneut überqueren müssen. Eine ganze Weile suchen wir nach einer geeigneten Stelle, springen dann flugs von Trittstein zu Trittstein, um auf der anderen Seite erneut eine schweißtreibende Steigung hinter uns zu bringen. Wir kämpfen uns zwischen kratzigen Büschen hindurch, tasten uns über lose Steinplatten, sandige Stellen und griffige Felsen und werden schließlich mit dem Anblick eines großen, smaragdgrünen Pools belohnt. Verheißungsvoll glitzert das glasklare Wasser, verlockend rauscht ein kleiner Wasserfall und wir stürzen uns eilig den schmalen Weg zum Flussufer hinab. Ach, wie schön es hier ist, wie es gluckert und plätschert und wie angenehm das Mikroklima in der Nähe des Wassers sich anfühlt! Uih, und da schwimmen auch schon wieder Monsterquappen, die ich mir jetzt mal in Ruhe und bei vollem Sonnenlicht ansehen muss. Hockend, knieend und auf allen Vieren robbe ich mich an ein paar besonders relaxte Quappen heran und bin entzückt. „Die haben ja schon Beinchen und der Kopf ist ganz die Mama, schaut mal!“ Keine Antwort. Verwundert sehe ich mich um und stelle fest, dass niemand mehr da ist. Klammheimlich haben sich Heinz, Annette und Jochen aus dem Staub gemacht, stehen nun drüben beim Pool, winken mir und deuten dabei ganz aufgeregt auf eine Stelle schräg hinter ihnen. Mhm, ich sehe nur eine üppige Baumkrone, Felsen und dringliche Gesten, mich herbeizuschaffen. Neugierig leiste ich dem Handgewedel Folge und stehe kurz darauf vor einem zirka einen Meter breiten, recht tiefen Kanal, dessen anderes Ufer deutlich höher liegt als das auf meiner Seite. Nein, diesen Sprung schaffe ich ohne Hilfe nicht, stelle ich nach einem Probeanlauf fest, marschiere deshalb wieder ein Stück nach rechts, in Blickweite meiner Reisegenossen und winke deutend um Beistand. Huhu, winken die Drei fröhlich zurück. Huhu, bitte helfen! Ich ernte ratlose Männerblicke, allein Annette kapiert, was Sache ist und Sekunden später ist Jochen zur Stelle, um mir seine Hand zu reichen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-heIMAoFy0T4/TmZhnOmxgWI/AAAAAAAACzg/gk08HpeFxy0/s1600/P1100817.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-heIMAoFy0T4/TmZhnOmxgWI/AAAAAAAACzg/gk08HpeFxy0/s200/P1100817.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649310109146382690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-nhF6v17tTBo/TmZhmjLCuqI/AAAAAAAACzY/4zSSl4VUGF8/s1600/P1100812.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-nhF6v17tTBo/TmZhmjLCuqI/AAAAAAAACzY/4zSSl4VUGF8/s200/P1100812.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649310097487346338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-epnCwafUwIE/TmZgGy9u_DI/AAAAAAAACu4/fOOF9cqJRMI/s1600/IMG_2597.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-epnCwafUwIE/TmZgGy9u_DI/AAAAAAAACu4/fOOF9cqJRMI/s200/IMG_2597.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649308452459052082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Klippspringer; 2) Blick auf den Traumpool; 3) Jamesbrittenia sp.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Schwupp, schon bin ich drüben und erfahre stante pede, weswegen ich so aufgeregt herbeigewunken wurde: in der Felswand hinter dem Pool stehen vier Klippspringer und sehen neugierig auf uns herab. Sie scheinen mitten im Fellwechsel zu sein, denn ihr brauner Pelz ist arg zerzaust, strubbelig und recht unansehnlich. Das aber tut unserer Freude an ihrer Präsenz keinen Abbruch und, da die Tiere offenbar wenig Angst vor uns haben und es am Pool so wahnsinnig schön ist, beschließen wir, uns hier niederzulassen. Annette und Jochen fackeln nicht lange, werfen sich in ihre Badeklamotten und anschließend in die eiskalten Fluten des tiefen Beckens, Heinz und ich hingegen begnügen uns, zipperleinbedingt, mit einem erfrischenden Fußbad. Danach beginnen wir, unter den wachsamen Augen der Klippspringer, die Umgebung zu erkunden, die ein Füllhorn voll kleiner Schönheiten für uns bereit hält. Oberhalb unseres Pools liegt, verborgen durch einen mächtigen Felsklotz, eine weitere, noch viel schönere Gumpe, an deren erdiger Uferseite sich eine ganze Schar von Ammern niedergelassen hat, um vom mineralhaltigen Boden zu fressen. Bunte Schmetterlinge flattern in der Gischtzone des kleinen Wasserfalls auf und ab, lassen sich immer wieder kurz nieder und rüsseln die Feuchtigkeit von den Steinen. In einigen Felsritzen, in denen sich etwas Humus gebildet hat, haben sich blühende Jamesbrittenia-Pölsterchen angesiedelt und werden rege von gefährlich aussehenden, aber völlig harmlosen Schwebfliegen besucht. Am meisten aber freue ich mich über die zahlreichen Libellen, die hier herumschwirren und mir, wenn ich mich ganz still halte, endlich Gelegenheit geben, ihre leuchtenden Farben, die filigranen Flügel und die schillernden Facettenaugen ausgiebig zu bewundern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-5PAI4SiSBQM/TmZgUYvZQYI/AAAAAAAACvQ/W9RrnIkF9Gk/s1600/IMG_2607.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-5PAI4SiSBQM/TmZgUYvZQYI/AAAAAAAACvQ/W9RrnIkF9Gk/s200/IMG_2607.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649308685937754498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-apI8JiETgIE/TmZgHfYY0pI/AAAAAAAACvA/pUneU30jCIg/s1600/IMG_2602.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-apI8JiETgIE/TmZgHfYY0pI/AAAAAAAACvA/pUneU30jCIg/s200/IMG_2602.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649308464382005906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Io7KEa-yKMU/TmZgUp1rb5I/AAAAAAAACvY/77Wi6nnSczI/s1600/IMG_2609.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Io7KEa-yKMU/TmZgUp1rb5I/AAAAAAAACvY/77Wi6nnSczI/s200/IMG_2609.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649308690527514514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1) Urothemis sp.; 2) Am Pool; 3) Moraea polystachia&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Über eine Stunde genießen wir die Magie dieses Ortes, lassen uns von der Schönheit der Natur in den Bann ziehen und von all diesen Details fesseln, bevor wir uns wieder auf den Weg machen – allerdings nicht zusammen. Annette und Jochen wollen unbedingt weiter hinauf, sind neugierig, was es da oben noch zu sehen gibt. Heinz und ich hingegen entscheiden uns für den Abstieg ins Tal, möchten lieber all das bereits Gesehene noch einmal genauer unter die Lupe nehmen – und natürlich auch unser angeschlagenes Wohlbefinden nicht überstrapazieren. So also klettern Annette und Jochen den steilen Pfad, der sich im rechten Winkel vom Wasser entfernt, nach oben, während wir beide gemächlich abwärts wandern. Bald aber müssen wir feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, den Rückweg wiederzufinden. Sind wir vorhin hier über den Naukluft oder doch weiter unten, wo genau sind wir abgebogen? Das kommt davon, wenn man den anderen immer nur hinterherdackelt, die Augen permanent in der Botanik, ohne auf die Route zu achten. Doch wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen, finden schließlich doch die richtige Furt, den richtigen Abzweig, bringen die steilen Passagen unfallfrei hinter uns und sind bald darauf wieder bei den Krallenfrosch-Pools angelangt. Ab hier nehmen wir uns viel Zeit, Schmetterlinge zu beobachten, die blauen Blüten der Zwiebelgewächse (Moraea polystachia), die wir beim Aufstieg schon erspäht hatten, genauer zu inspizieren und auch ein paar gelb blühende, distelige Pflanzen (Hircipium gazanoides) entgehen nicht unserer Aufmerksamkeit. Und bevor wir uns versehen, sind wir auch schon wieder ganz unten angelangt, dort, wo die lästige Klebhirse den Weg überwuchert.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-au_Pqktu3TY/TmZgJiOODdI/AAAAAAAACvI/b3pIHZpqGIc/s1600/IMG_2605.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-au_Pqktu3TY/TmZgJiOODdI/AAAAAAAACvI/b3pIHZpqGIc/s200/IMG_2605.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649308499504401874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-lFQezkWFaHA/TmZgGZfQBxI/AAAAAAAACuw/qTO-_yYS5lc/s1600/IMG_2585.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-lFQezkWFaHA/TmZgGZfQBxI/AAAAAAAACuw/qTO-_yYS5lc/s200/IMG_2585.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649308445620307730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Um deren Haftattacken zu entgehen, wandern wir im steinigen Bett des Naukluft weiter, das mittlerweile im angenehm kühlen Schatten der hohen Uferbäume liegt. Wir haben das Glück, ein paar Rosenköpfchen zu entdecken, die sich zum Trinken am Fluss versammelt haben, erfreuen uns an den vorwitzigen Würgern, die im Gebüsch umherflattern und genießen unser Alleinsein inmitten der friedvollen Natur, als Heinz plötzlich entsetzt aufquiekt. „Scheiße, da war ’ne riesige Schlange, direkt vor mir, auf die wär’ ich beinahe draufgetreten, wenn sie nicht so schnell abgehauen wär’! Scheiße!“, keucht er atemlos. Ich war gerade ein paar Schritte hinter ihm, fotografierte und habe nichts gesehen, seine Beschreibung aber ist eindeutig: eine schwarze Mamba! Heilig’s Blechle, bin ich froh, dass meinem Schneck nichts passiert ist – die Vorstellung, ihn zu verlieren, ihn in einem Zinksarg mit nach Hause nehmen zu müssen, ist unerträglich und, wäre er tatsächlich auf die Mamba getreten... Nein, daran darf ich gar nicht denken! „Bah, war die groß! Fünf Zentimeter war meine Schuhspitze noch von ihr weg; fünf Zentimeter weiter, dann ich hätte sie erwischt – und sie mich. Pfffh, mir wird ganz anders!“ Heinz ist völlig schockiert und beruhigt sich nur langsam. Auch mein Herz pumpert aufgeregt und ich bin der Schlange unendlich dankbar, dass sie so schnell geflüchtet, dass diese Begegnung so glimpflich ausgegangen ist. Ein wenig dankbar bin ich dem olivbraunen Reptil mit dem tödlichen Gift aber auch, dass es da war, dass es nicht früher den Pfeil gemacht hat, dass Heinz es gesehen hat und dass die Situation so knapp war. Denn, wie schon erwähnt, bewegt sich Schneck hin und wieder doch recht unbekümmert durch die Botanik. „Ich pass scho auf!“, hat er heute Vormittag noch gesagt. Nun hat er live und in Echtzeit erlebt, wie schnell und unvermutet etwas passieren kann – und dass „Aufpassen“ auch keine absolute Sicherheitsgarantie ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Das mag vielleicht ein wenig schadenfroh oder gar gefühllos klingen, doch von derartigen Empfindungen bin ich wirklich meilenweit entfernt. Mir geht es eher wie der zutiefst erleichterten Frau eines allzu sorglosen Hobby-Elektrikers, den ein Stromschlag soeben unsanft auf den Hosenboden geworfen hat, ohne ihm weiteren Schaden zuzufügen und die nun hofft, dass ihr Liebster etwas daraus gelernt hat und in Zukunft vorsichtiger sein wird. Fast muss ich ein bisschen schmunzeln, als Heinz sich einen langen Stock sucht und damit auf unserem weiteren Weg jeden Schritt vor sich abklopft – liebevoll schmunzeln, wie die Frau des Elektrikers es tun würde, drehte ihr Süßer fortan alle Sicherungen heraus, bevor er einen Lichtschalter betätigt...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Eine Weile noch traben wir das Flussbett des Schreckens entlang, bis es schließlich zu eng und somit zu nass wird, dann kämpfen wir uns eine recht übersichtliche Böschung nach oben und stehen bald darauf auf einer kiesigen Fahrspur. Zwar wissen wir nicht ganz genau, wo wir sind, aber wir werden unser Camp schon finden. Heinz jedenfalls ist in erster Linie froh, dass das Gelände nun wieder überschaubarer ist und wirft befreit seinen Stock in hohem Bogen von sich. Knapp einen Kilometer später treffen wir erneut auf den Naukluft und zwar exakt an der Stelle, die wir gestern mit dem Auto passiert hatten. Glücklicherweise ist das Wasser dort nicht allzu tief, sodass wir relativ trockenen Fußes ans andere Ufer gelangen und uns freuen, dass wir nun nur noch wenige Meter bis zum Camp haben. Doch das ersehnte, kühle Rückkehrgetränk muss erst mal warten, denn ein ganz besonderes Schauspiel läßt uns fasziniert innehalten: ein wunderschönes, dottergelbes Maskenwebermännchen buhlt um die Gunst eines wesentlich unscheinbareren Weibchens, indem es zwitschernd und flügelschlagend die Vorzüge seines kugelförmigen Grasnestes anpreist. Immer wieder pickt der erregte Galan an einem herausstehenden Grashalm herum, zurrt einen lockeren Knoten fester, hängt sich kopfunter an seinen Neubau, gerade so, als wollte er dessen besondere Stabilität demonstrieren, schlüpft hinein, flattert wieder heraus und zirpt die holde Interessentin verführerisch an. Die graubraune Vogeldame hingegen ist kritisch und nur schwer zu überzeugen – zentimeterweise nähert sie sich dem Werbenden, beäugt prüfend das Nest, dreht ihr Köpfchen hin und her, entfernt sich ein paar demonstrative Millimeter, um gleich darauf unauffällig dichter an das Nest heran zu hüpfen. Das Männchen fühlt sich durch dieses Verhalten zu Höchstleistungen angespornt, die auch endlich, nach zähem Ringen, ihre Wirkung tun.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-F5NYwYsyYYk/TmZglUERvdI/AAAAAAAACwA/GTubo5J2Vq8/s1600/IMG_2640.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-F5NYwYsyYYk/TmZglUERvdI/AAAAAAAACwA/GTubo5J2Vq8/s200/IMG_2640.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649308976740941266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-W8gzVqgcAqg/TmZgk9k5FHI/AAAAAAAACv4/n1t2yAc7qzw/s1600/IMG_2638.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-W8gzVqgcAqg/TmZgk9k5FHI/AAAAAAAACv4/n1t2yAc7qzw/s200/IMG_2638.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649308970703721586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-kF3sxJUf680/TmZgU2pm-LI/AAAAAAAACvo/8LpaLyn6r3Q/s1600/IMG_2619.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-kF3sxJUf680/TmZgU2pm-LI/AAAAAAAACvo/8LpaLyn6r3Q/s200/IMG_2619.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649308693966551218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1-4) Unser Maskenweber&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Die Auserwählte flattert gerade beherzt zum Nesteingang, als just in diesem entscheidenden Augenblick ein Konkurrent auf der Bildfläche erscheint. Aggressiv attackiert er unseren Beinahe-Bräutigam, der völlig überrascht, aber nicht minder aggressiv den unerwünschten Störenfried angreift. Ein schnelles Gefecht, zwei gelbe Federbälle, die kurzfristig zu einem einzelnen verschmelzen, sich wieder trennen und alles ist vorbei – der Eindringling wurde in die Flucht geschlagen, aber, es darf nicht wahr sein, auch das Weibchen ist weg! So kurz vor dem Ziel und dann das; unser um sein momentanes Lebensziel betrogenes Männchen dreht fassungslos am Rad, ist kurz vorm Durchdrehen und wir entfernen uns rücksichtsvoll, lassen ihn in seinem Elend alleine – nicht ohne ihm mitfühlend die allerbesten Zukunftswünsche zuzuflüstern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Froh und glücklich, dass wir beide diese anstrengende Balzphase lange schon hinter uns gelassen und uns gefunden haben, gehen wir Hand in Hand hinunter zum Lager, reißen uns die Stiefel von den Füßen und sinken erst mal mit einer kühlen Cola in unsere Campingstühle. Uh, das zischt! Nach einer kleinen, wohltuenden Regenerationspause mit synchronem Löcher-in-die-Luft-starren und ausgestreckten Beinen schreiten wir luftig besandalter Füße zum Wieder-Einrichten unseres Zeltes, das wir heute Morgen, auf Anraten des Gate-Rangers, pavian-verwüstungssicher ausgeräumt hatten. „Macht es leer und lasst es offen stehen.“, legte er uns ans Herz. „Wenn die Mistviecher sehen, dass nichts zu holen ist, ist das Ganze uninteressant und sie lassen das Zelt in Ruhe.“ Unsere Behausung ist unversehrt – also war das wohl ein guter Tipp oder die Affen waren gar nicht da; Spuren sind jedenfalls nicht zu sehen. Egal; das Zelt ist schnell wieder wohnlich gemacht und wir begeben uns anschließend unter die Dusche, spülen das Salz der Anstrengung und den Angstschweiß von der Haut, um gleich danach wieder ermattet, aber duftend in unseren Stühlen zu versinken. Kurz darauf kehren auch Annette und Jochen von ihrer Höhenexkursion zurück und aus ihren sparsamen Erzählungen schließen wir, dass wir nichts verpasst haben – im Gegensatz zu ihnen!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-jtdtsPyOfPM/TmZhbl3Xq9I/AAAAAAAACy4/VG5YCFuLm2o/s1600/IMG_3883.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-jtdtsPyOfPM/TmZhbl3Xq9I/AAAAAAAACy4/VG5YCFuLm2o/s200/IMG_3883.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649309909231578066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:10pt;"  &gt;Gerade wollen wir anheben, von unseren aufregenden Erlebnissen zu berichten, als der um sein Liebesglück gebrachte Maskenweber im Sturzflug über uns hinwegbraust, sich auf einem Scheibenwischer unseres Autos niederlässt und erregt auf den vermeintlichen Konkurrenten in der Windschutzscheibe einhackt. Der Kerl muss doch zu vertreiben sein! Wutentbrannt hüpft der Vogel von einem Scheibenwischer zum anderen, aber der Feind weicht nicht von seiner Seite. Verflixt! Der Weber wechselt auf den Seitenspiegel – es scheint, als wolle er den Widersacher von hinten angreifen, aber der ist natürlich nicht mehr zu sehen. Stattdessen, und das gibt dem Maskenweber jetzt den Rest, taucht der Lästling unter ihm erneut auf – und noch dazu viel deutlicher als vorher. Nun ist aber genug und Polen offen! Die Vehemenz, mit der der Aufgebrachte vorgeht, macht uns mittlerweile fast Angst; ob der Spiegel und auch der arme Vogel das auf Dauer unbeschadet überstehen? Besorgt überlegen wir bereits, ob es nicht besser wäre, Spiegel und Windschutzscheibe zu verhängen, als das gelbe Federknäuel endlich aufgibt. Erschöpft und völlig ausgepumpt verschwindet es in die einsetzende Dämmerung, nach Hause zu seinem verschmähten Nest. Wir wünschen ihm viel Glück und widmen uns nun unserem eigenen Wohl – essen, trinken, erzählen und früh schlafen gehen. Zufrieden kuscheln wir uns nach diesem grandiosen Tag in unsere Schlafsäcke, lauschen dem Froschkonzert und versinken im Reich der Träume, bevor wir auch nur ein Schäfchen, eine Euphorbie, eine Quappe, einen Weber oder gar eine Mamba zählen mussten...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8124372880143607229-3539877677200444809?l=bariez.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bariez.blogspot.com/feeds/3539877677200444809/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8124372880143607229&amp;postID=3539877677200444809' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/3539877677200444809'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/3539877677200444809'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bariez.blogspot.com/2011/09/4-april-2011-namib-naukluft-park.html' title='4. April 2011, Namib Naukluft Park, Waterkloof Trail'/><author><name>Barbara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15119962091210101575</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bariez.com/images/PortraitBlog.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-u3WJCUXdegA/TmZgVbP-LmI/AAAAAAAACvw/4ddnzuzF3hw/s72-c/IMG_2625.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8124372880143607229.post-7705442459144247085</id><published>2011-06-01T18:40:00.009+02:00</published><updated>2011-12-15T18:16:38.852+01:00</updated><title type='text'>5. April 2011, Namib Naukluft Park &gt; Sesriem Campsite</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Eigentlich könnten wir heute ausschlafen, weil keine großartige Strecke, kein Wanderprogramm vor uns liegt, doch wer kann schon ruhig in den Federn bleiben, wenn draußen das Leben tobt! Kaum sind wir aus dem Zelt gekrabbelt, erhalten wir schon wieder Besuch vom Maskenweber, der aber diesmal seine Spiegelbilder links liegen lässt und sich ausschließlich dem Sammeln von Baumaterial widmet – je perfekter das Nest, desto größer die Chancen bei den Damen. Und ein paar Baumängel waren ja durchaus noch zu sehen... Während der Vogel schwer arbeitet, lassen wir uns zu einem üppigen Frühstück an unserem Tisch mit Flussblick nieder und saugen die Eindrücke dieses idyllischen Fleckchens Erde ein letztes Mal in uns auf: der Naukluft gluckert leise, der Maskenweber sammelt emsig, ein Bergstar &lt;/span&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;nimmt ein Bad, plustert sich anschließend zum Trocknen neben uns auf, ein Maskenbülbül füttert seine heftig bettelnden Jungen, im Baum über uns poppen die Käfer – und wir thronen wie die Könige inmitten dieser überbordenden Natur. Genüßlich beenden wir unser Morgenmahl, bevor wir schließlich doch mit dem unvermeidlichen Abbau des Lagers beginnen. Dabei stelle ich beglückt fest, dass meine schmerzende Schulter ein ganzes Stück besser geworden ist; der Ruck, der mir gestern wie ein Messerstich durch das Gelenk fuhr, als Jochen mir über den Kanal half, scheint eine einrenkende Wirkung gehabt zu haben. Und auch Heinz, der zwar immer noch erbärmlich hustet, fühlt sich viel fitter und sieht auch so aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-O7Rv5o8phpQ/ToIQOsdunjI/AAAAAAAACz4/QHTruehFa-Y/s1600/IMG_2626.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-O7Rv5o8phpQ/ToIQOsdunjI/AAAAAAAACz4/QHTruehFa-Y/s200/IMG_2626.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5657101926570827314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-g1bHS-6Z6uQ/ToIQOvLsDmI/AAAAAAAACzw/-P9Gq4r7uVo/s1600/IMG_2625.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-g1bHS-6Z6uQ/ToIQOvLsDmI/AAAAAAAACzw/-P9Gq4r7uVo/s200/IMG_2625.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5657101927300468322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-CaQ_mAA6AWE/ToIQPDjWgkI/AAAAAAAAC0I/g90iM1zla9w/s1600/IMG_2648.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-CaQ_mAA6AWE/ToIQPDjWgkI/AAAAAAAAC0I/g90iM1zla9w/s200/IMG_2648.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5657101932768428610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1-3) Abschied von der Naukluft-Campsite und ihren Dauer-Bewohnern&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Na, dann können wir ja fast wie neugeboren zur Fahrt aufbrechen, die uns heute nach Sesriem führen soll. Wohlgemut durchqueren wir den Naukluft River, verlassen dessen üppig grünes Tal und biegen hinaus auf die D854. Sofort umfängt uns dort eine völlig andere Landschaft, trocken und karg, die nach der reichhaltigen Botanik des Naukluft-Tals fast ein wenig öde erscheint. Aber auch sie hat ihre Reize: Berge mit interessanten Gesteinsschichtungen ziehen an uns vorbei, quergestreift wie eine Prinzregententorte – die „Schokobänder“ laufen absolut parallel zu den Drähten der Stromleitungen neben der Straße – ab und zu sieht man sogar schon erste Sanddünen, die klein und auch nicht wirklich rot sind, aber immerhin. Wir queren den Zebra River, dessen spärliche Fluten durch eine künstliche Beton-Furt quer über die Pad plätschern, erreichen bald darauf die C19, folgen ihr für rund 30 Kilometer gen Norden, schwenken dann auf die C27 Richtung Westen und nach weiteren elf Kilometern sind wir am Ziel – Sesriem, das Eingangstor zu den weltberühmten roten Dünen rund um Sossusvlei. Wir haben eine Campsite vorreserviert, müssen nur noch die nötigen Formalitäten erledigen und schon ist alles in trockenen Tüchern. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-do3s88Yur8U/ToIQY98CdVI/AAAAAAAAC0Y/dgBM8GbY0zc/s1600/IMG_3891.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-do3s88Yur8U/ToIQY98CdVI/AAAAAAAAC0Y/dgBM8GbY0zc/s200/IMG_3891.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5657102103060051282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-XJK5Wl5xx-Y/ToIQPE1NMmI/AAAAAAAAC0Q/zTDwRYdJDYQ/s1600/IMG_3890_FagoniaRangei.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-XJK5Wl5xx-Y/ToIQPE1NMmI/AAAAAAAAC0Q/zTDwRYdJDYQ/s200/IMG_3890_FagoniaRangei.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5657101933111751266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-XfwOKOqhUUE/ToIQOwx0q-I/AAAAAAAAC0A/0oT-T9_7Cxc/s1600/IMG_2641_RadyeraUrens.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-XfwOKOqhUUE/ToIQOwx0q-I/AAAAAAAAC0A/0oT-T9_7Cxc/s200/IMG_2641_RadyeraUrens.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5657101927728851938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Die „Prinzregenten-Berge"; 2) Fagonia rangei mit Minischrecke; 3) Radyera urens&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Mit dem Permit für morgen im Gepäck tuckern wir zu dem uns zugewiesenen Stellplatz, der am Rande des Geländes, aber dennoch ganz in der Nähe des Waschgebäudes liegt und von einer riesigen Akazie beschattet wird. Unsere Freude über den netten Platz allerdings währt nicht lange, denn wir müssen feststellen, dass er bereits besetzt ist. Zwei junge Damen in knappen Bikinis haben ihr gesamtes Hab und Gut über die halbe Site verteilt, picknicken gerade gemütlich und sehen uns etwas erschrocken an, als wir unser Auto unter dem Baum parken. Sofort stürmt eine der beiden Grazien auf uns zu und will wissen, ob wir eine Reservierung für diesen Platz hätten. In der Tat! Ach so, nun ja, sie und ihre Freundin würden hier nur zu Mittag essen, bevor sie wieder aufbrächen; ob das für uns okay sei. Das malerisch ausgebreitete Equipment spricht zwar eine andere Sprache, solange die Mädls aber kampflos das Feld räumen, wollen wir mal nicht so sein. Freilich hindern uns die Okkupantinnen mit ihren verstreuten Ausrüstungsgegenständen am Aufbau unserer Zelte, doch es ist ohnehin so heiß, dass wir das gerne auf die kühleren Abendstunden verschieben. Rasch zerren wir Tisch und Stühle vom Autodach, lassen uns im Schatten nieder und beraten über den weiteren Tagesverlauf. Wir könnten ja zum Sesriem Canyon fahren und dort mit Heerscharen anderer Touristen in der Schlucht umherstapfen oder aber einfach hier bleiben, faullenzen, lesen, Postkarten schreiben und alle Viere gerade sein lassen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-r07Mt4oy_sY/ToIQZMIOINI/AAAAAAAAC0g/EO_avnW8U1I/s1600/IMG_3895.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-r07Mt4oy_sY/ToIQZMIOINI/AAAAAAAAC0g/EO_avnW8U1I/s200/IMG_3895.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5657102106869244114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-VAdJac8hqr8/ToIQZdSAslI/AAAAAAAAC0o/dIEBB3Xg5f0/s1600/IMG_3901.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-VAdJac8hqr8/ToIQZdSAslI/AAAAAAAAC0o/dIEBB3Xg5f0/s200/IMG_3901.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5657102111473709650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-vj3V19kfk0w/ToIQZpDtZ-I/AAAAAAAAC0w/M9km_SJOuuw/s1600/IMG_4021.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-vj3V19kfk0w/ToIQZpDtZ-I/AAAAAAAAC0w/M9km_SJOuuw/s200/IMG_4021.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5657102114634950626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1, 2) Unterwegs nach Sesriem; 3) Unsere Campsite&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Die Entscheidung fällt uns nicht schwer – hier bleiben! Annette und Jochen kramen sofort ein paar Bücher hervor, Heinz erkundet die Umgebung und ich widme mich meiner Urlaubspost, obwohl ich eigentlich keine rechte Lust darauf habe. Da kommt mir der stramme Thermikwind, der über den Platz fegt und ständig etwas vom Tisch weht, als Ausrede gerade recht: ich klebe Briefmarken auf meine 18 zu schreibenden Karten, versehe sie mit Adressen und lege dann das Projekt erst mal wieder ad acta, gebe mich stattdessen einer meiner Lieblingsbeschäftigungen hin – Leute beobachten. Sonnenbrille auf, zurücklehnen und los geht’s. Muppetieren nannten meine Freundin Ute und ich das immer; wie Waldorf und Statler aus der Muppetshow platzierten wir uns abseits unserer damaligen Reisegruppe, beobachteten und kommentierten deren Treiben. Eine lästerliche, aber sehr vergnügliche Beschäftigung! Auch heute mangelt es nicht an unterhaltsamen Opfern: da sind zum Beispiel unsere beiden Bikinischönheiten, die ihr Mittagessen gerade beendet haben und nun umständlich ihr Equipment im Auto verstauen. Die eine der beiden, eine Blondine, ist recht tatkräftig und scheint eine praktische Ader zu besitzen, wohingegen die andere, ihr dunkelhaariges Gegenstück, mit zwei linken Händen, völliger Elanfreiheit und der Im-Weg-steh-Gabe gesegnet ist. Blondie ist genervt, teilt der wenig hilfreichen Freundin wortreich gestikulierend einige leichte „Frauenaufgaben“ zu, zu deren Erledigung sich die Gescholtene lustlos anschickt. Quälend langsam und völlig planlos beginnt sie, die Geschirrkiste einzuräumen, verzweifelt an dem zur Verfügung stehenden Platz, bricht sich einen ihrer aufgeklebten, bunt lackierten Fingernägel ab und wirft das Handtuch. Anklagend hält sie der schuftenden Freundin ihren nun schmucklosen Finger unter die Nase, wird aber rüde beiseite geschoben und verzieht sich daraufhin schmollend ins Waschgebäude.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Schwitzend beendet die Blonde die Aufräumarbeiten und harrt anschließend mit verschränkten Armen des Wiederauftauchens ihrer kosmetik-affinen Urlaubspartnerin. Frisch geduscht kehrt diese zurück, wird erneut angeblökt, setzt sich aber völlig unbeeindruckt, nur mit einem Bikinioberteil und einem knappen Minirock bekleidet, trotzig-demonstrativ auf den Beifahrersitz, um gleich darauf quiekend wieder hochzuspringen. Das Auto stand in der prallen Sonne – blanke Haut auf glühendem Kunstleder ist nicht wirklich angenehm, aber daran hatte die brünette Hohlräumige wohl nicht gedacht. Nun geht das Gekrame erneut los, adäquate Klamotten müssen her - obwohl das feuchte Duschhandtuch als isolierende Unterlage ja griffbereit wäre... Oh Herr, lass Hirn herab, denke ganz offensichtlich nicht nur ich mir – Blondie rollt ebenfalls heftig mit den Augen. Schließlich aber sind die beiden doch endlich abreisebereit, brausen grußlos vom Platz und ich muss mir neue Opfer suchen – die jedoch sind nahe.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Unauffällig drehe ich meinen Stuhl um 90 Grad und richte den Blick auf eine südafrikanische Familie direkt auf dem Nachbarplatz. Vater, Mutter, eine Tochter und zwei Jungs sitzen im Schatten ihres Riesenzeltes und verschlingen heißhungrig monströse Fleisch- und Pommesportionen (ach, eine Fritteuse haben die auch dabei?!?), dazu wird literweise Cola konsumiert. Dass die Fünf gerne deftig und vor allen Dingen reichlich essen, ist nicht zu übersehen: über Papas beeindruckender Wampe spannt sich das karierte Hemd gefährlich und auch die Kinder sind mehr als nur pummelig. Den Vogel aber schießt Mutti ab: ein specknackiger, kinnloser Kopf geht nahtlos in das Dekolleté zweier gewaltiger Brüste über, unter denen sich körperumspannend weitere Michelin-Männchen-Ringe abzeichnen. Ihre ventrale Fettschürze – Bauch kann man das leider nicht mehr nennen – hat sie in geblümte Leggings gepresst, ebenso die gewaltigen Oberschenkel, die mit kecken Fettrollen oberhalb der Knie enden. Die imposante Gesamt-Fülle wird schließlich von zwei auffallend formschönen und schlanken Waden abgeschlossen. Verwunderlich, dass diese Steckerl in der Lage sind, die oberen Stockwerke zu tragen, noch mehr aber erstaunt mich die Widerstandskraft des Campingstuhls, dessen Beine sich ordentlich grätschen, als Mutti sich nach dem Auftragen des Desserts (Kuchen und Eis) stöhnend wieder auf die viel zu kleine Sitzfläche plumpsen lässt. Während die grazile Familie ihre süße Nachspeise zelebriert – und ich mir ein Buch zur Tarnung vor die Nase halte – mache ich mir so meine Gedanken über das „Leggings“ genannte Kleidungsstück, das den wenigsten Frauen steht, in der Regel aber genau von denen getragen wird, die es am wenigsten ziert. Eine derartige Klamotte hat sicher ihre Vorteile; sie ist dehnbar, schneidet nicht ein, beengt nicht, man ist bedeckt, die Massen werden, soweit eben möglich, zusammengehalten - aber kleidsam ist das beileibe nicht!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Doch bei Südafrikanern, die beim Campen eine Fritteuse mitführen, hätte ich schon auch einen Ganzkörper-Spiegel im Equipment vermutet! Vielleicht haben sie den sogar dabei, allein Mutti hat nicht reingeschaut oder es ist ihr nicht wichtig – ach, was auch immer. Ist im Prinzip ja auch egal, wie jemand aussieht, was er aus sich macht, mir tun nur die Kinder leid, die von klein auf so etwas vorgelebt bekommen. Und damit meine ich nicht die Leggings, sondern viel mehr das Essverhalten der Eltern, das dem Nachwuchs wenig Chancen lässt – man sieht es deutlich an den drei Pummelchen, die in ihren jungen Jahren schon einen derartigen Ballast mit sich herumschleppen, aus dem man, rein mengenmäßig betrachtet, zwei weitere (Klein-)kinder formen könnte. Leider kann ich daran aber nichts ändern und zudem geht es mich nicht mal was an. Was soll’s!? Der opulente Lunch auf jeden Fall ist nun beendet, die Frauen waschen ab (wie es sich gehört) und folgen dann den drei Herren ins Innere des Zeltes, um ihr Mittagsschläfchen zu absolvieren. Schade, schade! Aber vielleicht auch ganz gut, denn heute habe ich mein Lästerkontingent für die nächsten Monate mehr als ausgeschöpft, ich boshaftes Stück...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;In Ermangelung weiterer Muppetier-Opfer vertiefe ich mich nun in die Inhalte meines Tarnbuches, einem mehrere hundert Seiten starken Unterkunftsführer, den ich am Flughafen in Windhoek eingesteckt hatte. Interessiert blättere ich mich von Lodge zu Lodge - eine schöner als die andere - frage mich aber gerade, warum ich den Katalog als eingefleischter Camper überhaupt mitgenommen habe, als ich plötzlich auf eine recht allgemein gehaltene Namibia-Landesinfo-Seite stoße: Landesfläche, Einwohnerzahl, Hauptstadt, Klima, Weltzeitzone, Zeitumstellung... Zeitumstellung??? Da war doch was?! Ach ja, richtig, neulich in Swakopmund hatte Annette eine kleine Anekdote zum Besten gegeben: letztes Jahr, ebenfalls Anfang April, waren sie und Jochen schon mal in Sesriem, kamen aber gerade mitten aus dem Busch und hatten deshalb die Umstellung von Sommer- auf Normalzeit völlig vergessen. Morgens um sechs standen sie ebenhier am Gate, um die Fahrt nach Sossusvlei anzutreten, aber die Schranke war zu, niemand da; kein Ranger, keine anderen Touristen. Dass in Afrika die Uhren bisweilen etwas anders gehen, ist nichts Neues, dass sich aber alle hier logierenden Touristen geschlossen diesen Gepflogenheiten angepasst haben sollten, erschien den beiden dann doch recht unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Ungeduldig warteten sie, 55 Minuten später, schön langsam hatte sich jetzt auch schon eine Schlange hinter ihnen gebildet, erschien das Gate-Personal und Punkt sieben Uhr wurde die Schranke gehoben. Natürlich fragten Annette und Jochen nach, was es mit den geänderten Öffnungszeiten auf sich hätte: lachend klärte man sie auf und tröstete sie, dass nach jeder Sommerzeit-Umstellung mindestens ein Auto zu früh an der Schranke stünde. „Heuer kann uns das nicht passieren“, meinte Annette mit Blick auf eine Swakopmunder Uhr, „schließlich kommen wir diesmal frisch aus der Zivilisation und sind voll im Bilde über die korrekte Uhrzeit!“ Denkste! Auf meiner landeskundlichen Seite nämlich steht zu lesen: die Zeitumstellung erfolgt am ersten Aprilwochenende in der Nacht von Samstag auf Sonntag – und da waren wir gerade an der Blutkuppe – ohne Uhr... „Annette?!“ „Mhm?“ „Ich glaub’, wir sollten das mit der aktuellen Zeit nochmal überprüfen.“, merke ich an und lese den Text vor. „Bah, ne, das wär ja der Hammer!“ quiekt Annette und schon flitzt sie los – Richtung Rezeption. Fünfzehn Minuten später kommt sie grinsend zurück. „Barbara, du hast uns soeben eine Stunde Schlaf geschenkt! Gott, wie peinlich, da hätten wir doch beinahe den selben Fehler nochmal gemacht!“ Still danke ich dem Unterkunftsführer, der mir geholfen hat, die Tagesbilanz meines arg belasteten Karma-Kontos wieder ein wenig auszugleichen und stelle meine Armbanduhr ein Stündchen zurück.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span class="st"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Außer dieses sehr erfreulichen 60-Minuten-Gewinns aber hat meine Zeitentdeckung noch etwas bewirkt: auf ihrer Exkursion zur Rezeption hatte Annette Gelegenheit, den Pool zu inspizieren. Begeistert von den kühlen, gepflegten Fluten überredet sie Jochen nun zu einem Bad; mit Handtüchern bewaffnet ziehen die beiden los, um der nachmittäglichen Hitze ein Schnippchen zu schlagen. Heinz und ich hingegen widmen uns einer seit Tagen schon fälligen Reparaturarbeit: beim allabendlichen Gezerre des Gepäcks aus dem Laderaum hatte sich am Deckel seines Rucksacks eine Schnalle verabschiedet, die leider eine tragende Rolle beim ordnungsgemäßen Verschließen des Gepäckstücks spielte – und natürlich haben wir keine Ersatzschnalle dabei, sodass wir jetzt etwas improvisieren müssen. Zunächst suche ich den Platz nach einem Stückchen Draht ab, kann aber partout nichts finden. Unglaublich, aber wahr: die Site wurde so gründlich mit einem Rechen bearbeitet, dass nicht ein Fitzelchen brauchbaren Materials herumliegt; nicht einmal Draht und den findet man sonst immer und überall. Noch nie habe ich einen Platz erlebt, der so clean war wie dieser – eigentlich ja lobenswert, in diesem speziellen Falle jedoch... Aber egal! Kurzerhand trenne ich ein Stück von meiner textilen Reise-Wäscheleine ab, verschmore die Schnittenden feinsäuberlich, forme einen stabilen Doppelring und nähe diesen sorgfältig zusammen, nachdem ich ihn durch die Deckellasche gefädelt habe. Heinz übernimmt den Rest und nach einer halben Stunde ist der Rucksack fast wieder wie neu. Geschafft!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Wir sind nun so im Arbeits-Flow, dass wir auch gleich unser Zelt aufbauen. Bedächtigt schätzen wir den Lauf der Sonne ab, um morgen, beim Abbauen, möglichst viel Schatten zu haben. Gut gedacht, aber leider mit dem logischen Nachteil behaftet, dass wir natürlich jetzt in der Sonne stehen müssen. Verdammt, ist das heiß! Schweißgebadet stellen wir das Stoffhäuschen zwischen die Wurzeln der Akazie, vertäuen es ordentlich, richten es gemütlich ein und sinken daraufhin durchgeschwitzt in unsere im Schatten stehenden Campingstühle, um wieder Normaltemperatur zu erreichen. Mit einem kühlen Getränk in der Hand steckt Heinz seine Nase in ein Buch und ich ergehe mich in Gedanken über den morgigen Tag, vor dem mir offen gestanden schon ziemlich graut. Das mag jetzt ein wenig seltsam klingen, aber ich kann es nicht anders sagen – alles andere wäre gelogen. In der Hinsicht bin ich wohl ein echt komischer Vogel: mehrmals schon war ich in Namibia, habe aber jedes Mal die Dünen von Sossusvlei großräumig umfahren, weil mir der touristische Mega-Hype einfach zuwider war (und immer noch ist). So zuwider, dass ich es in Kauf nahm, diese atemberaubende Sehenswürdigkeit nicht zu Gesicht zu bekommen. In Neuseeland ging es mir ähnlich: sieben Wochen lang bereiste ich mit meinem damaligen Freund beide Inseln und wir haben uns ohne mit der Wimper zu zucken alles touristisch Relevante angesehen. Von der 90-Mile-Beach über Queenstown, Rotorua und der Coromandel bis hin zu den Pancake Rocks und den Gletschern; nur eines nicht – den Milford Sound. Keine zehn Pferde hätten uns da hingebracht, an diesen Touri-Hot-Spot Nummer Eins, den sonst jeder, aber auch wirklich jeder besucht. Und ich bereue es bis heute nicht, diese mit Sicherheit bezaubernde Gegend nicht gesehen zu haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Rational ist das nicht zu erklären; ich kann nur eines sagen: solche Orte lassen bei mir Pusteln sprießen, erwecken in mir den Wunsch, mir eine Papptüte über den Kopf zu stülpen, um unerkannt zu bleiben, ich will da auf Teufel komm raus nicht hin. Tja, komischer Vogel eben... Morgen aber werde ich über meinen seltsamen Schatten springen, weil ich Heinz das Erlebnis nicht vorenthalten möchte. Er soll, unbelastet von meiner Voreingenommenheit, das sehen können, was in jedem Fotoband, Kalender und Filmbericht über Namibia mit hundertprozentiger Sicherheit bildtechnisch thematisiert wird. Ich will ihm keinesfalls im Wege stehen mit meinen eigenartigen Empfindungen, die sogar so eigenartig sind, dass ich tatsächlich ein winziges Quäntchen der Vorfreude empfinde – gerade so, als hätte ich endlich eine passende Entschuldigung gefunden, die Dünen doch besuchen zu können und trotzdem meine Hände in massentouristischer Unschuld zu waschen. Für die meisten Touristen sind meine Gefühle sicher ziemlich befremdlich, doch ich hoffe einfach mal, dass ich damit nicht ganz alleine dastehe und es auch noch andere Menschen gibt, die das zumindest ansatzweise nachvollziehen können.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Leise seufzend schiebe ich meine negativen Anwandlungen mit einiger Mühe beiseite, versuche, das Sein im Jetzt, im Schatten, in Afrika zu genießen und kuschle mich an Heinz’ Schulter. Schließlich ist es bis morgen noch eine Weile hin und zudem haben wir ja unsere gewonnene Zusatzstunde als Extrapuffer... Gerade bin ich, mit diesem tröstlichen Gedanken im Kopf, ein bisschen eingedöst, als Annette und Jochen vom Pool wiederkommen und sich lauthals über die Gepflogenheiten der Badegäste echauffieren – es sei wie auf Malle. Die Anlage gepflegt, das Wasser erfrischend, die wenigen verfügbaren Liegen jedoch seien allesamt mit Handtüchern, nicht aber mit Poolbesuchern belegt gewesen. Selbige tummelten sich natürlich auch nicht in den Fluten, sondern hielten Siesta im Zelt, schwitzten im Canyon oder bei den Dünen – sie waren jedenfalls weit und breit nicht zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Annettes und Jochens gute Erziehung verbot den beiden, sich kurzerhand zwei Liegen freizuräumen, meine nicht minder gute Kinderstube hingegen hindert mich nicht daran, mal wieder einen gewissen Unmut über meine Artgenossen zu empfinden. Ich bin beileibe nicht perfekt, benehme mich auch sicher nicht immer ohne Fehl und Tadel, aber diese Gedankenlosigkeit oder, schlimmer noch, Ellbogen- bzw. Hauptsache-Ich-Mentalität, kotzt mich zunehmend an. Klar, der Planet ist vergleichsweise klein für uns rund sieben Milliarden Erdenbürger, zumal jeder einzelne davon um sein eigenes Wohlbefinden und/oder Überleben kämpft. Das Schreckliche ist nur: je besser es einem Menschen geht, umso anspruchsvoller wird er – gerne auch auf Kosten anderer. Und wenn es schon bei solchen Belanglosigkeiten wie schnöden Liegen unter nicht ganz so schnöden Sonnenschirmen zu einem derartigen Ich-Gehabe kommt, lässt sich der Rest, also ernsthaftere Situationen, leicht hochrechnen. Das macht mir Angst und wahrscheinlich ist es auch der Grund, warum ich größere Artgenossen-Ansammlungen gerne meide. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:12pt;"  &gt;&lt;br /&gt;Habe ich eigentlich schon erwähnt, wie sehr ich mich auf morgen „freue“...?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8124372880143607229-7705442459144247085?l=bariez.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bariez.blogspot.com/feeds/7705442459144247085/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8124372880143607229&amp;postID=7705442459144247085' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/7705442459144247085'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/7705442459144247085'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bariez.blogspot.com/2011/06/5-april-2011-namib-naukluft-park.html' title='5. April 2011, Namib Naukluft Park &gt; Sesriem Campsite'/><author><name>Barbara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15119962091210101575</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bariez.com/images/PortraitBlog.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-O7Rv5o8phpQ/ToIQOsdunjI/AAAAAAAACz4/QHTruehFa-Y/s72-c/IMG_2626.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8124372880143607229.post-7652105083821652570</id><published>2011-06-01T18:39:00.007+02:00</published><updated>2012-01-04T14:22:53.654+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht 2011'/><title type='text'>6. April 2011, Sesriem &gt; Koiimasis</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Pünktlich um viertel nach fünf – aktuellster Morgenzeit natürlich – klingelt der Wecker, wir wälzen uns aus den Schlafsäcken und pfeifen uns schnell ein kleines Frühstück ein, bestehend aus Kaffee, Tee und den guten Marie-Bisquits. Dann rüsten wir uns sowohl klamotten- als auch schuhtechnisch für die bevorstehende Dünenwanderung und folgen den zahlreichen Autos, die bereits Richtung Gate unterwegs sind. Eine lange Schlange steht dort ordentlich aufgereiht, wir nehmen unseren Platz ein, halten das Permit bereit und harren der Dinge. Schlag sechs Uhr hebt sich die Schranke, zahllose Motoren werden angeworfen, stückchenweise rücken wir vor, bis auch wir endlich abgefertigt werden und den fünfundsechzig Kilometer langen Weg nach Sossusvlei antreten können. Noch ist es stockfinster, so dunkel, dass man nicht mal die diffuseste Silhouette der umliegenden Erhebungen sehen kann – was man aber sehr genau sieht, sind die Rücklichter der vor uns fahrenden Autos. Wie ein Feuerwurm mit unzähligen rotglühenden Augen wälzt sich die Wagenkolonne vor uns her, Kilometer um Kilometer. Und hinter uns sieht es nicht besser aus, wie mir ein Blick in den Rückspiegel offenbart.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-73Eix245NMI/TsauXOOHe9I/AAAAAAAAC04/j4CDjyRR4wA/s1600/IMG_2659.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-73Eix245NMI/TsauXOOHe9I/AAAAAAAAC04/j4CDjyRR4wA/s200/IMG_2659.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416094324620242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-BumESPMbdmM/TsauXSSF-7I/AAAAAAAAC1I/0Q6AvKa51HA/s1600/IMG_2669.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-BumESPMbdmM/TsauXSSF-7I/AAAAAAAAC1I/0Q6AvKa51HA/s200/IMG_2669.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416095415040946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Yo9yyjN80pA/TsauXijrVrI/AAAAAAAAC1Q/362Cp-xnccE/s1600/IMG_2675.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Yo9yyjN80pA/TsauXijrVrI/AAAAAAAAC1Q/362Cp-xnccE/s200/IMG_2675.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416099783759538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-p4J7jT6RLV8/TsauYKSmR9I/AAAAAAAAC1s/YyaweuBRB1E/s1600/IMG_2679.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-p4J7jT6RLV8/TsauYKSmR9I/AAAAAAAAC1s/YyaweuBRB1E/s200/IMG_2679.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416110449543122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-c8wgARLPM0Y/TsaveH92dQI/AAAAAAAAC6o/PCTWRGHHpB0/s1600/IMG_3927.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-c8wgARLPM0Y/TsaveH92dQI/AAAAAAAAC6o/PCTWRGHHpB0/s200/IMG_3927.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676417312416494850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Ez6X2efhX2c/TsauuCXlLnI/AAAAAAAAC3I/n3bkiNXj3Kw/s1600/IMG_2728.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Ez6X2efhX2c/TsauuCXlLnI/AAAAAAAAC3I/n3bkiNXj3Kw/s200/IMG_2728.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416486280081010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Eine Oryx glüht uns an; 2-3) Die Sonne geht auf&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;4) Das Gänsepaar; 5) Könnt ihr den Sand knirschen hören? (Epiphysa sp.); 6) Käfer (Stips sp.) gräbt sich ein&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Mir ist ein bisschen flau im Magen; ob das nun von dem hastig getrunkenen Tee kommt oder doch von dem gerade wahrwerdenden Alptraum meinerseits – ich kann es nicht genau sagen. Heinz nimmt mich mitfühlend in den Arm, was mir schon ziemlich gut tut, noch besser aber bekommt es mir, dass die Morgendämmerung ganz langsam heraufzieht und der Umgebung leichte Konturen verleiht, an denen sich meine Augen nun festhalten können. Gewaltige Sanddünen zeichnen sich in fahlem Rot vor dem nachtblauen Himmel ab, ein kaum erkennbarer, gelber Blütenteppich erstreckt sich über einige flache Senken, in denen man sogar hin und wieder die scherenschnittartigen Umrisse von Oryx-Antilopen und Springböcken ausmachen kann. Und obwohl die Lichtsituation immer noch sehr diffus ist, hat mein Blick jetzt tatsächlich so viel Halt, dass sich mein Magen stabilisiert und ich mich, naja, zumindest den Umständen entsprechend besser fühle.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-P9_r13D9SgI/TsavSIY2TuI/AAAAAAAAC6Y/lbBY45es6AI/s1600/IMG_3923.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-P9_r13D9SgI/TsavSIY2TuI/AAAAAAAAC6Y/lbBY45es6AI/s200/IMG_3923.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676417106371301090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-p53UH969EwI/TsavR_Yya8I/AAAAAAAAC6M/gIvBEm1A3Zc/s1600/IMG_3920.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-p53UH969EwI/TsavR_Yya8I/AAAAAAAAC6M/gIvBEm1A3Zc/s200/IMG_3920.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676417103955127234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Jojn5DcyV-w/TsavRXbH9wI/AAAAAAAAC54/K05jNk0lRsY/s1600/IMG_3912.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-Jojn5DcyV-w/TsavRXbH9wI/AAAAAAAAC54/K05jNk0lRsY/s200/IMG_3912.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676417093227509506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;1) Sossusvlei voll Wasser; 2) Spuren diverser Wüstenbewohner; 3) Heinz auf dem Weg nach oben&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Doch plötzlich verschwinden mindestens 95 Prozent der Glühaugen des Autowurms links vor uns im Nichts – ich habe eine scharfe Kurve im Verdacht - wie von Zauberhand eliminiert, wie von einem unsichtbaren Strudel eingesogen. Verantwortlich dafür ist tatsächlich eine Kurve, aber eine, die nur die anderen gefahren sind: sie sind auf den Parkplatz der Düne 45 abgebogen, um nur ja nicht den Sonnenaufgang zu verpassen, drängen sich dort in engen Parkreihen aneinander, während wir nun, relativ gesehen, fast alleine die letzten zwanzig Kilometer in Angriff nehmen dürfen. Allerdings traue ich dem Entvölkerungs-Frieden nicht so recht und werfe zur Sicherheit minütlich prüfende Blicke in den Rückspiegel - aber die unzähligen Artgenossen in ihren rumpelnden Blechkisten bleiben, wo sie sind, niemand folgt uns. Heißa, sicher wuseln gleich Heerscharen freudig erregter Zweibeiner in einer ameisenähnlichen Kolonne den Grat der klassischen Sonnenaufgangsdüne nach oben und finden das Gewimmel ganz toll. Sollen sie mal; auch ich kann nicht leugnen, dass mir diese Tatsache ausnehmend gut gefällt – die Absenz der anderen Touris ist wie Balsam auf meiner Seele, wie ein hochwirksames Antihistaminikum für meine Massentourismus-Pusteln; meine Beklemmungen legen sich und ich entspanne mich zunehmend. Eine geradezu euphorische Stimmung aber überkommt mich, als wir den 4x4-Shuttle-Parkplatz passieren und jetzt auch noch alle restlichen Autos dort zurückbleiben. Lediglich ein letzter Mitstreiter wühlt sich als einziger vor uns durch den bisweilen recht tiefen Sand, ansonsten sind wir nun wirklich alleine auf weiter Flur.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-OAflOBnhWdk/TsavRICJYbI/AAAAAAAAC5o/Irq-2Z08If0/s1600/IMG_3907.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-OAflOBnhWdk/TsavRICJYbI/AAAAAAAAC5o/Irq-2Z08If0/s200/IMG_3907.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676417089096212914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-gIioBnqrBGM/TsavRpKnTCI/AAAAAAAAC6A/9DhWNgwm0es/s1600/IMG_3917.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-gIioBnqrBGM/TsavRpKnTCI/AAAAAAAAC6A/9DhWNgwm0es/s200/IMG_3917.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676417097990097954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Ii80SXucamU/TsaveO2OaMI/AAAAAAAAC64/lS7o6VsiiYU/s1600/IMG_3934.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Ii80SXucamU/TsaveO2OaMI/AAAAAAAAC64/lS7o6VsiiYU/s200/IMG_3934.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676417314263558338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1-3) Verschiedene Lichtsituationen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Wir alle können unser Glück kaum fassen (am wenigsten ich), stellen unser Auto auf dem Endstations-Parkplatz am Fuße einer mächtigen Düne ab und steigen rasch aus, um diese Einsamkeit in vollen Zügen zu genießen. Die Insassen des anderen Autos - ein deutsches Pärchen – machen sich zusammen mit Annette und Heinz unverzüglich auf den Weg zur Dünenbesteigung, ich folge den Vieren ein Stück, dann aber bleibe ich stehen und beschließe, mich „abzuseilen“. Ich will die Chance nutzen, diese fast unglaubliche Situation für mich alleine zu haben und lasse die anderen ziehen. Annette, die sich auf den ersten hundert Metern noch munter plaudernd mit dem Pärchen unterhalten hatte, geht beim weiteren Anstieg offenbar schön langsam die Puste aus, das Gespräch verklingt, verstummt und es kehrt eine Stille ein, die kaum zu beschreiben ist.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-hA8QO4i_cIU/Tsauut0bu-I/AAAAAAAAC3Q/FZKTmA70LlY/s1600/IMG_2730.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-hA8QO4i_cIU/Tsauut0bu-I/AAAAAAAAC3Q/FZKTmA70LlY/s200/IMG_2730.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416497943821282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-EOgzjMYZ8Bs/Tsautx5IIiI/AAAAAAAAC24/d4NisUkIeBA/s1600/IMG_2721.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-EOgzjMYZ8Bs/Tsautx5IIiI/AAAAAAAAC24/d4NisUkIeBA/s200/IMG_2721.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416481857380898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Uv-wPOy5jRk/Tsaut1onYlI/AAAAAAAAC2w/CNRrnszbPTM/s1600/IMG_2710.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Uv-wPOy5jRk/Tsaut1onYlI/AAAAAAAAC2w/CNRrnszbPTM/s200/IMG_2710.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416482861867602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Auf dem Gipfel; 2) Abgegangene Sandlawine; 3) Sandmeer im Morgenllicht&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Eine Stille, die nicht hallt, nicht dröhnt, nicht dumpf ist, nicht weh tut, sondern mich umfängt wie Samt, eine Stille, die ihre ganz eigene Geräuschkulisse erzeugt: Sossusvlei, die meist knochentrockene Lehmpfanne, liegt ein ganzes Stück unter mir, ist mit Wasser gefüllt und trotz der Entfernung bilde ich mir ein, das sanfte Schwappen der kräuseligen Wellen am flachen Ufer hören zu können. Ein Gänsepaar überfliegt in großer Höhe den See und ich vermeine, das Singen ihrer schlagenden Flügel wahrzunehmen. Neben meinem rechten Fuß kämpft sich ein kleiner schwarzer Käfer über zebrastreifige Sandwellen und ich bin mir fast sicher, die roten Sandkörner unter seinen Beinchen knirschen zu hören. In Wirklichkeit aber höre ich nichts, absolut nichts. Die Stille ist so intensiv, das Szenario so überwältigend, dass mir meine Sinne ganz einfach einen Streich spielen – allerdings einen sehr schönen, eindringlichen, unvergesslichen. Mein ganzer Körper fühlt sich an, als wäre er mit vibrierenden Rezeptoren bedeckt und ich sauge die Eindrücke, die ich in einem fast rauschartigen Zustand erlebe, begierig in mich auf. Langsam wandere ich über die Flanken kleiner Sandanwehungen, denen der Wind ein absolut ebenmäßiges Rippenprofil aufgebürstet hat, verliere mich in den sandgestrahlten Antlitzen knorriger Wurzeln und Äste, folge den abstrakten Spuren geheimnisvoller Wüstenbewohner und stehe plötzlich vor einem Baum, aus dessen Stamm ein lautes Piepsen ertönt. Und das bilde ich mir jetzt ausnahmsweise nicht ein!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-QeyvouHOWcg/Tsau7CwHcHI/AAAAAAAAC3s/t4Hfebk93nU/s1600/IMG_2743.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-QeyvouHOWcg/Tsau7CwHcHI/AAAAAAAAC3s/t4Hfebk93nU/s200/IMG_2743.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416709721288818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-K0k4xAMYlUA/TsauuqHaWQI/AAAAAAAAC3g/y0zr1xfj4zg/s1600/IMG_2742.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-K0k4xAMYlUA/TsauuqHaWQI/AAAAAAAAC3g/y0zr1xfj4zg/s200/IMG_2742.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416496949680386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-4SqH7QNBlCo/TsavehSCRPI/AAAAAAAAC7A/eYinSPGLD14/s1600/IMG_3940.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-4SqH7QNBlCo/TsavehSCRPI/AAAAAAAAC7A/eYinSPGLD14/s200/IMG_3940.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676417319212041458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1-3) Zu Gast bei Sperlings&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Aus einer kleinen Bruthöhle starren mich erschrocken vier schwarze Knopfaugen an, die gerade noch weit aufgesperrten Schnäbel zweier Kap-Sperlings-Nestlinge klappen zu und, schwupp, weg sind sie. Ich bleibe stehen, bewege mich für Minuten keinen Millimeter mehr und werde bald belohnt: Papa kehrt mit fetter Beute wieder, setzt sich auf einen Ast in der Nähe der Kinderstube, prüft die Sicherheitslage, stuft mich offenbar als harmlos ein und reicht seinen flauschigen Sprößlingen die mitgebrachte Mahlzeit dar. Aufgeregt strecken die Kleinen ihre Köpfe diesem Segen entgegen, sperren ihre kurzen, von leuchtend gelben Wülsten gesäumten Schnäbel weit auf und tun laut fiepsend ihren nahezu unstillbaren Hunger kund. Ein Küken wird gefüttert, das andere geht einstweilen leer aus, Papa verschwindet, Mama kommt und stopft den zweiten gierigen Rachen. Lange beobachte ich dieses Schauspiel, werde von den Vögeln in der Zwischenzeit überhaupt nicht mehr beachtet, bin irgendwie Teil ihrer Umgebung geworden und wage es deshalb, mich leise näher zu schleichen. Einen knappen Meter vor dem Höhleneingang nehme ich auf einem dicken, s-förmig geschwungenen Ast Platz und richte mich dort bequem ein - Aug in Aug mit den Sperlingskindern, die rasch ihre Köpfe einziehen - und versuche mein Glück, hautnah dabei zu sein. Papa lässt nicht lange auf sich warten. Er fliegt herbei, hält inne, beäugt mich kurz, rauscht dann aber unbekümmert an meinem Kopf vorbei, so nahe, dass ich den kühlen Windhauch seines Flügelschlags an der Wange spüre und kredenzt seinem Nachwuchs den nächsten Leckerbissen. Fast habe ich den Eindruck, er würde auch mich ohne Zögern füttern, risse ich meinen Mund nur weit genug auf, doch ich verzichte auf einen Versuch und „begnüge“ mich stattdessen mit dem einmaligen Erlebnis, vertrauensvoll geduldeter Gast dieses Familienidylls sein zu dürfen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-iAvd5lhlnmQ/Tsav1uZfinI/AAAAAAAAC7k/1rMj-aY1VQ4/s1600/IMG_3964.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-iAvd5lhlnmQ/Tsav1uZfinI/AAAAAAAAC7k/1rMj-aY1VQ4/s200/IMG_3964.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676417717869972082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-eUXlXU6Z2_4/Tsave9zez2I/AAAAAAAAC7U/UYdc3NOqsIw/s1600/IMG_3957.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-eUXlXU6Z2_4/Tsave9zez2I/AAAAAAAAC7U/UYdc3NOqsIw/s200/IMG_3957.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676417326868516706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-TFVYYp5KM_w/TsavexSz7bI/AAAAAAAAC7I/84DYMkhq5Xc/s1600/IMG_3954.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-TFVYYp5KM_w/TsavexSz7bI/AAAAAAAAC7I/84DYMkhq5Xc/s200/IMG_3954.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676417323510263218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Blick vom Parkplatz; 2) Schildrabe; 3) Kapsperling&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Die vier Vögelchen und ihr Tun fesseln mich ungemein, trotzdem aber lasse ich auch die mich umgebenden Dünen nicht aus den Augen, denn sie ziehen mich mindestens ebenso in ihren Bann wie die Kap-Sperlinge. Rein sachlich gesehen sind diese Tonnen und Abertonnen roten Sandes ja nichts weiter als zu Hügeln zusammengewehte Erosionsprodukte, die sich auf dem Fundament einer uralten Wüste gesammelt haben, ihre Vorgängerin nun gänzlich bedecken und dabei zudem noch vor sich hin rosten. Diese Szenerie nur sachlich zu betrachten ist jedoch ein ziemliches Ding der Unmöglichkeit, denn Wind, Sonne und Eisenoxid haben hier eine Kulisse geschaffen, wie sie meisterhafter, faszinierender nicht sein könnte. Trotzdem lohnt sich ein kleiner, nüchterner Blick auf die physikalischen Phänomene, die diesen Sandbergen zu solcher Schönheit verhelfen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-kJfDdt9jVqI/TsaulH_YegI/AAAAAAAAC2o/wMJ1iv54e1A/s1600/IMG_2705.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-kJfDdt9jVqI/TsaulH_YegI/AAAAAAAAC2o/wMJ1iv54e1A/s200/IMG_2705.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416333170375170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-i2Gv26bxkYc/Tsauk-91GxI/AAAAAAAAC2U/bCU1Icy8BLc/s1600/IMG_2703.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-i2Gv26bxkYc/Tsauk-91GxI/AAAAAAAAC2U/bCU1Icy8BLc/s200/IMG_2703.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416330747943698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-G_rSdhL82HE/Tsaukt_tk5I/AAAAAAAAC2M/8tIcf2fb6Ew/s1600/IMG_2701.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-G_rSdhL82HE/Tsaukt_tk5I/AAAAAAAAC2M/8tIcf2fb6Ew/s200/IMG_2701.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416326192436114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-VAD6d8qdqOY/TsaukTV4rFI/AAAAAAAAC18/R-b4wbTmAKs/s1600/IMG_2696.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-VAD6d8qdqOY/TsaukTV4rFI/AAAAAAAAC18/R-b4wbTmAKs/s200/IMG_2696.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416319037680722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-TfoCLiH-Tug/TsaukG-U5dI/AAAAAAAAC10/cUbRjmuyFLM/s1600/IMG_2690.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-TfoCLiH-Tug/TsaukG-U5dI/AAAAAAAAC10/cUbRjmuyFLM/s200/IMG_2690.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416315717641682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-zBr43wrkbN4/TsauX7Sz-GI/AAAAAAAAC1Y/I80GW93l1z0/s1600/IMG_2676.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-zBr43wrkbN4/TsauX7Sz-GI/AAAAAAAAC1Y/I80GW93l1z0/s200/IMG_2676.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416106423908450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Gut 200 Meter hoch sind die höchsten Dünen rund um Sossusvlei, sie wandern nicht, verändern aber fortwährend ihre Form und Farbe. Winde, die aus ständig wechselnden Richtungen kommen, haben diesen riesigen Sandhaufen Konturen verliehen, messerscharfe Grate aufgeweht - sie sehen aus wie schlangenförmige Bügelfalten in der von einer allzu beschwingten Haushälterin geplätteten Anzughose. Die flachstehende Morgensonne arbeitet nicht nur diese Bügelkanten äußerst plastisch heraus – die Lichtseite des Grates leuchtet rot, die Schattenseite ist tiefschwarz – sondern offenbart weitere Taten der eifrigen Haushälterin: rechts und links der Kämme hat sich der Sand zu welligen Rippen im Zebrastreifenmuster gekräuselt, was den Flanken etwas sehr Lebendiges verleiht. Dabei liegt dem hübschen Wellenmuster ein recht einfaches physikalisches Prinzip zugrunde: eine richtungsdominierte Krafteinwirkung namens Wind, die kleine, temporäre Siege über die Gravitation erringt und mit ihrem Druck einen Gegensog erzeugt, erschafft die fast grafisch wirkenden Rippelmarken. Von der Gesetzmäßigkeit her wirken hier übrigens (mehr oder weniger) die selben Kräfte, die auch die Sterndünen von Sossusvlei zusammengeweht haben, die, aus der Luft betrachtet, ebenfalls ein Rippelmuster in groß ergeben. Und dann haben wir da noch die Morgensonne, deren Strahlen in einem so flachen Winkel durch die Erdatmosphäre dringen, dass ein Phänomen namens Rayleigh-Streuung besonders augenfällig in Erscheinung tritt: Licht besteht aus elektromagnetischen Wellen, die vom menschlichen Augen als Farben wahrgenommen werden und jede dieser Farben hat ihre charakteristische Wellenlänge: Rot die längste, Blau die zweitkürzeste. Und die Länge der Frequenzen hat Konsequenzen; kurzwellige Farbanteile des Lichts werden durch die in der Atmosphäre schwebenden Partikel viel stärker gestreut (also geschluckt) als langwellige. Somit ist das langwellige Rot in der Lage, den Staubmantel der Erde auf langer, flachwinkeliger Strecke fast ungestreut zu durchdringen, während sich der blaue Anteil in den Partikelwolken verliert. Trifft dieses derart gefilterte Licht nun auf die eisenoxidhaltigen Sandkörner, die ja selbst schon rostrot sind, erglühen diese in absolut unglaublichen Farbtönen: von orangebraun über zinnoberrot bis hin zu rostorange, lachsrot, beigerot und safranfarben. Alles in allem ein gigantisches Fest für die Augen, ein Zusammenwirken von Faktoren, an dessen Ergebnis man sich nicht sattsehen kann: einerseits, weil es so unfassbar schön ist, andererseits, weil dieses Licht nicht lange vorhält.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Denn je höher die Sonne steigt, desto mehr verliert diese phantastische Kulisse an Brillanz und Kontur, die Kontraste werden diffuser, die knalligen Farben blasser. Und jetzt, so gegen halb zehn, ist es so weit. Zudem füllt sich der unter mir liegende Parkplatz zusehends, erste Dünenwanderer-Horden ziehen an mir vorbei, zerreden lärmend die Stille und ich bin froh, dass Heinz und Annette gerade den Grat heruntergehüpft kommen. Auch Jochen, der sich, wie ich, ebenfalls „abgeseilt“ hatte, stößt wieder zu uns. Wir alle sind im Moment so erfüllt von unseren Eindrücken, dass wir uns recht still auf dem Weg zum Auto machen. Ein in die Runde gefragtes „Na, wie war’s?“ hat höchst einsilbige, aber umso vielsagendere Anworten zur Folge: Hach, mmmhmmm, waaah, schee, ach! Seufzend, schweigend und schwelgend erreichen wir den Parkplatz, kramen ein paar Äpfel aus dem Vorratsnetz, lassen uns auf einer Bank im Schatten einer Akazie nieder und haben uns nun wieder soweit gefasst, dass wir von unseren Erlebnissen berichten können. Heinz und Annette erzählen ausgiebig von den Mühen, den Dünengipfel zu erreichen, von einem grandiosen Sonnenaufgang, von einem phantastischen Rundblick, von flitzenden Geckos, sich einbuddelnden Käfern und von fließenden Sandlawinen, die sich, von Schritten losgetreten, langsam die Flanken hinab bewegten. Auch ich versuche, Worte für meine Erfahrungen zu finden, was mir aber nur ansatzweise gelingt - und Jochen hört uns einfach nur schweigend zu. Wer weiß, was er gesehen, gefühlt hat?! Vielleicht auch etwas, wofür er keine Worte findet...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Während wir nun so plaudernd im Schatten sitzen, werden wir von einigen Schildraben und einem größeren Schwarm aufgeregter Kap-Sperlinge belagert, die es ganz offensichtlich auf unser Essen abgesehen haben. Heinz lässt sich erweichen und wirft den gefiederten Gesellen ein Bröcklein seines Apfels hin. Große und kleine Federbälle stürzen sich auf das Obststück, balgen sich ohne Rücksicht auf Verluste, Geschlecht oder gar Körpergröße darum, ein Schildrabe siegt, stellt aber schnell fest, dass Apfel nicht sein Ding ist. Einige Sperlinge übernehmen die verschmähte Beute, doch nach ein paar lustlosen Pickern lassen auch sie das Obst Obst sein, äugen uns ein paarmal noch prüfend an, aber, als kein vernünftiger, schmackhafterer Nachschub folgt, lassen sie uns allesamt links liegen und machen sich auf den Weg zu den nächsten picknickenden Opfern. So schnell ist man unten durch! Doch es gibt Schlimmeres und außerdem wird es für uns ohnehin allmählich Zeit, den Rückweg zum Camp anzutreten. Mit großer Vorfreude auf einen deftigen Brunch schlichten wir uns ins Auto und wühlen uns durch die ersten Kilometer der Tiefsandpad, bis wir plötzlich von einem kleineren Stau gestoppt werden.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Einige Wagen versperren fahrerlos die Spur, während mehrere Personen gewichtig herum gestikulieren und ein safaribehemdeter Fahrer vergeblich versucht, einen querstehenden Toyota aus der innigen Umarmung des Sandes zu befreien. Jochen hält sofort an und checkt die Sachlage. Aha, bei dem Toyota, der aussieht wie ein 4x4, aber keiner ist, handelt es sich um den Mietwagen zweier deutscher Touristinnen, die am Gate gefragt hatten, ob sie mit der Kiste die Sandstrecke bewältigen könnten – was man ihnen nach einem flüchtigen, allzu achtlosen Blick bestätigte. Es kam, wie es kommen musste: die beiden fuhren sich recht bald fest. Sofort waren einige Leute zur Stelle, die aber leider nur wenig hilfreiche Ratschläge zum Besten gaben. Allein der Safari-Guide fühlte sich zur Tat berufen, ritt das Auto der beiden jedoch nur noch gründlicher in die feinkörnigen Tiefen. Und jetzt geht gar nichts mehr. Bis zu den Achsen steht der Toyota im Sand, der Guide gibt weiterhin munter Gas und Jochen ist fassungslos über so viel fahrerisches Unvermögen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Sehr zu Annettes Leidwesen, die die große Hilfsbereitschaft ihres Gatten zur Genüge kennt und zudem der Meinung ist, es wären genügend Helfer anwesend, schnappt sich Jochen unseren Abschleppgurt, instruiert schnell den verdutzten Guide, fährt unseren Landy in Position und schleppt den Toyota kurzerhand auf festeren Sand. Bedauerlicherweise aber ist Mr. Safarihemd nicht in der Lage, das Fahrzeug korrekt in die Spur zu lenken – es steht nun im spitzen Winkel zur Fahrrinne und hängt mit einem Hinterreifen nach wie vor im Tiefsand. Als Jochen den Gurt aushängt, um aus anderer Position abermals anzuschleppen, hat das Khakigenie aber schon wieder den Rückwärtsgang eingelegt – und steckt natürlich sofort erneut fest. Jochen, das sieht man deutlich, würde den Spezialisten jetzt am liebsten aus dem Wagen zerren, beherrscht sich aber mannhaft. Ein letztes Mal gibt er geduldig seine Anweisungen, hakt den Gurt fest und, puh, endlich hat der Pkw doch festen Sand unter den Reifen. Der Safari-Guide klettert in Heldenpose hinter dem Lenkrad hervor, verabschiedet sich fröhlich winkend und kutschiert seine am Rande des Geschehens wartenden Gäste weiter Richtung Sossusvlei. Kopfschüttelnd sehen wir ihm hinterher und wünschen den zahlenden Passagieren des Fahrkünstlers insgeheim viel Glück auf der weiteren Stecke, die noch einige Tiefsand-Schmankerl bereithält...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Die beiden Damen, deren Auto nun wieder flott ist, sind Jochen sehr dankbar, lehnen aber sein Angebot (Annette schnappt hörbar nach Luft), sie auf den Shuttle-Parkplatz zurück zu schleppen, ab. Sie hätten es bis hierher geschafft, also sollte es in umgekehrter Richtung auch kein Problem sein. Nun ja, ihr Wort in Gottes Ohr... Guten Gewissens, wir lassen die zwei Frauen ja nicht in the middle of nowhere sitzen, klettern wir an Bord unseres Vehikels und fahren weiter. Rasch erreichen wir das Ende der Tiefsandstrecke und, sobald wir wieder ordentliche Straße unter den Pneus haben, rollt der Landy ruhig dahin. So ruhig, dass wir die vorbeiziehende Kulisse nicht nur mit den Augen genießen, sondern auch rüttelfrei fotografieren können. Und obwohl die Sonne nun schon relativ hoch steht, ist es dennoch ein Anblick, der einen ganz eigenen Reiz ausübt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-DqroD_1NTMM/TsawOBDEqEI/AAAAAAAAC8o/ThqOqcKZCWw/s1600/IMG_4018.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-DqroD_1NTMM/TsawOBDEqEI/AAAAAAAAC8o/ThqOqcKZCWw/s200/IMG_4018.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418135193069634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Ryerj6jgJlQ/Tsav4fWldbI/AAAAAAAAC8U/DhfApboV4jc/s1600/IMG_4000.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Ryerj6jgJlQ/Tsav4fWldbI/AAAAAAAAC8U/DhfApboV4jc/s200/IMG_4000.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676417765370852786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-WR3h0zeRhRU/Tsav3tMgJ_I/AAAAAAAAC8I/AsmLDga5HYs/s1600/IMG_3987.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-WR3h0zeRhRU/Tsav3tMgJ_I/AAAAAAAAC8I/AsmLDga5HYs/s200/IMG_3987.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676417751906789362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-gRSXS51M1Dc/Tsav2hLUoNI/AAAAAAAAC78/24FYBthSKbQ/s1600/IMG_3986.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-gRSXS51M1Dc/Tsav2hLUoNI/AAAAAAAAC78/24FYBthSKbQ/s200/IMG_3986.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676417731500744914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-8xELiokE02g/Tsav1-RJpdI/AAAAAAAAC70/GBkdRzLZrVM/s1600/IMG_3967.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-8xELiokE02g/Tsav1-RJpdI/AAAAAAAAC70/GBkdRzLZrVM/s200/IMG_3967.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676417722129950162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Wie eine cyanfarbene Kuppel überspannt der fast wolkenlose Himmel ein weites Tal, das beiderseits von riesigen Dünen gesäumt wird. Das Himmelsblau bildet einen wundervollen Kontrast zu den roten Sandbergen, deren Flanken von frisch-grünen Gras- und Acanthosicyos-horridus-Büscheln bewachsen sind, auf der Talsohle leuchtet goldgelbes Gras und ab und zu recken sich auch pygmäenhafte, voll belaubte Bäume aus der kargen Ebene empor. Obwohl diese Bäume alles andere als monumental sind, stellen sie trotzdem einen wichtigen Marker dar, der es uns&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;ermöglicht, die wahre Größe der Dünen erfassen zu können – von ihrer malerischen Wirkung mal ganz zu schweigen. Nach einigen Kilometer allerdings beginnt sich die Landschaft zu verändern: während die linke Talseite weiterhin von roten Dünen dominiert wird, schieben sich auf der rechten Seite immer öfter goldgelbe, langgestreckte Sandflanken zwischen die rostfarbenen Hügelketten, kleine Berge aus porösem, braun-rotem Gestein setzen strukturelle Akzente und schwärzlicher Magnetitstaub auf den Dünenflanken irritiert unsere Augen. Die dunklen Anwehungen des körnigen Eisenerzes wirken auf den ersten Blick wie Schatten, doch, und das ist so verwirrend, wie Schatten, die bei diesem Lichteinfall gar nicht möglich sind. Und am Ende des Tals, dem wir uns nun allmählich nähern, tritt eine weitere Material- und Farbkomponente in Erscheinung: wie ein massiver, rötlich-blauer Block riegeln die Ausläufer der Naukluft-Berge die dünengesäumte Senke ab. Schön langsam weiß ich nicht mehr, wo ich zuerst hinsehen soll - die Landschaft ist einfach so reizvoll, so abwechslungsreich, so vielgestaltig, ja, fast verstörend in ihrer Schönheit. Deshalb bin ich richtiggehend erleichtert, als wir endlich das Camp erreichen und ich von der süßen Qual dieser einmaligen Bilderflut erlöst werde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-FclU33A3mYs/Tsawa7TfztI/AAAAAAAAC94/scyexywGA_o/s1600/IMG_4045.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-FclU33A3mYs/Tsawa7TfztI/AAAAAAAAC94/scyexywGA_o/s200/IMG_4045.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418356989644498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Qo0MRi4UUqA/TsawPEerkcI/AAAAAAAAC9Y/ywrLmGblekY/s1600/IMG_4037.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Qo0MRi4UUqA/TsawPEerkcI/AAAAAAAAC9Y/ywrLmGblekY/s200/IMG_4037.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418153294041538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Was ich aber ziemlich genau weiß ist, dass es sich ohne jegliche Einschränkung gelohnt hat, hierher zu kommen, über meinen Schatten zu springen und mich auf diesen von mir so gefürchteten Ausflug eingelassen zu haben. Sossusvlei hat meine Erwartungen allerdings in einem so hohen Maße übertroffen, dass es wahrscheinlich mein erster und letzter Besuch dieser Wunderwelt gewesen sein wird; zu groß sind meine Befürchtungen, beim nächsten Mal doch auf einen Massenansturm zu treffen und das könnte ich nun noch weniger ertragen als vorher. Ach, was mache ich mir da für unnötige Gedanken? Es war wunderschön, das Gesehene kann uns niemand mehr nehmen und das ist das wichtigste – alles andere wird sich zeigen. Gut gelaunt und immer noch verzaubert reiße ich mir meine Stiefel und die lange Hose vom Leib, werfe mich in eine kurze Buxe und luftige Sandalen, dann geben wir uns alle mit knurrenden Mägen und großem Genuss einem opulenten Brunch hin, bevor wir gegen Mittag das Lager abbrechen und uns auf den Weg nach Koiimasis machen. Ein kurzer Schlenker führt uns noch zur Tankstelle in Sesriem, wo wir das Auto volltanken, die Scheiben putzen und ein paar Snacks für unterwegs erwerben. Mit blitzeblanken Fenstern, fruchtigen Gummidrops und knusprigen Waffeln ausgestattet, rollen wir schließlich auf die C27 hinaus und erfreuen uns auf den nächsten 140 Kilometern an der phantastischen Landschaft des Namib Rand Nature Reserves. Linkerhand schmiegen sich die Nubibberge in zarten Blautönen aneinander, rechterhand durchziehen kleine rote Dünen das von üppigem Grün überzogene, hügelige Land – die Kilometer fliegen an uns vorbei und bevor wir uns versehen, sind wir auch schon in Betta angekommen. Diese winzige Ortschaft, übrigens die einzige weit und breit, hat nicht viel zu bieten, was für uns von Interesse wäre, weshalb wir eigentlich schnurstracks daran vorbei fahren wollten. Doch Jochen, so fiel ihm vor einigen Kilometern siedendheiß ein, hatte in Sesriem vergessen, unser Fläschchen mit Lampenbenzin aufzufüllen. Da es in Betta eine Tankstelle gibt und wir unbedingt Nachschub brauchen, kurven wir nun eben doch schnell in den „Ortskern“. Ein wenig peinlich ist es uns ja schon, die Tankstellenlady wegen eines lumpigen Liters Treibstoff aus ihrem Laden zu scheuchen, aber die gute Frau verzieht keine Miene, befüllt freundlich lächelnd unsere kleine Aluflasche, kassiert dankend den Minibetrag und lässt uns grüßend von dannen ziehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-C1-Pn_S0Zdw/TsawnuTiQXI/AAAAAAAAC-w/WgddQQETGvc/s1600/IMG_4064.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-C1-Pn_S0Zdw/TsawnuTiQXI/AAAAAAAAC-w/WgddQQETGvc/s200/IMG_4064.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418576838443378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;23 Kilometer später erreichen wir dann die Abzweigung auf die D707, der wir folgen, denn sie führt Richtung Koiimasis. Weit jedoch kommen wir nicht, denn bereits nach ein paar hundert Metern erspäht Heinz ein riesiges Siedelweber-Nest in einem niedrigen Baum direkt neben der Straße. Und natürlich wollen wir uns die Gelegenheit, solch ein phantastisches Bauwerk nebst seiner tschilpenden Bewohner aus allernächster Nähe betrachten zu können, nicht entgehen lassen. Staunend stehen wir unter der imposanten Graskonstruktion mit ihren unzähligen Eingängen und lugen neugierig in die Nistlöcher. Heinz entdeckt eines, in dem tatsächlich zwei noch ganz kleine Nestlinge zu sehen sind und versucht, dieses Bild mit der Kamera einzufangen. Ich ergötze mich währenddessen an seiner sichtlichen Begeisterung und an den erwachsenen Vögeln, die rund um uns auf den Ästen sitzen, aber verständlicherweise weniger Begeisterung über unsere Anwesenheit zeigen. Plötzlich jedoch erregt eine Bewegung auf dem sandigen Boden unter dem Nest mein Interesse. Das sind aber seltsame Käfer, denke ich mir gerade noch, als ich in die Hocke gehe, dann allerdings erkenne ich, was da wirklich zu meinen Füßen so emsig herum krabbelt. Wah, es sind Zecken, riesige, blutsaugende Spinnentiere mit Körpern von der Größe eines Fingernagels! Mich gruselt, gleichzeitig bin ich aber fasziniert von dem Gedanken, was wohl passiert, wenn solch ein Monster an ein winziges, wehrloses Webervogel-Küken andockt und zu saugen beginnt: zubeißen, Gerinnungshemmer injizieren, gulp, gulp und leer ist der Vogel?! Ich erschauere, vergesse in meiner gleichzeitigen Faszination jedoch leider völlig, sowohl mich aus der zeckenverseuchten Zone zu schaffen, als auch meine Freunde zu warnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-S0fCrLnWhOA/TsawoBfsjJI/AAAAAAAAC-4/cWPLZGMGHV4/s1600/IMG_4072.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-S0fCrLnWhOA/TsawoBfsjJI/AAAAAAAAC-4/cWPLZGMGHV4/s200/IMG_4072.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418581989723282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-VCAiy7kUxNU/TsavHKekBkI/AAAAAAAAC4w/omMsgwRUtus/s1600/IMG_2792.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-VCAiy7kUxNU/TsavHKekBkI/AAAAAAAAC4w/omMsgwRUtus/s200/IMG_2792.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416917953578562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-yBDSRyH_IK4/TsavG5BlD1I/AAAAAAAAC4o/fB6LvsFfWe0/s1600/IMG_2791.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-yBDSRyH_IK4/TsavG5BlD1I/AAAAAAAAC4o/fB6LvsFfWe0/s200/IMG_2791.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416913268608850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-nalZp-gEAho/Tsau73_Y1YI/AAAAAAAAC4Q/3UKzuKA745I/s1600/IMG_2781.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-nalZp-gEAho/Tsau73_Y1YI/AAAAAAAAC4Q/3UKzuKA745I/s200/IMG_2781.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416724012422530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-MejKAHrPK6Y/Tsau7ZP5bkI/AAAAAAAAC4E/MR0ULxv7RAY/s1600/IMG_2779.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-MejKAHrPK6Y/Tsau7ZP5bkI/AAAAAAAAC4E/MR0ULxv7RAY/s200/IMG_2779.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416715760168514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-FhT0Ytn3RII/Tsau7VGXiLI/AAAAAAAAC30/Kuopxs7NKQc/s1600/IMG_2774.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-FhT0Ytn3RII/Tsau7VGXiLI/AAAAAAAAC30/Kuopxs7NKQc/s200/IMG_2774.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416714646456498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Siedelweber; 2) Nesteingang; 3) Siedelweber-Wohnanlage&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;4) Hircipium gazanoides; 5) Citrullus lanatus; 6) Unser alter Freund, der Dolerit&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Zehn Minuten später, wir sitzen bereits wieder im Auto, erhalte ich die Quittung für meine Gedankenlosigkeit: irgendetwas krabbelt und kitzelt da an meinem rechten Oberschenkel. Beherzt greife ich in meine Hose und befördere eine Mega-Zecke hervor. Bäh, ist die gräßlich, ekelig und riesig – doch Gott sei Dank hat sie noch nicht zugebissen! Angewidert befördere ich das Vieh aus dem offenen Autofenster, natürlich nicht ohne sie vorher den anderen gezeigt zu haben. Die Schelte, völlig zurecht, folgt auf dem Fuße: „Igitt! Wo hast du die denn aufgesammelt?“ „Unter dem Webervogelnest, da waren die Viecher zuhauf.“ „Scheiße, warum hast du nix gesagt? Bist du wahnsinnig?“ „Tschuldigung, tut mir echt leid, aber ich war so fasziniert.“ „Na toll...!“ Hektisch beginnen die anderen an sich herum zu klopfen, aber mein Exemplar scheint offenbar das einzige „Zugestiegene“ gewesen zu sein – und den richtigen Wirt hat es sich ja auch auserkoren, wenn auch ohne zur Mahlzeit zu gelangen. Nichtsdestotrotz werden wir, sobald wir in Koiimasis angekommen sind, gründlich duschen und uns gegenseitig unter die Lupe nehmen, sicher ist sicher.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-q4ts59tDRIc/TsawnTHmssI/AAAAAAAAC-g/Z4BrVqlFmK4/s1600/IMG_4062.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-q4ts59tDRIc/TsawnTHmssI/AAAAAAAAC-g/Z4BrVqlFmK4/s200/IMG_4062.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418569540645570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-HyL5u-rz8Ys/TsawoQNb29I/AAAAAAAAC_Q/CP6-XUeL0iM/s1600/IMG_4079.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-HyL5u-rz8Ys/TsawoQNb29I/AAAAAAAAC_Q/CP6-XUeL0iM/s200/IMG_4079.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418585939663826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-UPFi5nYpmyQ/TsawoI7FyNI/AAAAAAAAC_E/doheoDh8PRA/s1600/IMG_4076.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-UPFi5nYpmyQ/TsawoI7FyNI/AAAAAAAAC_E/doheoDh8PRA/s200/IMG_4076.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418583983671506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Froh, dass das Ganze anscheinend glimpflich abgelaufen ist, verliert sich meine Zerknirschung auf den nächsten Kilometern allmählich und ich kann die abwechslungsreiche Landschaft wieder voll und ganz genießen. Karstige Hügel, die von vereinzelten Köcherbäumen bewachsen sind, erheben sich aus einem grasbestandenen Talgrund, der bald einer weiten, goldgelben Ebene weicht, am Horizont staffeln sich nun bläuliche Berge verschiedener Struktur wie Fächer hintereinander. Große Säuleneuphorbien setzen grüne, vertikale Akzente, die gegravelte D707 fräst sich nahezu schnurgerade, quasi als horizontales Gegengewicht, durch die samtig aussehenden Grasfelder. Und je nachdem, welcher Beschaffenheit der unter der Straße liegende Boden ist, wechselt auch deren Farbe von zartrosa über pastellgelb bis hin zu gleißend weiß. Doch was ist das da vorne? Zwei unterschiedlich große, dunkle Flecken verunstalten in einiger Entfernung das ebenmäßige Schotterband. Gespannt nähern wir uns den wie übergroße Kuhfladen wirkenden Klecksen, halten an und inspizieren die seltsamen Flundern. Oh, nein, verdammt, das sind drei tote Löffelhunde, erbarmungslos plattgewalzt, dem Erdboden gleich gemacht. Ein einzelnes Tier, alle Viere von sich gestreckt, bildet den kleineren der beiden Flecken, der größere hingegen besteht aus zwei der Ohrenfüchslein, die das Schicksal wohl mitten aus dem (Liebes-)Spiel gerissen hat. Welch ein ausgesprochenes Pech, auf dieser alles andere als dicht befahrenen Straße unter die Räder zu geraten! Etwas bedrückt klettern wir wieder in unser Auto, setzen unseren Weg fort und hoffen, nicht auch auf unvermutet die Straße querende Tiere zu treffen, denn ein Ausweichmanöver oder gar eine Vollbremsung sind besonders auf einem schotterigen Straßenbelag wie diesem undenkbar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-IeRNd7h9RAY/TsawbxnAd_I/AAAAAAAAC-U/QjNlmtBZ7t0/s1600/IMG_4054.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-IeRNd7h9RAY/TsawbxnAd_I/AAAAAAAAC-U/QjNlmtBZ7t0/s200/IMG_4054.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418371566991346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-TNClUtAXeGY/TsawbfGOBvI/AAAAAAAAC-M/gxI892PMBag/s1600/IMG_4048.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-TNClUtAXeGY/TsawbfGOBvI/AAAAAAAAC-M/gxI892PMBag/s200/IMG_4048.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418366597629682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-0fhwG1Bdj9w/TsavHLD-3gI/AAAAAAAAC5A/JBXgZzRpqn8/s1600/IMG_2801.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-0fhwG1Bdj9w/TsavHLD-3gI/AAAAAAAAC5A/JBXgZzRpqn8/s200/IMG_2801.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416918110526978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-YNd7X8-wElM/Tsawa7SygaI/AAAAAAAAC9s/hKgsjaBYrJk/s1600/IMG_4043.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-YNd7X8-wElM/Tsawa7SygaI/AAAAAAAAC9s/hKgsjaBYrJk/s200/IMG_4043.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418356986675618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-y1qjozMLD4w/TsawajLbJmI/AAAAAAAAC9k/MhMoOZ3UeK8/s1600/IMG_4039.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-y1qjozMLD4w/TsawajLbJmI/AAAAAAAAC9k/MhMoOZ3UeK8/s200/IMG_4039.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418350513333858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-i67u7EYDT-g/TsawOq-ns2I/AAAAAAAAC9A/pIjbZToZjl4/s1600/IMG_4029.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-i67u7EYDT-g/TsawOq-ns2I/AAAAAAAAC9A/pIjbZToZjl4/s200/IMG_4029.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418146448683874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Doch ohne jeden weiteren Zwischenfall erreichen wir bald darauf die von einem Gatter verschlossene Einfahrt zur Farm Koiimasis. 20 Kilometer sind es noch bis zum Farmhaus, das verkündet ein Schild am Tor, nach weiteren 16 Kilometern könne man dann „Landsberg“ erreichen. Heinz amüsiert sich königlich bei dem Gedanken, in der Nähe von Landsberg Quartier zu beziehen – bei uns zuhause nämlich gibt es ebenfalls einen Ort gleichen Namens – dafür aber hätten wir nun wirklich nicht so weit fliegen/fahren müssen, meint er grinsend. Aber natürlich hat sich die Reise auf jeden Fall gelohnt, wie uns allein die wundervolle Landschaft eindrücklich beweist. Auf einer ausgedehnten Ebene wogt weißlich-gelbes Gras, am Horizont staffeln sich hohe Berge in unterschiedlichsten, zarten Blautönen, große Anhäufungen runder roter Felsen liegen, wie von der Hand eines Riesen hingeworfen, immer wieder unvermittelt in der Gegend, riesige Oryx- und Springbockherden ziehen dekorativ durch diese Postkarten-Idylle und ein paar Mal sehen wir sogar Pferde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-f5CdIBq6GgM/Tsawz3YVP6I/AAAAAAAAC_k/Bqold1t9ZK0/s1600/IMG_4093.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-f5CdIBq6GgM/Tsawz3YVP6I/AAAAAAAAC_k/Bqold1t9ZK0/s200/IMG_4093.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418785432911778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-4fWXyLJAor8/Tsawz6av3QI/AAAAAAAAC_c/B3sRvpkCDpg/s1600/IMG_4085.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-4fWXyLJAor8/Tsawz6av3QI/AAAAAAAAC_c/B3sRvpkCDpg/s200/IMG_4085.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418786248350978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-OrRe8S351EI/TsawO2r5KUI/AAAAAAAAC9M/484n2X-fqbk/s1600/IMG_4031.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-OrRe8S351EI/TsawO2r5KUI/AAAAAAAAC9M/484n2X-fqbk/s200/IMG_4031.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418149591361858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-2vUvunyqKvs/TsawOHBHWPI/AAAAAAAAC80/0rEk6XkqkLw/s1600/IMG_4020.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-2vUvunyqKvs/TsawOHBHWPI/AAAAAAAAC80/0rEk6XkqkLw/s200/IMG_4020.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676418136795470066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Es sind keine klassischen Wildpferde, wie man denken könnte, sondern ausgewilderte Farmpferde, die, zusammen mit zwei Quarterhorse-Hengsten, zur Zucht verwendet werden – das erfahren wir, als wir endlich am Farmhaus angekommen sind. Freundlich werden wir von der Hausherrin, einem kleinen Hund und dem aufgeregten Geschnatter unzähliger Gänse und Enten empfangen und fühlen uns gleich wie zuhause. Während Annette rasch die Formalitäten erledigt, gehen Heinz und ich auf eine kurze Entdeckungstour, denn Schneck will unbedingt wissen, wo genau das lärmende Federvieh wohnt. Schnell sind die Unterkünfte der Schnatterschnäbel gefunden: neben dem Farmhaus wurde eine riesige Voliere errichtet und dort tummelt sich alles, was die Geflügelwelt zu bieten hat. Unterschiedliche Gänse von imposanter Größe, watschelnde Enten in allen Farbstellungen, eine Vielzahl von puschelfedrigen Hühnern und stolze Gockel mit buntem, metallisch glänzendem Gefieder. Heinz, der eine ausgeprägte Leidenschaft für Hühnervögel hegt, ist restlos begeistert und würde sich am liebsten in die Voliere beamen, um den gackernden Tieren möglichst nahe zu sein. Leider aber sind seine Beamfähigkeiten noch nicht ganz ausgereift, so dass er sich mit einem Blick von draußen begnügen muss. Doch bald darauf kommt ohnehin Annette eiligen Schrittes aus dem Farmhaus gestiefelt und gibt das Signal zum Aufbruch. Schweren Herzens trennt sich Heinz von seinen Hühnern und wir klettern ins Auto, um weiter zum Campingplatz zu fahren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-HZn9WWz0ve8/TsavH8V8rwI/AAAAAAAAC5Y/oRUm4hrjOnw/s1600/IMG_2803.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-HZn9WWz0ve8/TsavH8V8rwI/AAAAAAAAC5Y/oRUm4hrjOnw/s200/IMG_2803.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416931339218690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-c2VTr4oVjXE/TsavHrm_jbI/AAAAAAAAC5I/XMFa0Lrpmus/s1600/IMG_2802.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-c2VTr4oVjXE/TsavHrm_jbI/AAAAAAAAC5I/XMFa0Lrpmus/s200/IMG_2802.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416926847307186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ZqmdZt2w4mM/Tsau8DB-tNI/AAAAAAAAC4Y/06YnZ2SGGD8/s1600/IMG_2788.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-ZqmdZt2w4mM/Tsau8DB-tNI/AAAAAAAAC4Y/06YnZ2SGGD8/s200/IMG_2788.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5676416726976083154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Ein paar Kilometer nur – trotzdem aber außer Sichtweite des Farmhauses - und schon sind wir angekommen. Malerisch erstrecken sich vier Campsites am Fuße eines gewaltigen roten Berges, jede von ihnen hat einen Essplatz, der von einem Windfang umfriedet und einem ausladenden Schattendach behütet wird. Als momentan einzige Campinggäste haben wir freie Wahl und entscheiden uns nach sorgfältiger Inspektion für den großzügigsten der Plätze, der praktischerweise auch noch in bequemer Nähe des Waschgebäudes liegt. Zufrieden und erschöpft lassen wir uns im Schatten unseres Windwalls auf ein kühles Ankunftsbier nieder, das nach diesem extrem eindrucksreichen Tag und der langen Fahrt unglaublich gut tut. Hach, welch wohliger Sundowner inmitten dieser pittoresken Landschaft! Wir genießen den Hopfentee aus der Dose, beobachten die vielen Klippschliefer, die auf den umliegenden Felsen herumturnen und beginnen dann allmählich, als wir entspannt genug sind, uns häuslich einzurichten. Bald darauf stehen die Zelte, das Küchenequipment ist an seinem Platz und der wirklich geruhsame Teil des Abends kann losgehen. Schnell ist ein Abendessen zubereitet und verzehrt, verdauend und voll wohliger Gefühle ziehen wir um an unser prasselndes Lagerfeuer, wo wir freien Blick auf den Nachthimmel haben. Wie eine kitschige Domkuppel überspannt uns ein großartiger Sternenteppich, wie tausende Diamanten funkeln die Gestirne, wie eine sahnige Wolke schwebt die Milchstraße inmitten dieser himmlischen Glitzersteine und wir stellen mal wieder fest, dass das Leben einfach herrlich ist. Diese Eindrücke, diese Schönheit kosten zwar vergleichsweise mehr Kraft als ein harter, beschissener Arbeitstag, aber sie geben uns auch so viel mehr zurück – Energie, Freude und Elan – und es ist eine rundum positive Erschöpfung, die uns bald in unsere Schlafsäcke treibt: behütet von einem grandiosen Sternenhimmel, in den Schlaf gesungen vom Gekeife der Klippschliefer und voller Vorfreude auf morgen – einen Ruhetag, der mit Sicherheit nicht langweilig werden wird...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8124372880143607229-7652105083821652570?l=bariez.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bariez.blogspot.com/feeds/7652105083821652570/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8124372880143607229&amp;postID=7652105083821652570' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/7652105083821652570'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/7652105083821652570'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bariez.blogspot.com/2011/11/6-april-2011-sesriem-koiimasis.html' title='6. April 2011, Sesriem &gt; Koiimasis'/><author><name>Barbara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15119962091210101575</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bariez.com/images/PortraitBlog.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-73Eix245NMI/TsauXOOHe9I/AAAAAAAAC04/j4CDjyRR4wA/s72-c/IMG_2659.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8124372880143607229.post-4491229813419304531</id><published>2011-06-01T18:38:00.005+02:00</published><updated>2012-01-10T10:59:20.987+01:00</updated><title type='text'>7. April, Ruhetag auf Koiimasis</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;R&lt;/span&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-5yZ-Hz29Brw/TwSvRKZ-5JI/AAAAAAAADC4/7xPyRQFydWs/s1600/IMG_4109.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-5yZ-Hz29Brw/TwSvRKZ-5JI/AAAAAAAADC4/7xPyRQFydWs/s200/IMG_4109.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868538289120402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;uhetag ist gleich Ausschlafen. Von wegen! In dieser Umgebung kann man nicht ausschlafen, denn sekündlich könnte man dabei etwas Essentielles verpassen. Heinz treibt es bereits in aller Herrgottsfrühe aus dem Zelt und mit den ersten Sonnenstrahlen ist er bei unserer Selbstschuss-Kamera, die wir gestern Abend noch an einer Wegkreuzung abseits der Campsite montiert hatten. Doch es ist wieder nichts drauf! Es ist wie verhext; hier wimmelt es vor Tieren, rund um uns herum raschelt, flattert, zirpt und zwitschert es, aber die Kamera hat nicht ein einziges Mal ausgelöst. Entweder spielt uns die Technik einen Streich oder aber das örtliche Viehzeug ist kamerascheu... Letzteres wird sofort überprüft: auf den Felsen hinter unserem Zelt sonnen sich genüsslich einige Klippschliefer – sie recken sich wohlig, gähnen mit Hingabe, plustern ihren Pelz im wärmenden Morgenlicht – und blecken freundlich grinsend ihre Zähne in unsere Linsen. Von fotografischer Genierlichkeit also keine Spur.&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Ebenso unbefangen sind die Bergsteinschmätzer und Fahlflügelstare, die überall herumhüpfen. Neugierig, fast erwartungsvoll werden wir beäugt. Ach, klar, die Herrschaften wollen, dass wir endlich mit dem Frühstück beginnen und ein paar Brösel für die armen Hungerleider abfallen lassen. Na gut, überzeugt. Rasch decken wir unseren Steintisch, heizen das Toastfeuer an und schneiden unter wachsamer Aufsicht zahlreicher Augen unser Brot, das verheißungsvoll krümelt, in Scheiben. Doch es sind nicht nur die Vögel und Klippschliefer, welche uns scharf im Blick behalten, sondern auch zwei Wesen in den Felsen hinter uns, die uns merkwürdig bekannt vorkommen: pelzig, nagerhaft, schwarze Knopfaugen. Die flauschigen Tierchen sehen genau so aus wie die Felsenratten am Gawib River, die sich uns dort so widerwillig präsentiert hatten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-AmhNDHQVWTk/TwSwEIb0z4I/AAAAAAAADGk/YCGfrptEkaE/s1600/IMG_4200.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-AmhNDHQVWTk/TwSwEIb0z4I/AAAAAAAADGk/YCGfrptEkaE/s200/IMG_4200.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693869413933305730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-7GvOZW3RNI8/TwSvGiLDaVI/AAAAAAAADCI/jBvx7OmZOC4/s1600/IMG_4104.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-7GvOZW3RNI8/TwSvGiLDaVI/AAAAAAAADCI/jBvx7OmZOC4/s200/IMG_4104.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868355690391890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-hpqKY_ZNo04/TwSvGBiOYiI/AAAAAAAADCA/laBnIeqCGOg/s1600/IMG_4100.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-hpqKY_ZNo04/TwSvGBiOYiI/AAAAAAAADCA/laBnIeqCGOg/s200/IMG_4100.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868346929209890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Unsere Felsenratten (Petromus typicus), gerne auch "seltener Bilch" genannt...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Doch irgendetwas stimmt hier nicht! Eines der beiden Geschöpfe ist etwas größer und heller als das andere, sein Kopf ein wenig länglicher – und es hat keinen Schwanz. Vielleicht sitzt es ja drauf oder hat ihn, abseits unseres Blickfeldes, ordentlich um den Körper gelegt? Nein. Egal, wie das Tierchen sich auch dreht und wendet, es ist und bleibt schwanzlos. Das kleinere Exemplar hingegen trägt deutlich sichtbar einen braunen, flaschenbürstenähnlichen Fortsatz mit sich. Fast zweifeln wir schon, ob die beiden Nager tatsächlich ein und der selben Spezies angehören, doch die zwei Fellknäuel gehen so vertraut miteinander um, dass an ihrer sehr nahen Beziehung kein Zweifel bestehen kann: das sind Mama Schwanzlos und ihr unversehrter Nachwuchs, die sich da gegenseitig in der sonnenbeschienenen Felsspalte bekuscheln. Was für ein herziger Anblick!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-dQS74pzKg-g/TwSvRS0I23I/AAAAAAAADDE/Ca1DGlMIj6M/s1600/IMG_4110.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-dQS74pzKg-g/TwSvRS0I23I/AAAAAAAADDE/Ca1DGlMIj6M/s200/IMG_4110.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868540546308978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-4jbgesragYs/TwSvQ4D4CcI/AAAAAAAADCs/AKc_jUgrp30/s1600/IMG_4107.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-4jbgesragYs/TwSvQ4D4CcI/AAAAAAAADCs/AKc_jUgrp30/s200/IMG_4107.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868533364558274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-moGdKoW9VsA/TwSvHb4RD2I/AAAAAAAADCg/u9S3RHmJDmw/s1600/IMG_4106.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-moGdKoW9VsA/TwSvHb4RD2I/AAAAAAAADCg/u9S3RHmJDmw/s200/IMG_4106.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868371180851042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1) Oenanthe monticola, Zauselpapa; 2) Oenanthe monticola, Kind; 3) Onychognathus nabourup&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Vor lauter Begeisterung über die beiden zutraulichen Nager kommen wir fast nicht zum frühstücken. Zwischen Marmeladentoast und Wurstaufschnitt ziehen wir unsere Bordbibliothek zu Rate. „Felsenratten“, stelle ich kauend fest, „eindeutig.“ „Mhm“, bestätigt Jochen schmatzend, „aber von schwanzlos steht da nix.“ „Nö, bei mir auch nicht!“ Das ist seltsam, vor allen Dingen, da vor einigen Minuten zwei weitere, ihrer verlängerten Wirbelsäule beraubte Tiere aufgetaucht sind. Das sieht nun nicht mehr nach Zufall aus und muss dringend auf die Rechercheliste!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-mUvCk0QQPhg/TwSuxFd8A0I/AAAAAAAADAU/_LPkUvbysls/s1600/IMG_2822.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-mUvCk0QQPhg/TwSuxFd8A0I/AAAAAAAADAU/_LPkUvbysls/s200/IMG_2822.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693867987207717698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-WGLj5BnHYZc/TwSvG6181UI/AAAAAAAADCU/dnieLl9OpGY/s1600/IMG_4105.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-WGLj5BnHYZc/TwSvG6181UI/AAAAAAAADCU/dnieLl9OpGY/s200/IMG_4105.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868362312766786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-srZQNqlVY3U/TwSu73PCZYI/AAAAAAAADBQ/_KJQxXN4yEs/s1600/IMG_2839.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-srZQNqlVY3U/TwSu73PCZYI/AAAAAAAADBQ/_KJQxXN4yEs/s200/IMG_2839.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868172365686146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;1) Tricholaema leucomelas; 2) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Oenanthe monticola, Zauselmama&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;; 3) Plocepasser mahali&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Gleich heute Nachmittag – wir planen eine kleine Wanderung – werden wir bei den Farmersleuten nachfragen und den fehlenden Schwänzen auf den Grund gehen, so nehmen wir uns vor. Jetzt aber wird erst mal in Ruhe weiter gefrühstückt und mit Liebe sorgsam noch mehr Brösel produziert; ein reichlich zerzauster Bergsteinschmätzer hüpft nämlich schon voller Ungeduld auf einem nahen Felsen umher und zählt uns jeden Bissen in den Mund. Ich erbarme mich und leere die Krümel von unserem Schneidebrett auf eine flache Felsplatte direkt neben unserem Tisch. Sofort ist ein zweiter, noch recht junger Schmätzer zur Stelle, setzt sich mitten in die Brotkrumen und beginnt flügelschlagend zu betteln. Das gibt es doch wohl nicht – da hockt er mitten im Schlaraffenland, mitten im Buffet und schreit nach Service, statt sich selbst zu bedienen - groß genug wäre er ja! Doch Mama, es ist die Zauselige, fliegt gehorsam herbei und beginnt, ihrem fordernden Nachwuchs willfährig den Schnabel zu stopfen. Kein Wunder, dass die Vogelmutti so mitgenommen aussieht; ihr Sprössling scheint ein immens anstrengendes Exemplar zu sein. Aber vielleicht sollte sich Mami auch ein wenig am eigenen Schnabel packen und sich der inkonsequenten, allzu laschen Erziehung bezichtigen... Wie dem auch sei – wir auf jeden Fall tun unser Möglichstes, die überarbeitete Mutter zu unterstützen und stellen weiter fleißig Brosamen her.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-XHDYFvi3Swk/TwSvrdmrGMI/AAAAAAAADEk/QsUhdlBhWn8/s1600/IMG_4133.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-XHDYFvi3Swk/TwSvrdmrGMI/AAAAAAAADEk/QsUhdlBhWn8/s200/IMG_4133.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868990119221442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-yoCoLSfCdWg/TwSvgxnG9jI/AAAAAAAADEU/2zd5thDpyvs/s1600/IMG_4126.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-yoCoLSfCdWg/TwSvgxnG9jI/AAAAAAAADEU/2zd5thDpyvs/s200/IMG_4126.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868806511195698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-jZzz7YJJ_IQ/TwSuw5_o03I/AAAAAAAADAA/unsQ8KgTqZ0/s1600/IMG_2817.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-jZzz7YJJ_IQ/TwSuw5_o03I/AAAAAAAADAA/unsQ8KgTqZ0/s200/IMG_2817.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693867984127841138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Stenocara gracilipes; 2) "'Schlafanzug-Echse"; 3) Procavia capensis&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Hach, ist das herrlich, so ein Ruhetag! Herumsitzen, gemütlich Tee trinken, nicht packen müssen und viel Zeit haben, alles genau zu beobachten. Wie zum Beispiel die elegant gestreiften Laufkäfer, die zahlreich zu unseren Füßen herumwuseln. Mit ihren auffallend langen, zerbrechlich wirkenden Beinen, die ihnen zu ihrem wissenschaftlichen Zweit-Namen (Stenocara gracilipes) verholfen haben, eilen sie geschäftig über den Sand, stoppen mal hier, mal da, ändern im Weiterlaufen oft ganz abrupt ihre Richtung und gehen sich gegenseitig offenbar recht gerne aus dem Weg. Eines der hübschen Kerbtiere aber legt es deutlich auf eine Konfrontation der besonderen Art an; es muss ein Männchen sein, das hier in eindeutig amourösen Absichten ein Weibchen verfolgt. Die Dame, die wohl nur ungestört ihren Tagespflichten nachgehen möchte, wird bei jeder auch noch so kleinen Geschwindigkeitsverringerung sofort von ihrem Romeo attackiert, der sich wie ein Hydraulikkran auf seinen langen Stelzen in die Höhe hievt und versucht, die Holde zu begatten. Diese jedoch gibt jedes Mal rechtzeitig Gummi und flüchtet immer wieder, leicht genervt, bevor es dem Männchen doch endlich gelingt, an seine Angebetete anzudocken. Jetzt hat er sie und lässt sie nicht mehr los, auch nicht, als sie völlig unbeeindruckt weiterrennt, gerade so, als wäre er gar nicht vorhanden. Der arme Kerl gibt eine ziemlich lachhafte Figur ab, wie er da, mit heftig strampelnden Beinen, auf seinem flotten Käfer hängt – und ob er bei der Geschwindigkeit tatsächlich zum Zuge kommt, steht auch eher in den Sternen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-6S7KcvjQ_ZA/TwSvbvACcYI/AAAAAAAADDo/v3lj2BuMxmk/s1600/IMG_4120.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-6S7KcvjQ_ZA/TwSvbvACcYI/AAAAAAAADDo/v3lj2BuMxmk/s200/IMG_4120.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868719911104898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-HX2wWQT4b14/TwSvR4F_SkI/AAAAAAAADDc/3DEdOLg-LAg/s1600/IMG_4119.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-HX2wWQT4b14/TwSvR4F_SkI/AAAAAAAADDc/3DEdOLg-LAg/s200/IMG_4119.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868550553291330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-6sqhugtIKbs/TwSvRjQfvsI/AAAAAAAADDM/-kEPKfwKZuo/s1600/IMG_4112.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-6sqhugtIKbs/TwSvRjQfvsI/AAAAAAAADDM/-kEPKfwKZuo/s200/IMG_4112.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868544960216770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Der Hygienetempel schmiegt sich in die Landschaft; 2) Ausblick von 3) der Campsite&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Dabei sind die Stenocara-Käfer aus der Familie der Tenebrioniden, rein evolutorisch gesehen, alles andere als eine Lachnummer. Sie haben sich in einer Art und Weise auf das Überleben in extrem ariden Gegenden spezialisiert, die besonders einem menschlichen Wesen, das gerade dürstend und total abhängig an seiner Wasserflasche hängt, große Bewunderung abnötigt. Ein einzigartiges System befähigt sie, die rare, aber lebensnotwendige Feuchtigkeit aus der kondensatgeschwängerten Kühle des Morgens und Abends zu extrahieren – und das ohne nennenswerten Aufwand. Mit ihren langen Beinen schrauben sie ihr Hinterteil im 45-Grad-Winkel nach oben, der humiden Brise entgegen, und fangen die kostbaren, mikroskopisch kleinen Wassertropfen mit einer ausgefeilten Technik ganz bequem ein. Auf den Flügeldecken der Stenocarae nämlich befinden sich Erhebungen, die von einer wasseranziehenden Struktur bedeckt und gleichzeitig, in den Vertiefungen, von einer hydrophoben Wachsschicht umgeben sind. Diese Täler treiben die Feuchtigkeit regelrecht auf die wie Wassermagneten wirkenden Hügelchen, wo sich die winzigen Tröpfchen zu größeren verbinden und, sobald diese wegen ihres Gewichts der Erdanziehung erliegen, direkt in die Mundöffnung des durstigen Käfers kullern. Was für ein einfaches, aber dennoch ausgeklügeltes Prinzip, dessen Wirkerfolg so manchem anderen Lebewesen oft mehr als willkommen wäre. Wohl auch uns Menschen; zum Beispiel an einem heißen Sommerabend im überfüllten Biergarten, dann, wenn man von der migrationshintergründigen Bedienung unter demonstrativer Zurschaustellung ihrer angeblich bayrischen Zwiderness mal wieder stundenlang ignoriert wird und auf dem Trockenen sitzt...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ChKcOSqcfiA/TwSuxkwWYaI/AAAAAAAADAc/RO8aKkXDedY/s1600/IMG_2827.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-ChKcOSqcfiA/TwSuxkwWYaI/AAAAAAAADAc/RO8aKkXDedY/s200/IMG_2827.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693867995606442402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-27K8h10atto/TwSuw8XWjnI/AAAAAAAAC_4/SuEhOOqIY0Y/s1600/IMG_2778.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-27K8h10atto/TwSuw8XWjnI/AAAAAAAAC_4/SuEhOOqIY0Y/s200/IMG_2778.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693867984764178034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-u4wygtE5nHA/TwSux0RGCWI/AAAAAAAADAk/HbvqqtCj8ZU/s1600/IMG_2831.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-u4wygtE5nHA/TwSux0RGCWI/AAAAAAAADAk/HbvqqtCj8ZU/s200/IMG_2831.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693867999770315106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Blick an den Tiras-"Füßen" entlang; 2) Unser Camp von oben; 3) und aus der Ebene&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Oh weia, Ruhetage tun mir anscheinend nicht wirklich gut – da ufern meine Gedanken immer in die eigenartigsten Richtungen aus. Bevor das jetzt noch schlimmer wird, brühe ich mir lieber frischen Tee auf, greife mir unsere Wäsche und mache mich nützlich; dabei kann ich gleich mal die örtlichen Facilities unter die Lupe nehmen. Heinz und Jochen kraxeln ohnehin irgendwo in den Felsen umher, Annette fuhrwerkt im Zelt und ich, im Bewusstsein, dass mich niemand vermissen wird, marschiere Richtung Waschgebäude. Holla die Waldfee, das ist ja alles vom Feinsten hier! In einem Open-Air-Bereich mit Schattendach gibt es mehrere Edelstahlbecken, getrennt für Wäsche und Geschirr, und alle sind – eine echte Afrika-Premiere für mich – mit einem, zudem noch passenden Stöpsel bestückt. Eine großzügige Aufhängegelegenheit, die der früheren Weiße-Riese-Werbung Konkurrenz machen würde, präsentiert sich mit straff gespannten, wahrhaftigen Wäscheleinen und ist so platziert, dass sie quasi den ganzen Tag über Sonne hat. Die absolute Krönung aber ist der spatiöse Nasszellen-Palast: ein riesiges Dusch-Bade-Toilettenzimmer schmiegt sich an einen markanten Granitfelsen, der mit seiner Oberflächenstruktur und Farbe etwas ungemein Elegantes und gleichzeitig Rustikales in das Körperpflege-Gemach bringt. Das rötliche Gestein wurde mit einer matten, kalkabweisenden Lasur behandelt, farblich zum Granit passende Fliesen bedecken die Wände des gemauerten Teils, die geschmackvoll-modernen Armaturen funktionieren einwandfrei, es gibt zahlreiche Ablagemöglichkeiten und Wandhaken und, man höre und staune, alle Leitungen liegen unter Putz. Donnerwetter, da hat aber mal jemand mitgedacht und auch noch Geschmack bewiesen! Deutsche Wertarbeit, würde ich fast vermuten...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-CSD6stzO9U8/TwSvcMgUNiI/AAAAAAAADEA/aq5wF5yFFi0/s1600/IMG_4123.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-CSD6stzO9U8/TwSvcMgUNiI/AAAAAAAADEA/aq5wF5yFFi0/s200/IMG_4123.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868727831115298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-SNSiig3_ASA/TwSvbkwm_UI/AAAAAAAADD4/VhYaW5V2wS0/s1600/IMG_4121.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-SNSiig3_ASA/TwSvbkwm_UI/AAAAAAAADD4/VhYaW5V2wS0/s200/IMG_4121.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868717162036546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Ich bin ganz hin und weg vom diesem Campsite-Spa und kann nicht leugnen, dass ein kleiner Zahn des Neides an mir nagt: so etwas hätte ich zuhause auch gerne! Allerdings wird dieser Traum wohl ewig ein solcher bleiben, alleine schon wegen der fehlenden Granitfelsen in unserem Garten - von den deutschen Außentemperaturen ganz zu schweigen. Doch immerhin ist es mir vergönnt, den luxuriösen Hygiene-Tempel nachher in vollen Zügen bei einer Dusche genießen zu dürfen; die Betonung liegt auf „nachher“, denn jetzt wird erst mal gewaschen. Rasch erliegen Mief und Staub, die sich verzweifelt in unseren T-Shirts und Socken festkrallen, dem beinahe kochenden, solarerhitzten Wasser, das in kräftigem Strahl ins hermetisch verstöpselte Becken strömt, rasch hängt das Zeug auf der Leine und noch rascher bin ich, duschgemäß ausgestattet und von heller Vorfreude erfüllt, zurück beim Shower Palace.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-rUx7zOuZvSw/TwSvd3UtrWI/AAAAAAAADEM/m5MLloFv-lY/s1600/IMG_4124.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-rUx7zOuZvSw/TwSvd3UtrWI/AAAAAAAADEM/m5MLloFv-lY/s200/IMG_4124.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868756505046370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-SqJRfnXAl-E/TwSu7iPYtSI/AAAAAAAADBA/-paCIWuYKlI/s1600/IMG_2834.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-SqJRfnXAl-E/TwSu7iPYtSI/AAAAAAAADBA/-paCIWuYKlI/s200/IMG_2834.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868166730003746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-HqqWEisIcTs/TwSu7d-M7wI/AAAAAAAADA0/1QoodrfXTFQ/s1600/IMG_2833.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-HqqWEisIcTs/TwSu7d-M7wI/AAAAAAAADA0/1QoodrfXTFQ/s200/IMG_2833.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868165584187138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Schlupfwespe; 2) Kissenia capensis; 3) wieder mal was Unbekanntes&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Surr, brumm, sssrt, macht es neben meiner Hand, als ich gerade die Tür öffnen will und mein Blick fällt auf eine blauschwarze, metallisch glänzende Schlupfwespe, die soeben begonnen hat, eine Brutkammer aus feuchtem Lehm direkt neben dem Türstock zu errichten. Duschen vertagt. Sicher eine Stunde verbringe ich – natürlich habe ich fix noch meine Kamera geholt – mit der Beobachtung des Insekts bei seiner „erbaulichen“ Tätigkeit und kann es kaum fassen, mit welcher Geschwindigkeit die Wespe ihre zukünftige Kinderstube mauert. Lehmkügelchen um Lehmkügelchen fliegt sie herbei, Ring um Ring modelliert sie, von einem instinktiven Konstruktionsplan geleitet, und wie im Zeitraffer klebt bald ein kleines, tropfenförmiges Gebilde, dessen Öffnung immer kleiner wird, an der Wand. Doch nicht nur das Lehmhäuschen klebt, auch mir rinnt der Schweiß pappig am ganzen Körper herunter und es wird Zeit, aus der Sonne zu flüchten. Wenn ich jetzt duschen gehe, so rechne ich mir aus, habe ich ja eventuell danach noch Gelegenheit, Zeuge der krönenden Eiablage zu werden. Gesagt, getan – und gut getan. Denn als das heiße Wasser merklich brennend auf meinen vom Wespen-Watching in der prallen Sonne verkokelten Nacken plätschert, merke ich mal wieder, wie gnadenlos UV-Strahlung sein kann. Trotz der unangenehm schmerzenden Hautstelle aber zelebriere ich genussvoll meinen Hygieneakt im puren Luxus, breite mich hemmungslos aus, schäume, spüle, creme, frottiere und tapse nebenbei im Bad umher. Als ich, meinen Nacken begutachtend, an einem Spiegel vorbei defiliere, fällt mir plötzlich siedend heiß etwas ein: erschöpft wie wir gestern Abend waren, haben wir völlig vergessen, noch eine Zeckenkontrolle zu machen. Hurtig hole ich das nach und inspiziere meinen schneeweißen Astralleib - der mit den gebräunten Waden, Unterarmen und dem braunroten Kopf wie angemalt aussieht - kann aber nichts Besorgniserregendes entdecken und bin beruhigt. Naja, eine vollgesaugte Zecke dieses Kalibers hätte ich wohl auch so gespürt...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-JbMfh5XqK0s/TwSvrTqKTSI/AAAAAAAADEw/Cv7ZxDb7fvg/s1600/IMG_4140.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-JbMfh5XqK0s/TwSvrTqKTSI/AAAAAAAADEw/Cv7ZxDb7fvg/s200/IMG_4140.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868987449494818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Nun befinde ich mich für ausreichend gepflegt und kontrolliert, sammle meine Utensilien wieder zusammen und trete hinaus ins Sonnenlicht, wo mein erster Blick dem Schlupfwespenbau gilt. Aber das vor kurzem noch so fleißige Insekt ist weit und breit nicht zu sehen und bei der Kinderstube ist auch nichts voran gegangen. Donnerstag, 13.10 Uhr – vielleicht machen ja auch Wespen Mittagspause? Schade, denke ich mir schulterzuckend und trabe zum Wäscheplatz, um den Trocknungsgrad unserer Klamotten zu eruieren. Uih, alles trocken! Begeistert sammle ich die Sachen ein, lege sie semisorgsam zusammen und widme mich, nachdem ich alles im Zelt verstaut habe, dem nächsten Projekt: Postkarten schreiben. Als hätte er es gerochen, ist auch Heinz gleich zur Stelle und gesellt sich zu mir. Mhm, das ist jetzt aber ein bisschen unpraktisch, denn ich wollte auch ihm eine Karte schreiben, quasi als Liebesgruß aus dem gemeinsamen Urlaub und das soll er natürlich nicht mitbekommen. Doch statt sich in ein Buch zu vertiefen oder sich wieder in die Felsen zu verkrümeln, pflanzt er sich direkt neben mich, zieht seine eigenen Postkarten aus dem Rucksack und spickt auch noch bei mir. Notgedrungen widme ich mich so also zuerst meiner recht umfangreichen Restpost, in der Hoffnung, Heinz möge bald abgelenkt werden. Und das geschieht tatsächlich ungeahnt zeitnah, bringt aber auch mich völlig aus dem Konzept. Man stelle sich vor: Heinz und ich sitzen, mit kurzen Hosen und Sandalen bekleidet, postkartenschreibend über Eck am Tisch, Annette, mit dem Rücken zu uns, bereitet gerade den gefühlten zehnten Liter Tee des Tages zu und Jochen springt, auf der Suche nach dem Insektenbuch, vom Tisch zum Auto, das zirka vier Meter von uns entfernt parkt. Er ist noch nicht beim Wagen angelangt, als Heinz plötzlich ein entsetztes „Uuuah, Achtung!“ in die Runde quiekt und gleichzeitig die Beine hochreißt. Ich fahre zusammen, vor Schreck fällt mir fast der Kuli aus der Hand, während ich gleichzeitig einen kühlen Hauch an meinen nackten Zehen fühle, einen pfeilschnellen, olivgrauen Schatten sehe und, wie in einer seltsam deutlichen Momentaufnahme, einen Schlangenkopf wahrnehme. Mir entfährt ein atemloses „Uuiek!“, zu mehr ist keine Zeit – und schon ist die Schwarze Mamba an meinen Füßen vorbei und in den Felsen hinter uns verschwunden. Heilige Scheiße, war die lang, schnell und nahe! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-nhVcItxmxCc/TwSwPmLDE8I/AAAAAAAADHc/XYbNgXdG5cU/s1600/P1110274.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-nhVcItxmxCc/TwSwPmLDE8I/AAAAAAAADHc/XYbNgXdG5cU/s200/P1110274.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693869610894562242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-frdIMLSKH-g/TwSwGjpaEOI/AAAAAAAADHI/-rt3W5rIeo8/s1600/P1110273.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-frdIMLSKH-g/TwSwGjpaEOI/AAAAAAAADHI/-rt3W5rIeo8/s200/P1110273.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693869455597768930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-4dOxWELDo-k/TwSwGVHkENI/AAAAAAAADHA/rMVU6hq4fN0/s1600/P1110259.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-4dOxWELDo-k/TwSwGVHkENI/AAAAAAAADHA/rMVU6hq4fN0/s200/P1110259.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693869451697721554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1) Bungalow-Anlage; 2) die Bar, die jeder nutzen darf; 3) unter unserem Schattendach&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Annette und Jochen sehen uns ganz entgeistert an, denn die beiden haben von unserem herpetologischen Besuch nichts mitbekommen – außer unserer Reaktion natürlich. Mit einer Pulsfrequenz, die unsere Herzen fast aus den T-Shirts hüpfen lässt, erklären wir aufgeregt, was soeben vorgefallen ist und ernten ungläubige bis neidische Blicke. „Boah, eine Schwarze Mamba? Echt? Und direkt am Zeh vorbei? Wahnsinn!“ Ja, Schwarze Mamba, hautnah, echt! Wenn man bedenkt, wie selten man, entgegen der Meinung Afrika-Unkundiger, Schlangen zu Gesicht bekommt, dann war das gerade eben ein wirkliches Highlight, etwas ganz Besonderes und trotz meines deutlichen Herzklopfens sehe ich das auch so. Heinz’ Bedarf an schnellen, giftigen, sich in Streichelweite befindlichen Schlangen allerdings scheint für die kommenden Jahre gedeckt zu sein; und ich kann es verstehen. Auf seiner zweiten Afrikareise hatte er nun zweimal kurz hintereinander fast Vollkontakt mit einer Mamba, glimpflich, aber dennoch deutlich adrenalinerhöhend, und es reicht ihm für die nächste Zeit. Allerdings belebt diese Begegnung unsere Postkartentexte ungemein, rasch ist die Schreiberei erledigt und ich kann sogar noch unauffällig meinen Liebesgruß vollenden, als wir plötzlich weiteren Besuch erhalten – doch diesmal sind es keine Tiere. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Ein Pärchen, das oberhalb der Campsite ein Chalet angemietet hat, ist auf seinem Rundgang übers Gelände bei uns vorbei gekommen und inspiziert nun neugierig die Campsites. Schnell ergibt sich ein nettes Gespräch, zumal wir sofort unsere gemeinsame Herkunft feststellen: Oberbayern unter sich, das verbindet. Angeregt plaudern wir über alle möglichen Themen und genießen den heimatlich-dialektgefärbten Plausch. Der Rosenheimer Anfangs-Fünfziger und seine wesentlich jüngere Herzensdame berichten über ihre Reisestationen und diverse Erlebnisse, erkundigen sich nach unserer Route und bald entspinnt sich ein lebhafter Erfahrungsaustausch, den ich wirklich interessant und unterhaltsam finde – bis zu einem gewissen Zeitpunkt: ganz relaxed, in einem Nebensatz, erwähnt Mr. Rosenheim etwas, was mich fassungslos macht. „Blablabla, aber seit ich in Ruhestand bin, kann ich ja...“. Was, wie? Ruhestand? Nein, ich habe mich leider nicht verhört und wähne mich gerade im falschen Film. Da steht ein vitaler, braungebrannter Mann in seinen besten Jahren vor mir – er hat zwei kräftige Arme, zwei muskulöse Beine und einen funktionierenden Kopf zwischen zwei geraden Schultern und faselt hier etwas von Ruhestand. Und er meint damit eindeutig staatlichen Ruhestand und nicht etwa einen Lottogewinn oder ein üppiges Erbe. Wie gerne würde ich jetzt nach den näheren Umständen fragen, verzichte aber darauf, denn ich fürchte, etwas bestätigt zu bekommen, was ich zwar ansatzweise vermuten kann, aber partout nicht hören möchte – nämlich den Urlaub dieses kerngesunden Mannes mit meiner Hände Arbeit mitzufinanzieren. Bevor ich nun, ich fühle es dräuen, unfreundlich oder gar unflätig werden muss, ziehe ich mich besser dezent zurück und brühe mir, der Teein-Vergiftung nahe, einen weiteren Darjeeling auf. Es dauert, dauert und dauert, bis sich die beiden anschicken weiterzuwandern - mit Annette im Schlepptau, denn sie möchte gerne einen Blick auf deren Chalet werfen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Bemüht entringe ich mir einen freundlich klingenden Abschiedsgruß, dann sind die beiden endlich weg und ich mache meinem Herzen Luft. „Ach,“, sagt Jochen, „der war Kampfpilot, da ist ein Ruhestand in dem Alter normal.“ Normal?! Gut, es ist wissenschaftlich erwiesen, dass der menschliche Körper etwa ab dem einundzwanzigsten Lebensjahr seinen Zellaufbau einstellt und langsam zu verfallen beginnt und es ist sicher vernünftig, einen Kampfpiloten in seiner prä-nekrotischen Spätphase, also Mitte vierzig, aus dem Überschallverkehr zu ziehen. Ihn aber auf Staatskosten gleich komplett abzuservieren, erscheint mir dennoch reichlich übertrieben und auch recht teuer für die Allgemeinheit. So einer könnte sich doch locker noch zwanzig Jahre an einem Schreibtisch nützlich machen, statt dem Steuerzahler auf der Tasche zu liegen! Und auch die angeblich so großen Belastungen, denen ein Kampfpilot ausgesetzt ist, sind in meinen Augen kein hinreichendes Argument für eine derartig frühe Pensionierung. Unserem Rosenheimer zumindest scheinen die G-Kräfte nicht bis zu Wrackhaftigkeit zugesetzt zu haben – schließlich kann er in einem schlecht gefederten Auto über Namibias bzw. Botswanas Schotter-, Wellblech- und Sandpisten brettern; und das freiwillig und mit viel Spaß. Mhm, irgendwie hat Deutschland wohl immer noch zu viel Geld und irgendwie mache ich wohl grundlegend etwas falsch...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Wenngleich - auch ich könnte mich sofort nach dem Urlaub um eine Frührente bemühen; immerhin bin ich bereits dreiundvierzig, meine Schulter tut weh und mir ist eine Mamba über die Zehen gesaust. Das sind gleich drei schlagende Argumente auf einmal: fortgeschrittener Zellverfall, orthopädische Schäden durch die aktive Teilnahme am Wirtschaftskreislauf und kardiologische Überlastungen während der mir rechtlich zustehenden Rekreationsphase; es wäre doch gelacht, wenn ich damit nicht durchkäme! Dieser nicht richtig ernst gemeinte Gedanke ist trotz seiner Absurdität so tröstlich, dass ich tatsächlich langsam wieder von meiner Palme herunterkomme. Und das ist gut so, denn Annette kehrt von ihrer Chalet-Besichtigung zurück, die schrägstehende Sonne lässt die Temperatur auf angenehme Grade unterhalb der Dreissiger-Marke sinken und wir rüsten uns für unsere geplante Wanderung. Und die will ich genießen, ohne solch unerquicklichen Gedankenballast mit mir zu schleppen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-L589f10tPLE/TwSvsokZBfI/AAAAAAAADFU/Ehe3TFDIrdM/s1600/IMG_4149.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-L589f10tPLE/TwSvsokZBfI/AAAAAAAADFU/Ehe3TFDIrdM/s200/IMG_4149.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693869010242307570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-F9FUgAx-yDk/TwSvsSzbXSI/AAAAAAAADFI/_nScujPceZc/s1600/IMG_4148.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-F9FUgAx-yDk/TwSvsSzbXSI/AAAAAAAADFI/_nScujPceZc/s200/IMG_4148.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693869004399795490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-O--7aMBnXpA/TwSvruLIa4I/AAAAAAAADE8/b85yfpnGCGc/s1600/IMG_4142.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-O--7aMBnXpA/TwSvruLIa4I/AAAAAAAADE8/b85yfpnGCGc/s200/IMG_4142.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868994567105410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1)-3) Auf unserem Spaziergang; man kann sich einfach nicht sattsehen!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Voller Vorfreude machen wir uns auf den Weg, durchstreifen das grasige Land, lassen unsere Blicke in die Tirasberge schweifen und ergötzen uns an tausend Kleinigkeiten. Wie immer und wie wir das von uns gewöhnt sind, brauchen wir ewig, die paar Kilometer bis zum Farmhaus zurückzulegen, und, als wir endlich angekommen sind, haben wir natürlich unsere Recherche-Anfrage bezüglich der schwanzlosen Felsenratten nicht vergessen. Glücklicherweise ist die Dame des Hauses sofort zur Stelle und nimmt unsere Frage gerne entgegen. Ihre Antwort aber fällt, freundlich gesagt, wenig fachmännisch aus: die putzigen Nager auf unseren Campsite-Felsen sind angeblich ganz seltene Bilche, die recht oft keine Schwänze hätten. Ja, aber warum? „Keine Ahnung!“, sagt sie. Damit hat sie nun allerdings absolut recht, denn ihre Ahnung lässt fürwahr zu wünschen übrig. Bilche nämlich gehören der Familie der Gliridae an, sind mit den Hörnchen verwandt, nachtaktiv und schätzen auch mal einen fleischlichen Happen, wohingegen die Felsenratten zu den Petromuridae zählen und trotz ihrer Verwandtschaft mit den Stachelschweinen ein tagaktives und zudem rein vegetarisches Leben führen. Und selten? Mitnichten! Der Lebensraum der Felsenratten erstreckt sich über weite Teile des südlichen Afrikas und ihr Bestand ist alles andere als gefährdet. So viel also zum Thema „Fachwissen“ aus dem Munde einer ortsansässigen Person... Wir verzichten aber auf eine Richtigstellung und haken ihre Antwort als kleine Werbeaktion ab; welcher Gast hat nicht lieber exklusiven Besuch von raren Kreaturen, als einfach nur von schnöden, schwanzlosen Allerweltsnagern angestarrt zu werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Etwas unbefriedigt schließen wir das Kapitel Felsenratten vorerst mal ab und berichten stattdessen begeistert von unserer Mamba-Visite, das jedoch kommt gar nicht gut an. Eine Mischung aus Entsetzen und Bestürzung überfliegt kurz das Gesicht unserer Gastgeberin, dann fasst sie sich wieder und meint betont lakonisch: „Tja, das ist Afrika. Jetzt wisst ihr, wie ich mich fühle, wenn ich in Deutschland bin und eine mehrspurige Straße überqueren muss. Bei so einer Aktion habe ich mindestens genau so viel Angst wie ihr gerade eben!“ Huch, da hat die Gute aber etwas völlig falsch verstanden, doch auch an dieser Stelle sehen wir von einer Berichtigung des Sachverhalts ab und hoffen nur, mit unserer Erzählung nicht das Todesurteil über die Schlange herbeibeschworen zu haben – denn, so schließen wir aus der Mimik unserer Gastgeberin, könnte das giftige Reptil für ihren Geschmack ein Quäntchen zu viel des touristisch verträglichen Afrika-Flairs auf die Campsite gezaubert haben. Schwarze Mambas sind schließlich ausgesprochen territorial und der Verdacht, ihr Wohnsitz könnten die Felsen hinter Platz Drei sein, liegt nahe; damit würde sie durchaus eine potentielle Gefahr für künftige Besucher darstellen und das eventuell, quasi präventiv, mit dem Leben bezahlen müssen. Dieser Gedanke bereitet mir ziemliches Unbehagen, zumal wir das Ganze ja mit unserer Erzählung erst ins Rollen gebracht haben. Doch was geschehen ist, ist geschehen und nicht mehr rückgängig zu machen, so sehr ich das auch bedauere. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-n-qzlVzNwVg/TwSwP6Q4auI/AAAAAAAADHk/a9fIWgw-ldI/s1600/P1110284.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-n-qzlVzNwVg/TwSwP6Q4auI/AAAAAAAADHk/a9fIWgw-ldI/s200/P1110284.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693869616287738594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-igRBI39IpDY/TwSv3ZqGzBI/AAAAAAAADFg/TiYHJkM9aNA/s1600/IMG_4155.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-igRBI39IpDY/TwSv3ZqGzBI/AAAAAAAADFg/TiYHJkM9aNA/s200/IMG_4155.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693869195218308114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Noch mehr aber bedauere die diversen Tiere, die vor dem Eingang zum Farmhaus in kleinen Käfigen zur Schau gestellt werden. Da ist zum Beispiel ein Affe, der wie eine Kreuzung aus Meerkatze und Pavian aussieht und mich mit leeren, unendlich traurigen Augen durch die Maschen seines Drahtgefängnisses anstarrt. Er strahlt eine derartige Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung aus, dass ich ihn am liebsten tröstend in den Arm nehmen oder freilassen würde – mit beidem würde ich ihm zwar sicher alles andere als einen wirklichen Gefallen erweisen, aber er tut mir einfach fürchterlich leid. Als ich mich vorsichtig seinem Kerker nähere, weicht er angstvoll und mit gefletschtem Gebiss in die hinterste Ecke zurück und dauert mich gleich noch mehr. Er ist jedoch nicht alleine, teilt sein Schicksal mit zwei Löffelhunden, die sich in einem winzigen Drahtverschlag gähnend in der Nachmittagssonne räkeln und mit einigen Erdmännchen, die auf ebenso knapper Grundfläche direkt daneben hausen. Das Schicksal dieser eingesperrten Kreaturen beschäftigt mich so sehr, dass ich die Hausherrin nach dem Wie und Warum befrage. Ach, bekomme ich erklärt, bis auf den Affen, eine Meerkatze aus Angola, die auf traurigem Umweg auf Koiimasis gestrandet sei, wären die anderen Tiere nur vorübergehend hier. Verletzt oder mutterlos aufgefunden, seien sie auf der Farm abgegeben worden, wo sie nach ihrer Genesung beziehungsweise nach dem Erreichen ihrer Eigenständigkeit wieder in die Freiheit entlassen würden. Nun, diese Aussage beruhigt mich ein wenig, wenngleich ich’s ihr auch nicht ganz abkaufe: am Löffelhundkäfig nämlich hängt ein Holzschild, in das der Name Muckl eingeschnitzt wurde – und so was macht man sicher nicht für einen Kurzzeit-Pflegling...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Doch da ich es ja ohnehin nicht ändern kann, beschließe ich schweren Herzens, den Ausführungen unserer Gastgeberin zumindest ansatzweisen Glauben zu schenken und werfe den eingesperrten Tieren einen mitfühlenden Abschieds-Blick zu, bevor wir unsere Wanderung Richtung Berge fortsetzen, den beginnenden Sonnenuntergang im Rücken. Einen kurzen Schlenker machen wir noch über weitere Käfige, die sich auf der östlichen Seite des Farmhauses befinden und zahlreiche Vögel beherbergen. Heinz’ Gesicht nimmt einen träumerischen Ausdruck an, der Zahn des Neides knabbert jetzt ebenso an ihm, wie er heute auch schon an mir nagte, als ich des Badehauses ansichtig wurde: uns präsentiert sich eine Riesen-Voliere, voll mit Erdbeerköpfchen, Rußköpfchen, Prachtfinken und anderen „Exoten“ - und genau so etwas hätte Heinz gerne zuhause. Aber auch sein Traum wird ein solcher bleiben, dem deutschen Klima, der Importsperre und dem mangelnden Platzangebot in heimischen Gefilden sei Dank. Die Dankbarkeit für diese Tatsachen allerdings ist nur auf meiner Seite, Heinz, als passionierter Vogelpapa hingegen findet das mehr als bedauerlich. Wobei, wenn ich genau darüber nachdenke: was geschieht mit diesen Vögeln, wofür werden sie gezüchtet? Vielleicht exportiert man sie nach China, wo sie in engen Käfigen vor sich hin vegetieren müssen? Nein, verdammt, ich will es gar nicht so genau wissen und werde deshalb jetzt auch nicht noch einmal zum Farmhaus zurückkehren und weitere unangenehme Fragen stellen, sondern lieber meinen Blick nach vorne richten und die Landschaft genießen, die von der tiefstehenden Sonne in ein nahezu überirdisch schönes Licht getaucht wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-IylkW6UDE-4/TwSwQt527yI/AAAAAAAADIQ/2wYnFH6D_bs/s1600/P1110303.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-IylkW6UDE-4/TwSwQt527yI/AAAAAAAADIQ/2wYnFH6D_bs/s200/P1110303.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693869630149816098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-hhEIw3tao1M/TwSwQj8bOSI/AAAAAAAADIA/JP5-kJnDwzI/s1600/P1110291.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-hhEIw3tao1M/TwSwQj8bOSI/AAAAAAAADIA/JP5-kJnDwzI/s200/P1110291.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693869627476228386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-bYDVtq5jIDw/TwSwPyAoPtI/AAAAAAAADH4/zH1gEJ5H838/s1600/P1110288.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-bYDVtq5jIDw/TwSwPyAoPtI/AAAAAAAADH4/zH1gEJ5H838/s200/P1110288.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693869614072086226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt; font-style: italic;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;1)-11) Überirdisches Glühen, echte Wesen und Fabelwesen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-_mm1dsoAXf8/TwSv3k258RI/AAAAAAAADFs/0b5AKuz2IoY/s1600/IMG_4162.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-_mm1dsoAXf8/TwSv3k258RI/AAAAAAAADFs/0b5AKuz2IoY/s200/IMG_4162.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693869198224781586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;In leuchtendem Orangerot erglühen die Felsen der Berge, die pastelligen Grasfelder erstrahlen plötzlich in sattem Gelb und auch meine Freunde wirken, als litten sie unter akuter, schwerer Hepatitis. Noch nie in meinem Leben habe ich ein solch intensives Licht gesehen, das alles, was an uns vorbeizieht, wie eine Filmszenerie, wie ein Kunstwerk wirken lässt. Knorrige Äste windgepeitschter Bäume mutieren zu lebendigen Fabelwesen, Felsen formieren sich zu mannigfaltigen Gesichtern, deren Mimik permanent wechselt und große Säulen-Euphorbien werfen Schatten, die wie zaundürre Riesen gemächlich über das glutrote Gestein wandern. Staunend und ergriffen streifen wir durch diese Märchenkulisse, vorbei an einem weit entfernten Straußengehege, einer nicht ganz so fernen Pferdekoppel und einem ziemlich nahen Schlacht-„Haus“, unter dessen Dach gerade die letzten Reinigungsarbeiten im Gange sind. Dieser Anblick nebst dem in der Luft schwebenden metallischen Blutgeruch stört unser Gesamtidyll empfindlich, das zusätzlich noch von einer unangenehmen Invasion lästiger Tierchen getrübt wird: zahlreiche Insekten von der Größe zwergenwüchsiger Stubenfliegen stürzen sich auf uns und versuchen sich durch schmerzhafte Bisse unseres Lebenssaftes zu bemächtigen. Um uns schlagend flüchten wir aus dem Dunstkreis dieser blutrünstigen Monster, die äußerst zählebig, aber auch ungemein hübsch sind. Ihre schwarz gemusterten, zum Dreieck aufgefächerten Flügel lassen sie wie Mini-Flugdrachen wirken, die von einem Kind liebevoll bemalt wurden: ihren Thoraxpanzer nämlich zieren tomatenrote, dottergelbe und königsblaue Pünktchen, die wie ein winziges, schwarz verfugtes Mosaik aussehen. Wirklich wunderschön, aber trotz aller Liebe zum Detail: nix wie weg hier!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-3T1qmsF4JNI/TwSv4QuQ4SI/AAAAAAAADGU/lSUypwDkMIc/s1600/IMG_4172.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-3T1qmsF4JNI/TwSv4QuQ4SI/AAAAAAAADGU/lSUypwDkMIc/s200/IMG_4172.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693869209999696162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-3Ii4avc6GyQ/TwSv4PmbrhI/AAAAAAAADGA/IDnZgcCoo0Q/s1600/IMG_4167.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-3Ii4avc6GyQ/TwSv4PmbrhI/AAAAAAAADGA/IDnZgcCoo0Q/s200/IMG_4167.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693869209698414098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-q6WstSQbCds/TwSv3x0ELuI/AAAAAAAADF4/sXipFqPGP6Q/s1600/IMG_4164.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-q6WstSQbCds/TwSv3x0ELuI/AAAAAAAADF4/sXipFqPGP6Q/s200/IMG_4164.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693869201702530786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-aGKejbrIWWY/TwSu8t-i0FI/AAAAAAAADBg/uuTFfEdSoxU/s1600/IMG_2861.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-aGKejbrIWWY/TwSu8t-i0FI/AAAAAAAADBg/uuTFfEdSoxU/s200/IMG_2861.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868187060457554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-HIDv6E7U1WE/TwSwDxYjudI/AAAAAAAADGc/JwyQETCNBaY/s1600/IMG_4177.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-HIDv6E7U1WE/TwSwDxYjudI/AAAAAAAADGc/JwyQETCNBaY/s200/IMG_4177.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693869407745587666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-_iky7t_sPQg/TwSvGHffs7I/AAAAAAAADBw/3zNb9gebCRY/s1600/IMG_2864.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-_iky7t_sPQg/TwSvGHffs7I/AAAAAAAADBw/3zNb9gebCRY/s200/IMG_2864.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868348528374706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-VI_5QcKJUWQ/TwSu8U86U4I/AAAAAAAADBY/lkUc17RGLwE/s1600/IMG_2849.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 133px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-VI_5QcKJUWQ/TwSu8U86U4I/AAAAAAAADBY/lkUc17RGLwE/s200/IMG_2849.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5693868180342723458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Und, oh Wunder, kaum haben wir diesen Ort des Todes hinter uns gebracht und uns vom Ruch der geschlachteten Tiere befreit, umfängt uns erneut und störfaktorfrei das schmeichelnde Licht der untergehenden Sonne, deren erste Berührung mit dem Horizont wir mit einem kühlen Sundowner begießen. Sitzheizungswarme Felsen wärmen unsere Allerwertesten, die wundervolle Landschaft unsere Herzen – doch viel zu schnell vergeht die Pracht und die rasch &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;einbrechende Dunkelheit treibt uns hoch, zurück zum Camp. Eiligen Schrittes treten wir den Nachhauseweg an, im letzten, gerade noch zu erahnenden Tageslicht passieren wir erneut das Farmhaus, dann weist uns nur noch die blasse Mondsichel die weitere Marschroute. Die heftige Thermik eines sonnendurchglühten Tages weicht samtener Kühle, warme Farben und Formen werden zu bläulich beleuchteten, scharfkantigen Silhouetten, die reiche Geräuschkulisse hellerlichter Stunden geht über in ein Orchester der Nacht, geprägt von traurig anmutenden Eulenrufen, leisem Windgesäusel, unseren im Sand knirschenden Tritten und dem schrillen Gekreische der Klippschliefer, die um die besten Schlafplätze kämpfen. Auf unserer Campsite plätschert der dünne Strahl des automatischen Bewässerungssystems und beglückt einen dürstenden Baum, die entstandene Pfütze erfreut ein kleines Fröschlein, das seinen pergamentdünnen Kehlsack bläht und ein rhythmisches Gequake ertönen lässt. Wir sind wieder daheim, daheim in unserem temporären Zuhause, angelangt am Ende eines Ruhetages, der wahrlich alles andere als langweilig war...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8124372880143607229-4491229813419304531?l=bariez.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://bariez.blogspot.com/feeds/4491229813419304531/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8124372880143607229&amp;postID=4491229813419304531' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/4491229813419304531'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8124372880143607229/posts/default/4491229813419304531'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://bariez.blogspot.com/2012/01/7-april-ruhetag-auf-koiimasis.html' title='7. April, Ruhetag auf Koiimasis'/><author><name>Barbara</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15119962091210101575</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://bariez.com/images/PortraitBlog.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-5yZ-Hz29Brw/TwSvRKZ-5JI/AAAAAAAADC4/7xPyRQFydWs/s72-c/IMG_4109.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8124372880143607229.post-2375255222920951368</id><published>2011-06-01T18:37:00.002+02:00</published><updated>2012-02-09T22:24:23.801+01:00</updated><title type='text'>8. April, Koiimasis &gt; Fish River Canyon, Hobas Camp</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Und täglich grüßt das Murmeltier. Nein, in diesem Falle sind ausnahmsweise die Klippschliefer dafür zuständig, ansonsten aber gestaltet sich unser Morgen wie auch schon der gestrige. Früh sind wir auf den Beinen, alle Zaungäste versammeln sich und unter deren wachsamen Augen setzen wir die, zugegebenermaßen, nicht ganz uneigennützige Bröselproduktion in Gang. Nach dem Frühstück allerdings folgt heute kein süßer Müßiggang, sondern der Abbruch unseres Lagers, denn eine weitere Tagesetappe steht bevor: 380 Kilometer Schotter- und Teerpiste bis zum Hobas Camp am Fish River Canyon. Das ist zwar keine Monster-Distanz, aber Zeit zum Trödeln haben wir auch nicht wirklich, weshalb wir gleich zügig loslegen. Schnell ist unser Hab und Gut gepackt und im Auto verstaut, etwas wehmütig verabschieden wir uns dann von dem luxuriösen Duschgemach, von den bestöpselten Waschbecken, von dem wundervollen Blick in die Landschaft und natürlich von all unseren neuen Freunden - den Klippschliefern, den Felsenratten, den Käfern und den hungrigen Vögeln, die nun bis auf Weiteres ihr karges Dasein ohne unsere Brosamen werden fristen müssen. Bevor wir jedoch endgültig ins Auto klettern dürfen, erhalten wir noch Besuch von zwei Baumhopfen mit glänzendem Gefieder und ein Verreaux-Adler zieht seine Good-Bye-Kreise über uns; dann aber schaffen wir es doch, uns loszueisen. Gegen 10 Uhr (immerhin) erreichen wir das Farmhaus, bezahlen und nehmen noch ein feines Stück Wild-Filet für heute Abend mit an Bord.&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-AaBY7VvLg1c/TzQgmPuIaBI/AAAAAAAADIg/HyN_Wnvegtg/s1600/IMG_2865.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-AaBY7VvLg1c/TzQgmPuIaBI/AAAAAAAADIg/HyN_Wnvegtg/s200/IMG_2865.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5707222469212399634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-N1Os_PjSv9g/TzQg87Zb2II/AAAAAAAADK0/Kif2wrykfZw/s1600/IMG_4196.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-N1Os_PjSv9g/TzQg87Zb2II/AAAAAAAADK0/Kif2wrykfZw/s200/IMG_4196.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5707222858893875330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-74aaq8LMLyQ/TzQg8gsBgWI/AAAAAAAADKo/xqLv5LuiUAw/s1600/IMG_4186.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-74aaq8LMLyQ/TzQg8gsBgWI/AAAAAAAADKo/xqLv5LuiUAw/s200/IMG_4186.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5707222851724083554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Freunde suchen, Freunde finden, Freunde verabschieden...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 15pt;"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Nun steht unserer Abreise nichts mehr im Wege, so denken wir jedenfalls, aber allein für die lumpigen zwanzig Kilometer bis zur D707 benötigen wir mal wieder über eine Stunde. Ein paar rehäugige Steinböckchen springen über die wogende Ebene und wollen beobachtet werden, genauso wie auch die Horde fröhlicher Löffelhunde, die übermütig durchs hohe Gras tollt und dabei unseren Weg kreuzt, außerdem klettern in den Felsen lautstarke Paviane umher und lenken ebenfalls unsere Aufmerksamkeit auf sich. Okay, da wir nun ohnehin schon wieder angehalten haben, können wir doch gleich zudem noch die örtliche Botanik unter die Lupe nehmen, nicht wahr?! Und die präsentiert uns alte Bekannte, aber auch Neues: Sesamum triphyllum zeigt freizügig seine uns bereits vertrauten Kelche; saftige, rosarote Malvenblüten recken ihren pink gestreiften Flor der Sonne entgegen, die rostrot-gelben Blüten des Petalidium setosum hingegen sind bereits etwas vertrocknet, so dass wir nicht in den vollen Genuss der wunderschönen, bunten Blumenbällchen kommen, die für das Acanthus-Gewächs so typisch sind. Auch die Rogeria longiflora begegnet uns erneut, in diesem Falle jedoch in unbelaubtem Zustand und ohne Blüten; dafür aber strotzen die holzigen Stängel vor Samenständen. Genau die hatten wir bei unserem letzten, prächtig blühenden Exemplar auf dem Welwitschia Drive vermisst und freuen uns deshalb tierisch, die hartschaligen Kapseln, über die wir schon einiges gelesen haben, endlich persönlich in Augenschein nehmen zu können. Diese hübschen Gebilde nämlich - mit ihrem Doppelgehörn und der leicht aufgebogenen Spitze wirken sie ein bisschen wie Aladins Hauspantoffeln - bergen ein faszinierendes Geheimnis: die Kapseln bestehen aus je zwei Samenkammern; die erste wird gleich nach dem Ausreifen der Saat in die Umgebung entleert, die zweite hingegen, sie enthält etwas weniger Samen, verbleibt geschlossen an der trockenen, toten Pflanze, bis die Kapsel so verwittert ist, dass auch sie die Saat freigibt. Durch dieses raffinierte Dosierungskonzept wird unnötige Konkurrenz unter den Sämlingen vermieden. Der Verrottungsprozess jedoch kann Monate, ja, sogar Jahre dauern - eine Zeitspanne, die der Inhalt idealerweise unbeschadet überleben sollte: mit der extrem harten Schale des Samenstandes, dessen unglaublicher Stabilität und den beiden spitzen Hörnern schützt die Pflanze ihre Keimzellen vor allzu gierigen Fressfeinden, bis die richtige Zeit gekommen ist, sie in die Botanik zu entlassen. Natürlich testen wir die in Büchern beschriebene Unkaputtbarkeit gleich vor Ort - und die Hülsen erweisen sich tatsächlich als so widerstandsfähig, dass es uns nicht gelingt, sie ohne schwereres Werkzeug zu öffnen und in ihr Innerstes zu spähen. Doch ob nun mit oder ohne diesen Beweis: derart ausgefeilte Arterhaltungsstrategien fesseln uns mit ihrer Simplizität und Funktionalität, versetzen uns jedes Mal wieder
